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Die Wiener Zeitung kommt heute ihren ehelichen Pflichten als Medienpartnerin der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft nach

28. Juni 2023

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Inter­view in der US-Botschaft in Wien-Alsergrund: Ken­ne­dy (l.), Sel­mayr (M.) und Skoll (r.).

Sel­mayr: In jeder Kri­se steckt auch eine Chan­ce. Und es ist bemer­kens­wert, wie eng die west­li­chen Mäch­te seit dem Beginn des Krie­ges zusammenarbeiten.

Ken­ne­dy: Ich möch­te einen wich­ti­gen Punkt, das Pro­blem der rus­si­schen Des­in­for­ma­ti­on, anspre­chen. Eine der wich­tigs­ten Zei­tun­gen der USA, die “Washing­ton Post”, druckt den Slo­gan “Demo­cra­cy Dies in Darkness” gleich neben dem Zei­tungs­ti­tel ab - und die­sen Slo­gan fin­den Sie natür­lich auch im Internet.

Skoll: Der Krieg in der Ukrai­ne ist eine exis­ten­zi­el­le Fra­ge. Und zwar nicht nur für die Ukrai­ne, son­dern auch für den Rest der Welt.

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Mnja - um den Sel­mayr Duk­tus zu bedie­nen - damit brau­chen wir uns jetzt über die Aus­ge­wo­gen­heit der Bericht­erstat­tung natür­lich kei­ne Sor­gen mehr zu machen.

Ich hab den Ver­tre­ter der Wie­ner Zei­tung mal im Bild mar­kiert - für die die ihn nicht kennen.

Ich hof­fe es hat wenigs­tens Spass gemacht.

edit: Wor­um ging es bei dem Gespräch?

Letz­ter Paragraph:

Skoll: Öster­reich hat sich jahr­zehn­te­lang der Brü­cken­funk­ti­on zwi­schen Ost und West gerühmt, dafür brauch­te man gute Bezie­hun­gen zu Mos­kau. Aber: Wir leben im Jahr 2023. Nun gibt es Krieg in Euro­pa, und wir kön­nen nicht mehr zurück zum Sta­tus quo ante. Das erfor­dert ein schmerz­haf­tes intel­lek­tu­el­les, emo­tio­na­les und auch öko­no­mi­sches Umden­ken. Und da erlau­be ich mir noch ein­mal, einen Appell für Qua­li­täts­jour­na­lis­mus in die Run­de zu wer­fen. Dar­über muss debat­tiert wer­den. Und dafür müs­sen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Zugang zu guten Infor­ma­ti­on haben, was vor sich geht und wie die Welt sich ändert. Ohne erst­klas­si­ge Infor­ma­ti­ons­quel­len, ohne Qua­li­täts­jour­na­lis­mus ist das nicht möglich.

Groß­bri­tan­ni­ens Bot­schaf­te­rin in Öster­reich, Lind­say Skoll muss es ent­gan­gen sein, dass in Öster­reich kei­ne Qua­li­täts­zei­tung mehr exis­tiert die in ihrer Blatt­li­nie nicht auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, da ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” ein­ge­schwenkt ist. Die Wie­ner Zei­tung war die letzte. 

Hier der dama­li­ge Leit­ar­ti­kel in der Wie­ner Zei­tung: click

In der Woche nach dem sie mit der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft eine Medi­en­part­ner­schaft ein­ge­gan­gen ist.

edit: Kon­text

edit2: Der Stan­dard ein paar Tage später:
Das neu­tra­le Öster­reich drif­tet ins Abseits

Er soll­te dann aber dazu­sa­gen, was das bedeu­tet. Ein EU-Land, das nicht bereit ist, mit den Part­nern für Frie­den und Frei­heit zu kämp­fen, gehört nicht zum inne­ren Kern einer Gemeinschaft.

Wie kann man die Bevöl­ke­rung eigent­lich noch verarschen?

Auch Reisner verzapft von Zeit zu Zeit…

28. Juni 2023

ziem­li­chen Bullshit.

Die Ukrai­ne muss wei­ter kämp­fen, weil sie ohne die Gebie­te im Osten nicht über­le­bens­fä­hig wäre? ACH.

Ist ja erstaunlich.

Ken­nen wir auch von der west­li­chen Medi­en­be­richt­erstat­tung. Aber die haben alle auf die ukrai­ni­sche PR - und lie­ber nicht auf eine zeit­nah erschie­ne­ne Stu­die der Rand Coope­ra­ti­on gehört.

Wol­len wir sie noch mal durch­ge­hen, ja?

Neu­es Narrativ

Laut dem Avoiding a Long War - RAND Cor­po­ra­ti­on Bericht der Rand Cor­po­ra­ti­on ist die “beson­de­re öko­no­mi­sche Bedeu­tung der Land­brü­cke” tat­säch­lich erfunden.

Refe­ren­zen:
Table 3
lin­ke Sei­te (Bene­fit):

Grea­ter ukrai­ni­an ter­ri­to­ri­al con­trol is possible

rech­te Sei­te (Exp­lai­na­ti­on):

Bene­fits of grea­ter Ukrai­ni­an ter­ri­to­ri­al con­trol are moder­ate­ly or less signi­fi­cant (see Table 1).

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sowie:

Table 1
lin­ke Sei­te (Bene­fit):

Ukrai­ne could beco­me more eco­no­mi­c­al­ly via­ble, and less depen­dent on exter­nal assistance

rech­te Sei­te (Exp­lai­na­ti­on):

Are­as under Rus­si­an con­trol as of Decem­ber 2022 are unli­kely to pro­ve huge­ly eco­no­mi­c­al­ly significant.
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Schon blöd, oder?

Auch der zwei­te Aspekt, dass man ja Sewas­to­pol erobern müs­se, da man ansons­ten sein Getrei­de nicht ver­schif­fen kön­ne - kom­plet­ter Bullshit.

Dies­mal übri­gens nicht von der Ukrai­ne, son­dern von den US erfun­den, wenn ich nach Chro­no­lo­gie gehe und der ers­ten Per­son mehr Glau­ben schen­ke die das The­ma im Ukrai­ne Dis­kurs in zeit­li­cher Abfol­ge ange­ris­sen hat. Über­ra­schung: Jef­frey Sachs.

Der hat auf ein­mal auf öko­n­om­ni­schen Kon­fe­ren­zen zur Ukrai­ne, bei denen er teil­ge­nom­men hat, US Gene­rä­le auf­plop­pen sehen, die plötz­lich Tal­king­points gestreut haben, wie toll das erst wird, wenn der Wes­ten auch Sewas­to­pol und die Krim wie­der hat. Wahn­sin­nig toll, etwa zwei Wochen bevor die Brei­ten­me­di­en über­haupt wuss­ten, dass Sewas­to­pol bei der Som­mer­of­fen­si­ve ein The­ma wird.

Das kom­plet­te Argu­ment geht übri­gens wie folgt:

Frei­en Waren­ver­kehr kann man im Zuge eines Frie­dens­ver­tra­ges aus­han­deln, und je nach­dem wie der gestal­tet wird, und wen man als Garan­ten dafür ver­pflich­ten kann (Tür­kei), kann das durch­aus auch län­ger hal­ten, als bis zur nächs­ten rus­si­schen Aufrüstung.

Und die Hafen­stadt (Odes­sa) hat die Ukrai­ne bereits. Dh. auch dort könn­te man eine ukrai­ni­sche Mari­ne stationieren.

Auch dass auf der Land­brü­cke so viel Getrei­de ange­baut wer­den wür­de, also die Medi­en­be­grün­dung der vor­letz­ten Woche (sie­he: Phoe­nix Run­de, Lieb­lings­ar­gu­ment von Cathryn Clü­ver Ash­brook), ist kom­plet­ter Bullshit.

The Kak­hov­ka Hydro­power Plant inci­dent will stop water sup­ply to 31 cro­p­land irri­ga­ti­on sys­tems in the Dne­pro­pe­trovsk regi­on and Kiev-controlled parts of the Kher­son and Zapo­rozhye regi­ons, which irri­ga­ted 584,000 hec­ta­res of land and yiel­ded about 4 mil­li­on ton­nes of grains and legu­mes worth of about $1.5 bil­li­on in 2021, the Ukrai­ni­an media said with the refe­rence to the Ukrai­ni­an Agrari­an Poli­cy Ministry.

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Dass die aktu­ell von Russ­land besetz­te Regi­on reich an Roh­stof­fen und der Indus­trie­gür­tel der Ukrai­ne waren ist kor­rekt. Aber reich an Roh­stof­fen für die Ukrai­ne bedeu­tet bei meh­re­ren dort för­der­ba­ren Roh­stof­fen - “sie rei­chen trotz­dem kei­ne 30 Jah­re für den Eigen­ver­brauch”. Dh. auch das ist rela­tiv. Was uns wie­der zu Rand bringt.

Also was ist hier das out? Glau­ben wir wie­der nicht, dass ein Frie­dens­ver­trag hal­ten kann? Na dann müs­sen wir halt wei­ter­kämp­fen, aber dann bit­te nicht wegen einem kom­plett erfun­de­nen “alter­na­tiv­los” Argument.

War­um nimmt man eigent­lich ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da über­haupt noch als Grund­la­ge für irgend­et­was? Ist ja nicht so, dass die öko­no­mi­schen Rah­men­be­din­gun­gen in dem Fall nicht auch ande­re Insti­tu­te beur­tei­len könnten.

- Jetzt wirds mit der Län­ge des Vide­os aber auch nicht besser -

denn Wer­ner Fass­labend zeigt noch mal ein­drucks­voll, dass man zwar Mur­mansk in sei­ne Foli­en neh­men kann - 

Im Nor­den gibt es den Hafen Mur­mansk. Er liegt im skan­di­na­vi­schen Teil Russ­lands und ist dank des Golf­stroms eis­frei, aber sowohl mili­tä­risch als auch han­dels­tech­nisch gese­hen sehr weit ab vom Schuss.

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aber den dann fälsch­li­cher Wei­se als den wich­tigs­ten eis­frei­en Hafen Russ­lands bezeich­nen kann, wäh­rend man den in Sewas­to­pol VOLLKOMMEN ignoriert.

Sewas­to­pol auf der Krim: eis­frei­er Hafen, stra­te­gisch güns­tig gelegen
Das ist nicht erst seit Wla­di­mir Putin so, son­dern im Grun­de schon seit dem 18. Jahr­hun­dert, als Russ­land die Halb­in­sel im Krieg mit dem Osma­ni­schen Reich unter sei­ne Kon­trol­le brach­te und 200 Jah­re lang behielt.

Die Krim ist für Russ­land des­halb so wich­tig, weil der dor­ti­ge Hafen Sewas­to­pol einer der weni­gen eis­frei­en Häfen Russ­lands ist – zumin­dest auf der euro­päi­schen Seite.

[…]

Sewas­to­pol: mili­tä­risch und wirt­schaft­lich für Russ­land von gro­ßer Bedeutung

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Da ist sie ja wie­der, die lus­ti­ge selek­ti­ve Selbst­zen­sur, wenn man heu­te - nach einem öffent­li­chen Auf­tritt - noch Teil der Debat­te blei­ben möchte…

Und wel­che unmög­li­che Quel­le (neben der US eige­nen RAND Cor­po­ra­ti­on) habe ich da schon wie­der zitiert? SWR - Wis­sen, Geo­stra­te­gie. Unfass­bar, wie konn­te ich nur.

Naja, als Wer­ner Fass­labend muss man das natür­lich nicht wis­sen, ich mein das ist ein­fach nicht sein Fachgebiet.

edit: Oh sor­ry, ich soll­te viel­leicht auf auf die Reak­ti­on des Publi­kums kurz ein­ge­hen. Also bit­te: Klatschklatschklatschklatschklatsch.

Die­se Gesellschaft…

What is US war propaganda

27. Juni 2023

Anne App­le­baum: “Tim wan­ted one last word, so I will give it to him.”

Timo­thy Sny­der “I think that was a beau­ti­ful sum­ma­ti­on by Ser­hii, I just wan­ted to say what is new is often old, I mean, that the thing that we are see­ing in the form of pre­si­dent Selen­skyj, but not only, is the unasha­med arti­cu­la­ti­on of values - right? The unasha­med arti­cu­la­ti­on of values. And that is an anci­ent tra­di­ti­on. I mean, thats a clas­si­cal tra­di­ti­on. To speak and to exem­pli­fy phy­si­cal cou­ra­ge, and to asso­cia­te taking risks with demo­cra­cy, is a clas­si­cal tra­di­ti­on. Its very old, but its new in the sen­se, that we’­ve for­got­ten about it. It’s new in the sen­se, that the way the rus­si­ans have trea­ted ever­ything as cri­tique, ever­ything as sub­ject to be under­mi­ned, and how we have kind of gone for that too, we’­ve come to accept, that may­be not­hing is real­ly true, and may­be not­hing is worth sacri­fi­cing, and may­be ethics dont real­ly mat­ter - and so I think what is one of the things that is new in this war is some­thing that is actual­ly very old. The reco­gni­ti­on, that some things are worth figh­t­ing for, and that while you are figh­t­ing for them its worth try­ing to say what they are.”

The thing that hits you right over the head here as soon as the talk starts is that the com­po­si­ti­on of the panel is off.

Becau­se you have three his­to­ri­ans who all do the same thing, and start laye­ring their “argu­ments” with almost ran­dom emo­tio­nal­ly char­ged phra­ses - all ending up in dif­fe­rent pla­ces, giving dif­fe­rent emo­tio­nal­ly char­ged, con­struc­ted argu­ments, try­ing to pick up and estab­lish dif­fe­rent buz­z­words, and the result is that you can easi­ly clue in on what is hap­pe­ning here.

So if you ever wan­ted to know how mass pro­pa­gan­da is craf­ted, this is how. The ent­i­re event has the fee­ling of a ser­mon, half of the audi­ence is clin­ked out after the first 20 minu­tes, but its most­ly important that you film Wolf­gang Ischin­ger part­ta­king in the event.

Just under­stand that this is pre­fa­ced by App­le­baum to be a talk of three of the most important his­to­ri­ans of our time -- and then try to pick up on what they argued this war is, or was about nine mon­ths ago, and how much is actual­ly rele­vant now that you look at the video nine mon­ths later.

Its… Real­ly something.

Of cour­se - Vic­tor Pin­chuck foun­da­ti­on, YES con­fe­rence.

It was a sign of Snyder’s stan­ding that the YES con­fe­rence was only the second-highest-profile stop on his Kyiv iti­nera­ry. The main rea­son for his trip, Sny­der told me, during one of three long con­ver­sa­ti­ons we had recent­ly, was a pri­va­te mee­ting with Ukraine’s pre­si­dent, Volo­dym­yr Zelenskiy.

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(Fluff­pie­ce in the UK Guardian)

Just so you see what the pro­mi­nent his­to­ri­ans actu­al per­for­mance is, and how its por­trai­ed in the Guar­di­an in this case.

Its… Real­ly qui­te something.

Vic­tor Pin­chuck Foundation.

edit: Now all thats left to do is to hope for a Rau­scher at the aus­tri­an news­pa­per Der Stan­dard, to craft opi­ni­on pie­ces for three weeks in a row (1,2,3), that the aus­tri­an government, as well the aus­tri­an oppo­si­ti­on lis­tens to the wrong experts in the Ukrai­ne case, and that they’d need to lis­ten to Sny­der, and Fiao­na Hill (1,2) and Kras­t­ev (not­hing against Kras­t­ev) instead.

After the opi­ni­on jour­na­list has been invi­ted to the IWM­Vi­en­na, and then name­dro­ped the­re from the stage.

And having a for­mer US ambassa­dor that hims­elf name­drops Timo­thy Sny­der at the Munk deba­tes surely doesnt hurt eit­her. He just read one of his books on the way to the deba­tes btw. “And it exp­lains every aspect of this war, …” (From memo­ry, plea­se dou­ble­check this state­ment.) Even though it was publis­hed befo­re the war.

The audi­ence starts clapping.

edit: And then of cour­se sta­te in the IWM­Vi­en­na, that you (peop­le who do per­cep­ti­on cen­te­red focus group rese­arch on what messaging publicly works for the ukrai­ni­an side) have Sny­der to exp­lain to the public Ukrai­nes past, but who will exp­lain to them Ukrai­nes future per­spec­ti­ves? Sny­der thinks its him, of cour­se - but then, thats pro­bab­ly not such a good idea…

Treffen sich drei Alpbacher in der Diplomatischen Akademie Wien

26. Juni 2023

bei einem wohl­wol­len­den Mode­ra­tor natürlich.

Sagt der Ers­te: Ich bin Robert Treich­ler, Lei­ter Res­sort Außen­po­li­tik, “pro­fil” - ich habe im bis­he­ri­gen Kriegs­ver­lauf fol­gen­de Inter­views und Leit­ar­ti­kel produziert:

pro­fil fragt den US-Generalleutnant a. D. Ben Hod­ges, wie ris­kant die Lage ist: Steht die Welt vor einem Atom­krieg? Oder blufft Putin?

Treich­ler: Was erwar­ten Sie mili­tä­risch in den kom­men­den Mona­ten? Wird der Vor­marsch der Ukrai­ne durch den Win­ter gestoppt?

Hod­ges: Das glau­be ich nicht. Die Ukrai­ner sind ja nicht aus Flo­ri­da, so wie ich. Sie wer­den ver­su­chen, den Druck auf die rus­si­schen Kräf­te auf­recht­zu­er­hal­ten, damit die sich nicht neu auf­stel­len kön­nen. Die Rus­sen sind erschöpft und ver­wund­bar, auch auf der logis­ti­schen Ebe­ne. Ich ver­mu­te, die Ukrai­ne wird die rus­si­schen Streit­kräf­te bis zum Ende die­ses Jah­res auf die Linie zurück­drän­gen, wo die­se vor dem 24. Febru­ar waren. Und Mit­te des kom­men­den Jah­res wer­den die ukrai­ni­schen Sol­da­ten auf der Krim sein.

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Es zeich­net sich ab, dass der Auto­krat im Kreml nichts von dem, was er gewalt­sam anstreb­te, errei­chen wird. Die Ukrai­ne wird ein demo­kra­ti­scher, pro­west­li­cher Staat blei­ben und irgend­wann der EU bei­tre­ten. Sie ist zudem drauf und dran, ihr Staats­ge­biet zurück­zu­er­obern. Die ter­ri­to­ria­len Gewin­ne, die Russ­land am Ende ver­zeich­nen könn­te, wer­den, wie es aus­sieht, mini­mal sein – viel­leicht auch inexistent.

Doch etwas sprach immer dage­gen, dass jemand wie Wla­di­mir Putin lang­fris­tig Erfolg hat. Zwei Tage nach dem Ein­marsch Russ­lands in die Ukrai­ne schrieb ich im profil-Leitartikel: „Glück­li­cher­wei­se hat die Auto­kra­tie einen inhä­ren­ten Haken. Auto­kra­ten sind, weil sie ohne Oppo­si­ti­on, ohne poli­ti­schen Wech­sel und damit ohne Kon­trol­le und Gegen­ge­wicht agie­ren, feh­ler­an­fäl­lig, rück­sichts­los und des­halb am Ende verhasst.“

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[In der Tat, was für ein Glück. Dess­halb kön­nen Auto­kra­tien ja auch nicht erfolg­reich sein.]

Jetzt geh ich auf nen Des­sert­wein als Absa­cker ins Cafe.

Sagt der Zwei­te: Ich bin Ralph Janik: Völ­ker­recht­ler, mit Jugend in Mer­ca­tor­nä­he, ich war die ers­te Per­son in Öster­reich die in Kom­men­ta­ren im Stan­dard, nach einem State­ment des ECFR im März 2022 Pazi­fis­ten (Franz­o­bel) und außen­po­li­ti­sche Rea­lis­ten (Precht) öffent­lich ver­hetzt hat.

Dem Stan­dard war fad, da hat er feins­te Het­ze produziert

Wenig Anlass zu Hoffnung

Dazu pas­sen auch die unter­schied­li­chen Auf­ru­fe in Rich­tung Ukrai­ne, sich doch bes­ser zu erge­ben. Frie­den schlägt Gerech­tig­keit, man müs­se der Rea­li­tät eben ins Auge sehen: Waf­fen­lie­fe­run­gen an einen unter­le­ge­nen Staat zie­hen den Krieg und das damit ver­bun­de­ne Leid nur unnö­tig in die Län­ge, wie der Phi­lo­soph Richard David Precht oder der Schrift­stel­ler Franz­o­bel kritisieren. […] 

Viel Anlass zur Skep­sis, wenig Hoff­nung auf Frie­den. Die For­de­run­gen, auf­zu­ge­ben, sagen wohl mehr über uns als über die tat­säch­li­chen ukrai­ni­schen Hand­lungs­op­tio­nen. (Ralph Janík, 3.4.2022)

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Ich bin auch der Jurist der der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung erklä­ren durf­te, dass auch wenn die öster­rei­chi­sche Regie­rung kei­ne Zah­len im Bezug auf Bei­trags­zah­lun­gen im Rah­men der euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät ver­öf­fent­licht, dank der Ver­trags­kon­struk­ti­on der “Kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung” defi­ni­tiv kein öster­rei­chi­scher Euro in Waf­fen­käu­fe für die Ukrai­ne inves­tiert wird:

Wie kann man die Bevöl­ke­rung eigent­lich noch verarschen?

Sagt der Drit­te: Ich bin Franz-Stefan Gady, ich komm gera­de aus Washing­ton zurück, und wenn ich nicht gera­de als Con­sul­ting­un­ter­neh­mer in Alp­bach Stamm­gast in sicher­heits­po­li­ti­schen Debat­ten bin, schrei­be ich span­nen­de Essays in der Klei­nen Zei­tung (Essay - Franz-Stefan Gady: Mein Ame­ri­ka) - und unter­stüt­ze die Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Sicher­heit”.

Sagt der Mode­ra­tor Wal­ter Feicht­in­ger (Prä­si­dent, Cen­ter für Stra­te­gi­sche Analysen) -

Bur­schen, so jung kom­men wir nicht mehr zusam­men, wann schaf­fen wir die Öster­rei­chi­sche Neu­tra­li­tät ab? Ich mein wir sind euro­pa­weit eh nur mehr 4%, damit man das mal versteht!

Sagt nie­mand im Saal: Das hier war der Ein­satz der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft in dem Zusammenhang:

Öster­reich du gei­le Sau

The inde­pen­dence of jour­na­lism - part 2

Und um eine neue Sicher­heits­po­li­tik in Sin­ne aller Betei­lig­ten zu rea­li­sie­ren, brau­chen wir jedoch zuerst eine neue geo­po­li­ti­sche Theo­rie, denn die drei aktu­el­len Schu­len wider­spre­chen uns in dem was wir kon­zep­tu­ell wol­len dia­me­tral (Rea­lis­mus, Libe­ra­lis­mus, Kon­struk­tivi­mus) - aber dafür haben wir ja extra Ursu­la Werther-Pietsch ver­pflich­tet, Mit­un­ter­zeich­ne­rin der alp­bach­na­hen Initia­ti­ve “Unse­re Sicher­heit”. (Die sich gegen die öster­rei­chi­sche Neu­tra­li­tät aus­spricht, und bis­her zwei offe­ne Brie­fe ver­fasst hat, die dann spä­ter Johan­nes Kopf (selbst eben­falls Teil der Initia­ti­ve) bewor­ben hat, und das bereits eine Woche nach­dem er zu einem Panel in der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft gela­den wur­de (Future of work, you know… - um es im kopf­schen Duk­tus zu sagen). Weil Kopf und Den­ker, das passt ja gut zusam­men. Also in der öffent­li­chen Betrachtung.

Die Grün­dung einer neu­en Schu­le des Mul­ti­la­te­ra­lis­mus, die rea­lis­ti­sche und idea­lis­ti­sche Außen- und Sicher­heits­po­li­tik ver­eint, wird zur Dis­kus­si­on gestellt.

Geo­po­li­tik nicht als Leit­mo­tiv sehen

Inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen sol­len nichts ande­res als den täg­li­chen Bedürf­nis­sen im poli­ti­schen Leben die­nen; ihr innen­po­li­ti­scher Bezug ist daher evi­dent. Aller­dings nicht aus der übli­chen Per­spek­ti­ve, näm­lich dem “Lip­pen­ab­le­sen”, um “poli­tisch zu punk­ten” unter dem Deck­män­tel­chen des Bür­gers als Sou­ve­rän. Nein, umge­kehrt soll Geo­po­li­tik, also das Spiel von Macht­in­ter­es­sen auf glo­ba­ler Ebe­ne, als inte­gra­ler Teil von mensch­li­cher Sicher­heit gese­hen wer­den, als eine gewich­ti­ge Dimen­si­on, nicht aber als Leit­mo­tiv oder gar über­ge­ord­ne­tes Axiom.

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Weil rea­lis­ti­sche Schu­le das geht ja nicht mehr, das ist ja Mear­s­hei­mer.

Stellt sich nur noch die Frage -

Nein, Moment - stellt sich kei­ne Fra­ge mehr. Das wars.

Soll ich jetzt den Rechts­po­pu­lis­ten in Öster­reich viel Glück wün­schen, damit das in der media­len Betrach­tung nicht ein­fach nur unter den Tisch gekehrt wird?

Oh ich habs! Ich nehms mit mei­nen letz­ten drei Psy­cho­lo­gen! Beschäf­ti­gen sie sich ein­fach nicht so sehr mit dem The­ma! Dann wird alles besser!

edit: Oh, noch etwas - was sagt eigent­lich Precht, den man bei dem The­ma aus der öffent­li­chen Debat­te gedrängt hat?

Oh das hier:

bei 1:18:00 in. (Den Rest der Ver­an­stal­tung ertra­ge ich teil­wei­se nicht, aber Precht spricht hier zum Thema.)

Hi, I’m the Fulbright Fellow from the institute across the street

25. Juni 2023

- and I wan­ted to ask if the OSCE could may­be beco­me a non con­sen­sus based dis­pu­te sett­le­ment organization!

Oh, dear Lady with the Ful­bright fel­low­ship from the insti­tu­te across the street -

The Ful­bright Pro­gram, inclu­ding the Fulbright–Hays Pro­gram, is one of several United Sta­tes Cul­tu­ral Exchan­ge Pro­grams with the goal of impro­ving inter­cul­tu­ral rela­ti­ons, cul­tu­ral diplo­ma­cy, and inter­cul­tu­ral com­pe­tence bet­ween the peop­le of the United Sta­tes and other coun­tries through the exchan­ge of per­sons, know­ledge, and skills. 

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- of cour­se we can think about making what the OSCE does non con­sen­sus based, and only based on majo­ri­ty decisi­ons may­be, but we have to lea­ve in a few orga­ni­sa­tio­nal sys­tems that also indu­ce trust.

Huh, would the US bene­fit from a media­ti­on orga­niz­a­ti­on to work along­side the new “value based tra­ding sys­tem”, they want to replace the WTO based sys­tem with? A non con­sen­sus based OSCE maybe?

Its always won­der­ful to see, that as soon as a Ful­bright fel­low makes a sug­ges­ti­on on rest­ruc­tu­ring your inter­na­tio­nal orga­niz­a­ti­on, the­re sud­den­ly is this con­struc­ti­ve “can do” spi­rit fil­ling the room.

Was sagt eigentlich Selenskyj einen Tag nach dem russischen Putsch?

25. Juni 2023

Och nichts Wich­ti­ges, die deutsch­spra­chi­gen Medi­en berich­ten wie üblich nur “Je län­ger die­ser Mensch im Kreml ist, des­to grö­ßer wird die Kata­stro­phe” - und las­sen den Rest der Rede ein­fach mal unter den Tisch fal­len. Die Selen­skyj dies­mal wie­der auf rus­sisch gehal­ten hat, um die rus­si­sche Bevöl­ke­rung einen Tag nach dem Putsch noch schön mit sei­nen manigfal­ti­gen Argu­men­ten zu über­zeu­gen zu revol­tie­ren - also hören wir ihm doch ein­fach mal zu:

Auto­ma­tisch gene­rier­te Unter­ti­tel über­setzt mit Deepl.com:

I wish you health, dear Ukrai­ni­ans I wish health to all the peop­le of the world.

Today is a day whe­re the­re is defi­ni­te­ly no silence and defi­ni­te­ly the world needs lea­ders­hip today. We saw that the mas­ters of Rus­sia do not con­trol anything at all, just com­ple­te cha­os, com­ple­te lack of any pre­dic­ta­bi­li­ty and this is on Rus­si­an ter­ri­to­ry which is hea­vi­ly armed.

We all remem­ber when in the year 21, when the Rus­si­an lea­der threa­tened the the world with some kind of ultimatums.

He was try­ing to show some kind of strength.

The year 22 show­ed that he was con­fu­sed with the power of his illu­si­on and the lies he was fed by the Kremlin.

The Krem­lin is capa­ble of any kind of ter­ror, they are capa­ble of any stu­pi­di­ty, but they can’t pro­vi­de a frac­tion of the necessa­ry con­trol and the pro­blem is that in one day they have actual­ly lost a num­ber of their cities and show­ed all the Rus­si­an ban­dits, mer­ce­n­a­ries, olig­archs and anyo­ne else how easy it is to cap­tu­re Rus­si­an cities whe­re the­re are likely arse­nals of weapons.

It is very important now, that no one in the world is silent becau­se they are afraid of this Rus­si­an cha­os, all the actions of lea­ders can now be his­to­ric, every word of jour­na­lists is worth its weight in gold.

We must clear­ly name the source of the pro­blem If someo­ne in the world is try­ing to lull the situa­ti­on: The illu­si­on that the Krem­lin is able to res­to­re con­trol, it only post­po­nes the pro­blem until the next bre­akthrough of cha­os is even more dangerous.

We all know the first solu­ti­on: The world should not be afraid, we know what pro­tects us is pro­tec­ting us.

Only our unity can pro­tect Ukrai­ne to pro­tect Euro­pe from any Rus­si­an for­ces, no mat­ter who is in char­ge, com­man­ds them, we will pro­tect the secu­ri­ty of the eas­tern flank of Euro­pe, it rests only on our defen­se and that is why every mani­fes­ta­ti­on of sup­port for our defen­se is sup­port for your defen­se in the free world.

Ukrai­ni­an sol­di­ers, Ukrai­ni­an guns, Ukrai­ni­an tanks, Ukrai­ni­an mis­si­les - this is all that pro­tects Euro­pe from such mar­ching for­ces like we see today on Rus­si­an ter­ri­to­ry and when we address the F-16 or the ATACAMS, we deve­lop our com­mon defense.

Imple­men­ta­ti­on is what is nee­ded now to pro­vi­de all the wea­pons necessa­ry for defen­se. [Selen­skyj lear­ned a new word - imple­men­ta­ti­on. His lan­guage skills are get­ting bet­ter every day…]

Second­ly, ever­ything should be a real right.

It should be frank­ly said to ever­yo­ne in the world that all Russia’s cri­mi­nal actions against Ukrai­ne were and are wrong and we all have to be gui­ded by our com­mon secu­ri­ty prio­ri­ties, NATO’s secu­ri­ty prio­ri­ties. NATO’s secu­ri­ty prio­ri­ties are not just a word though or a set of for­mal promises.

Pro­mi­ses, are a reli­able gua­ran­tee for all that peace will not be des­troy­ed without Ukrai­ne. Such gran­dio­se state­ments are worthless.

In July, the Free­dom Sum­mit is a his­to­ric chan­ce for real decisi­ons without loo­king back at Russia.

Any nati­on that bor­ders on Rus­sia real­ly sup­ports this, and I will say the third thing - in Russian:

In the Krem­lin obvious­ly the stu­dent is afraid and pro­bab­ly hiding somewhere.

He does not show hims­elf, he is not sure that he is not in Moscow, he calls from some­whe­re to beg for something.

He knows some­thing, he’s afraid becau­se he crea­ted this thre­at, all the evil, all the los­ses, all the hat­red, he’s the one and the lon­ger he can keep run­ning bet­ween his bun­kers, the more you lose, you all lose.

What are we going to do? We are Ukrai­ni­ans defen­ding our coun­try. We will defend our free­dom. We will not be silent and will not be inactive.

It will be our vic­to­ry in this war, unequivocally. 

And what will you do until that?

The lon­ger your [addres­sing rus­si­ans in rus­si­an] tro­ops are on ukrai­ni­an soil, the more dest­ruc­tion they will bring to Rus­sia, the lon­ger this per­son is in the Krem­lin, the big­ger the dis­as­ter will be.

Now I’ll switch to my nati­ve lan­guage. Thank you to our sol­di­ers Thank you to ever­yo­ne who is now defea­ting the occu­p­iers. Thank you to the air for­ce for pro­tec­ting our ski­es. Glo­ry to Ukraine.

We will Win.

Elo­quent wie am Tag des Kriegs­be­ginns, als sich Selen­skyj eben­falls auf rus­sisch, auf social media, an die rus­si­sche Bevöl­ke­rung gewandt hat. Also an Anwäl­te, Ärz­te, Tik­to­ker, Künst­ler, Müt­ter und Väter - jetzt auf die Stra­ßen zu gehen und solan­ge nicht weg­zu­ge­hen, bis sich Putin mit der Ukrai­ne an einen Ver­hand­lung­tisch setzt. Auf rus­sisch, auf Tele­gram. Wir erin­nern uns, der Stan­dard titel­te, Selen­skyj sucht den Frie­den. Drei Stun­den spä­ter flo­gen die ers­ten Rake­ten.

Was für ein Frie­dens­held die­ser Selen­skyj doch ist. Ein Garant des Friedens.

Dann heu­te lie­ber doch nur einen Satz aus sei­ner Rede in den deutsch­spra­chi­gen Medi­en dru­cken. Irgend­was Unverfängliches…

edit: Hey! Der Stan­dard über­rascht und bringt dies­mal mehr! Wie kommts? Die Ukrai­ni­sche Regie­rung hat aus­ge­wähl­te Tei­le der Rede auf Eng­lisch auf Twit­ter veröffentlicht.

Die unendlichen Vorteile Russlands sich selbst zu delegitimieren

24. Juni 2023

und mit einer Söld­ner­ar­mee Rich­tung Mos­kau zu marschieren.

Gehn wir sie doch der Rei­he mal durch.

- Dele­gi­ti­mie­rung der rus­si­schen Füh­rungs­eli­ten check
- Eröff­nung einer Quer­front mit­ten in einer ukrai­ni­schen Gegen­of­fen­si­ve check
- Ver­un­si­che­rung der rus­si­schen Streit­kräf­te an der Front und über die gesam­te Füh­rungs­struk­tur hin­weg check
- Dele­gi­ti­mie­rung der Struk­tu­ren rus­si­scher Mili­tär­macht im glo­ba­len Süden, durch die meu­tern­de schil­lern­de Per­sön­lich­keit selbst check
- Ver­öf­fent­li­chung der Marsch­rou­te auf west­li­chen Social Media Kanä­len check
- Auf­split­te­rung der Ope­ra­ti­ons­pla­nung in mit­ten einer Gegen­of­fen­si­ve check
- Aus­dün­nung der Ver­tei­di­gungs­kraft der Rus­sen im Süden der Ukrai­ne wo dem­nächst der Über­gang über den Dnjpr so sehr trock­net, dass du da mit San­da­len drü­ber­hüp­fen kannst. In weni­gen Wochen. check
- Russ­land das jetzt ande­re Pro­ble­me hat als sich um 15km weg­ge­schwemm­te Minen­gür­tel und neue Stel­lun­gen im Süden zu sor­gen. check
- Ver­un­si­che­rung der Krim­be­völ­ke­rung bezüg­lich der Legi­ti­mi­tät des rus­si­schen Macht­an­spruchs, wäh­rend ihr das Was­ser aus­geht. check
- Den dümms­ten Trot­tel aller Zei­ten für eine Rebel­len­ope­ra­ti­on aus­ge­wählt - wenn er das was er aktu­ell behaup­tet tat­säch­lich ernst meint. check

Pri­go­schin - paraphrasiert:

Wir mar­schie­ren nur gera­de gegen Mos­kau, weil Schoi­gu, der geflo­hen ist wie eine Frau, mich und mei­ne Män­ner mit Rake­ten beschos­sen hat, wor­auf ich sie dazu gebracht habe zu meu­tern, nach­dem ich 2000 Lei­chen auf­ge­bart habe um sie zu moti­vie­ren, und wir haben eine der 10 größ­ten rus­si­schen Städ­te ein­ge­nom­men, weil wir ja immer noch auf der Sei­te von Putin sind, aber gegen Schoi­gu mar­schie­ren, weil ich dann den­ke - nach dem Powerstrugg­le von der rus­si­schen Füh­rung mit offe­nen Armen zum obers­ten Mili­tär­füh­rer beru­fen zu wer­den, weil ich mich durch mei­ne ratio­na­le und stra­te­gi­sche Ope­ra­ti­ons­füh­rung auch so sehr dafür emp­foh­len habe, dass da eigent­lich alle der sel­ben Mei­nung sein wer­den, wäh­rend denen gar kei­ne Wahl bleibt. Dess­halb bin ich auch auf das Nar­ra­tiv auf­ge­sprun­gen, dass Russ­land mas­sen­haft sei­ne eige­nen Sol­da­ten tötet, was ja wirk­lich eine Schan­de ist, und was wir bei Wag­ner nie­mals selbst machen würden ---”

wobei einen gro­ßen Vor­teil hat das natür­lich. Man bekommt als Pri­go­schin end­lich sei­ne Home Sto­ry im Stan­dard! click

edit: Ah, gleich die nächs­te Home­sto­ry hinterher:
“Tod oder Frei­heit” – Wagner-Söldner im Gespräch mit dem STANDARD

- Nach der “voll­kom­men ratio­na­len” Akti­on im Sin­ne sei­ner Ein­heit, noch kurz ver­laut­ba­ren “Wir wer­den alles um uns her­um zer­stö­ren”, weil man ja damit rech­net in Mos­kau zum nächs­ten Mili­tär­füh­rer ernannt zu wer­den. check

- Kiews Pro­pa­gan­da zu för­dern, dass man in der Ukrai­ne davon aus­ge­he, dass sich Russ­land seit heu­te im Bür­ger­krieg befin­de. check

Ich wür­de sagen, noch nie war eine ver­deck­te Akti­on Mos­kaus so ein­deu­tig als sol­che zu erken­nen, oder?

Also Freun­de eines nicht all­zu­lan­gen Auf­rei­bungs­krie­ges, es geht wohl dem­nächst auf die Krim, denn das von Wag­ner ein­ge­nom­me­ne Ros­tow am Don ist ein wich­ti­ger Ver­sor­gungs­hub der selbigen.

Schoi­gu habe ange­ord­net, die Lei­chen von 2.000 Wagner-Kämpfern in einer Lei­chen­hal­le zu ver­ber­gen, sag­te Pri­go­schin wei­ter. “Wir waren bereit, Zuge­ständ­nis­se an das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um zu machen, unse­re Waf­fen abzu­ge­ben”, sag­te Pri­go­schin. Den­noch hät­ten “sie Rake­ten­an­grif­fe auf unse­re hin­te­ren Feld­la­ger ausgeführt”.

src: click

Sei­ne 25.000 Män­ner wer­den nun auf­klä­ren, war­um solch eine Will­kür im Land herr­sche. “Wer ver­sucht, uns Wider­stand zu leis­ten, den wer­den wir als Bedro­hung betrach­ten und sofort töten”, droh­te Pri­go­schin. Sei­nen Anga­ben zufol­ge ist Schoi­gu extra an die nahe der ukrai­ni­schen Gren­ze gele­ge­ne Mil­lio­nen­stadt Rostow-am-Don gekom­men, um die Ope­ra­ti­on zur Ver­nich­tung Wag­ners zu lei­ten. “Um 21.00 Uhr ist er geflo­hen - fei­ge wie ein Weib - um nicht zu erklä­ren, war­um er Hub­schrau­ber hat abhe­ben und Rake­ten­schlä­ge durch­füh­ren las­sen, um unse­re Jungs zu töten. Die­ses Biest wird auf­ge­hal­ten”, so Prigoschin.

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Der ist nicht mehr in Euro­pa, oder?

edit: Man­gott kom­men­tiert die Situation.

edit2: Ende einer fröh­li­chen Expe­di­ti­on Rich­tung Moskau?

Pri­go­schin will offen­bar nicht wei­ter vorrücken

Das wären spek­ta­ku­lä­re Nach­rich­ten: Nach Anga­ben des bela­rus­si­schen Prä­si­den­ten­bü­ros hat Wagner-Chef Pri­go­schin zuge­stimmt, die Trup­pen­be­we­gun­gen der Wagner-Söldner in Russ­land ein­zu­stel­len. Eine Bestä­ti­gung von Pri­go­schin selbst gibt es dazu vor­erst nicht.

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edit3: Gegen­tei­li­ge PR Mel­dun­gen gehen gera­de auf Twit­ter rum.

edit4: Medu­za hat bestätigt:

Nun ist die Bestä­ti­gung da

Dem Medi­um “Medu­za” zufol­ge bestä­tigt Pri­go­schin, nicht mehr wei­ter vor­rü­cken zu wol­len. Die Wagner-Söldner dre­hen einer Audio-Botschaft von Pri­go­schin zufol­ge um.

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edit5: Die Wie­ner Zei­tung hat den Kontext:

Der rus­si­sche Mili­tär­un­ter­neh­mer Jew­ge­ni Pri­go­schin beor­dert sei­ne Wagner-Truppen zurück in ihre Stütz­punk­te. Damit wol­le er Blut­ver­gie­ßen ver­mei­den, heißt in einer Audio-Botschaft von Pri­go­schin am Sams­tag. Nach den Anga­ben des bela­rus­si­schen Prä­si­di­al­bü­ros hat­te sich Pri­go­schin zuvor bereit erklärt, den Vor­marsch sei­ner Kämp­fer in Russ­land zu stop­pen. Er sei zu einer Dees­ka­la­ti­on der Situa­ti­on bereit, erklärt das Büro auf sei­nem offi­zi­el­len Kanal beim Kurz­nach­rich­ten­dienst Telegram.

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edit6: Hier noch ein Vorteil:

WP: U.S. spies lear­ned in mid-June Pri­go­zhin was plan­ning armed action in Russia

edit7: Tcha­ka­rowa sieht es anders: click

When a media hitpiece goes slightly wrong

22. Juni 2023

You fix it in post by picking the deci­ded­ly most unflat­te­ring thumb­nail imaginable.

We should be decentering all of this

21. Juni 2023

Oder war­um es eigent­lich super­toll ist, wenn die Per­son die gesamt Euro­pa die Kriegs­hin­ter­grün­de erklärt hat, auch gleich die Pro­pa­gan­da für eine Umstruk­tu­rie­rung Russ­lands für mor­gen macht. (Per­so­nel­le Kohä­renz schafft Ver­trau­en, oder so…)

Hier der Pod­cast, der auch von Anne App­le­baum fre­quen­tiert wird, wenn sie zur jün­ge­ren rus­si­schen Exi­le­li­te spre­chen möchte.

Timo­thy Sny­der als Gast.

Was ver­kauft Snyder?

Ger­man guilt, pro­ji­ziert auf Russland.

Jetzt machts end­lich Sinn, dass Putin im öffent­li­chen Dis­kurs so häu­fig mit Hit­ler ver­gli­chen wur­de. Denn die neue rus­si­sche Jugend nach dem Krieg soll sich erst ein­mal wie Deutsch­land nach dem zwei­ten Welt­krieg fühlen.

Sny­der ver­kauft dabei fol­gen­de Konzepte:

Russ­land benö­ti­ge eine neue Aus­rich­tung, eine vor allem anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Aus­rich­tung, bei der sie uns in Afri­ka nicht mehr in die Que­re kom­men, das zu “ent­wer­fen” wird die Auf­ga­be der rus­si­schen Exi­le­li­te sein, an die wir uns (App­le­baum und Sny­der) bereits heu­te wenden.

Sny­der ankert vor elf Mona­ten auch bereits wie die­ses neu­es Russ­land aus­zu­se­hen hat -- näm­lich sich nicht mehr als geein­te Welt­macht ver­ste­hend, son­dern mit viel mehr “regio­na­len Zen­tren”, die alle eine “regio­na­le Geschich­te als die Bevöl­ke­rung einen­des Kon­zept benö­ti­gen” -- west­li­che His­to­ri­ker wür­den gera­de dar­an arbei­ten, das sei gera­de ein span­nen­des und inter­es­san­tes Feld. [His­to­ri­scher Revisionismus?]

Der Pod­cast Hips­ter ist ganz hin und weg, dass es nur das braucht, um ein libe­ra­les, demo­kra­ti­sches Russ­land der Zukunft zu bau­en, in dem end­lich die Geschich­te Russ­lands wie­der so divers wahr­ge­nom­men wer­den kann, wie dies unter Putin nie der Fall gewe­sen ist.

Sny­der: Putin hat euch das weggenommen.

Aber es sei das Sel­be in den nord-europäischen Staa­ten gewe­sen, denen es heu­te so gut gehe, die hat­ten auch mal Kolo­nien, aber brauch­ten danach halt alle ein neu­es Konzept.

Es ist ein­fach schön zu sehen, wie du eine Exi­le­li­te mit vor­ge­fer­tig­ten Kon­zept­bau­stei­nen, ein­mal kom­plett von hin­ten bis vor­ne bespielst. Wobei sich der Pod­cas­ter schon sehr freut, zur desi­gnier­ten zukünf­ti­gen poli­ti­schen Eli­te Mos­kaus zu gehö­ren. Denn er inter­viewt ja Snyder.

Inter­es­sier­ter kann man sich den Schwach­sinn glaub ich nicht mehr anhören.

Ein zer­split­ter­tes Russ­land, mit der Demo­gra­phie die es heu­te auf­weist, das sei­ne Nord-Süd Ein­fluss­ach­se ver­liert, das in Punk­to Wirt­schafts­leis­tung immer noch haupt­säch­lich Ener­gie­ex­por­teur blei­ben wird, und das für die nächs­ten 200 Jah­re Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen an die Ukrai­ne leis­tet wird sowohl öko­no­misch, als auch finan­zi­ell und kul­tu­rell file­tiert. Schon ein­fach als pri­mär Ener­gie expor­tie­ren­des und nun­mehr zer­split­ter­tes Land.

Da kann sich die rus­si­sche Expat-Jugend sehr dar­über freu­en, dass ihr Land end­lich demo­kra­tisch gewor­den ist, es wird trotz­dem kei­nen Aus­bau eines Stra­ßen­net­zes geben. Kei­ne neu­en Indus­trien, die auf­grund der Demo­gra­phie, oder des Bil­dungs­gra­des der Bevöl­ke­rung nach Russ­land drän­gen, die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft trans­na­tio­na­ler Inves­to­ren abseits der west­li­chen Regio­nen (die mit Stra­ßen­netz) ist sofort enden wol­lend, was unter der regio­na­len Zer­split­te­rung mit den hun­der­ten Atom­waf­fen pas­siert wol­len wir uns lie­ber nicht aus­ma­len, des­halb las­sen wirs, wenn wir Sny­der sind, auch weg -- und dann haben wir ja noch die Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen, und den Weg­fall des Ein­flus­ses in den Regio­nen ent­lang der Nord Süd Ach­se. Ach­ja und ein kom­plett neu­es poli­ti­sches und Wirt­schafts­sys­tem. Das dann als ers­tes bei der Welt­bank um Über­brü­ckungs­kre­di­te ansucht?

Ich mein, man kann Jugend­li­chen immer hübsch den Kopf mit “du bekommst dezen­tra­le regio­na­le Geschich­te fürs Volk zurück” und Demo­kra­tie oben drauf - unse­re west­li­chen His­to­ri­ker begin­nen gera­de umzu­den­ken und die Geschich­te anders (ohne Russ­land als einen­de poli­ti­sche Macht) zu schrei­ben waschen (alles O-Töne im Video) -- aber der Ver­lust des Krie­ges, bleibt der Ver­lust des Krieges.

Und eine rus­si­sche Bevöl­ke­rung die erst ein­mal ger­man guilt ler­nen muss…

Damit sie spä­ter das neue Schwe­den wird? Sol­che Geschich­ten kann nur Sny­der erzäh­len. Und auch nur der rus­si­schen Expat Jugend, bei der es sich laut Car­ne­gie Euro­pe beson­ders loh­nen wür­de sie ideo­lo­gisch auf die eige­ne Sei­te zu zie­hen. Für einen zukünf­ti­gen Regi­me­chan­ge. Das Argu­ment, und dass das beson­ders erfolgs­ver­spre­chend sei, fällt in die­sem Video:

Bal­fur: It’s not in the inte­rest of the EU to have a fai­led Sta­te on its bor­der, um obvious­ly - it’s not in the inte­rest of the EU to have you know regime resi­li­en­ce, so it real­ly needs to think about what the ent­ry points could be. One is enga­ging with uh the Rus­si­an Exi­les, but also enga­ging with with civil socie­ty in Rus­sia, inso­far as that is pos­si­ble and I think the­re are ways to do that. Working with the broa­der com­mu­ni­ty of the Rus­si­an dia­spo­ra, some of whom left in the 1990s and are not par­ti­cu­lar­ly poli­ti­ci­zed, or may not be anti-putin but then also tho­se, the midd­le clas­ses that have been hemor­rha­ging out of the coun­try appar­ent­ly accord­ing to one esti­ma­te 10 per­cent of the tech Work­for­ce has left Rus­sia that’s huge uh, how can how can Euro­pean Sta­tes work with them um focus on youth the youn­ger Genera­ti­ons becau­se that is whe­re the future of Euro­pe is. So the­re are lots of things that can be done but I think the fact that the­se con­ver­sa­ti­on are not public yet um and are hap­pe­ning behind clo­sed doors is hel­pful becau­se at the same time the West needs to Show­ca­se its Unity uh but, it but it’s important that they start tal­king about what the opti­ons are and what the sce­n­a­ri­os are and about what the ent­ry points could be.

Komm lachen wir noch ein biss­chen, wir und der Pod­cas­ter. Der hier gera­de als poli­ti­sches Sprach­rohr ver­wen­det wird.

Hier auch noch das Gespräch des sel­ben Pod­cas­ters mit App­le­baum (Kon­text zum App­le­baum Interview):

Übri­gens, falls sies noch nicht wuss­ten, Deutsch­land, so Sny­der, sah die Ukrai­ne immer noch als Kolo­nie. Daher auch die lang­sa­me­ren Waf­fen­lie­fe­run­gen. So Sny­der. Im ers­ten Video.

Und der Wer­te­wes­ten freut sich über die gute Ent­wick­lung der rus­si­schen Expat Jugend und grinst sein bes­tes Honigkuchenpferdlächeln.

Stellt sich noch die Fra­ge, las­sen sich Sny­der und Car­ne­gie Euro­pe hier in Ver­bin­dung set­zen? Ja.

Sny­der spricht im Video aus den Räum­lich­kei­ten des IWM­Vi­en­na (ver­glei­che click), Ste­fan Leh­ne war 2019 IWM­Vi­en­na fel­low: click, Car­ne­gie Euro­pe und das Car­ne­gie Endow­ment gene­rell wur­den in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit 11 Mal vom IWM­Vi­en­na gefea­tured.

edit: Das hier viel­leicht noch als Kontrast:

edit2: Was wir an der Stel­le jetzt noch brau­chen, ist ein kur­zes Inter­view mit Ai Wei­wei. Sonst glaubt uns nie­mand dass wir hier kei­ne PR betreiben:

Davor aber noch eines mit Amanpour -

Die ja einen Tag nach Kriegs­be­ginn Kas­parow als Expat zu sich in die Sen­dung gela­den hat, damit er der US Bevöl­ke­rung erklärt wie der Ukrai­ne Krieg zu sehen ist.

vgl. click

Kas­parov, der spä­ter einer der ers­ten Twit­ter Accounts sein wird, die begin­nen offen gegen Jef­frey Sachs zu het­zen.

Pro­pa­gan­da­netz­wer­ke hat hier aber immer noch nie­mand entdeckt.

Am aller­we­nigs­ten der deutsch­spra­chi­ge Qualitäts-Journalismus. You­tube komi­scher Wei­se auch nicht, aber gut, die tag­gen nicht so ger­ne wie Twitter.

Ver­bu­chen wirs mal unter free speech an eine sehr spe­zi­el­le jun­ge Ziel­grup­pe. Erfolg­rei­che, jun­ge, rus­si­sche Expats.

Das gefea­tur­te Video in dem You­tube Chan­nel ist übri­gens ein Inter­view mit Fareed Zaka­ria, dem Mode­ra­tor der Sny­der Events in Davos, bei der Vik­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on.

Für die gute ideo­lo­gi­sche Durch­mi­schung neh­me ich an.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief, gro­tesk Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, Wien ist laut dem Eco­no­mist end­lich wie­der die lebens­wer­tes­te Stadt der Welt. Denn auch wenn mili­tä­risch neu­tral, natür­lich Wer­te­wes­ten. Sie­he Ai Wei­wei. Sie­he IWMVienna.

edit2: Ups, sor­ry, nein natür­lich - tut mit leid, die gute Nach­richt kommt heu­te natür­lich wie­der vom Standard -

KRIEG IN DER UKRAINE

Wie­der­auf­bau im ukrai­ni­schen Kra­ma­tor­sk: Nach­barn hel­fen sich gegenseitig

src: click

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Mehr Buchungsfehler

21. Juni 2023

Nach den sehr popu­lä­ren accoun­ting errors, bei denen die US Admi­nis­tra­ti­on im Mai 3 Mil­li­ar­den USD in einer Sofa­rit­ze für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne gefun­den hat -- freut es sie sicher sehr heu­te zu erfah­ren, dass die US Admi­nis­tra­ti­on erneut, auf­grund eines bedau­er­li­chen Buchungs­feh­lers, wei­te­re 3 Mil­li­ar­den für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne gefun­den hat.

Aktu­ell ste­hen wir bei 6.2 Mil­li­ar­den USD mehr für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne, durch rei­ne Buchungsfehler.

Ich mein, wer kennt das nicht, eine Mil­li­ar­de hier, eine Mil­li­ar­de da, mit der Zeit kommt da rich­tig was zusammen.

Ich bin mir sicher der US Con­gress wur­de auch in die­sem Fall umge­hend informiert.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk, aba­tigst Allerletzte.