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The benevolent, bumbling, inactive hegemon

24. August 2022

that once did set glo­bal rules at Bret­ton Woods, for the bet­ter­ment of all peop­le, accord­ing to Fio­na Hill:

Nach­trag:

Eine Ana­ly­se zahl­rei­cher gesperr­ter Kon­ten sozia­ler Netz­wer­ke wie Face­book, Twit­ter und Insta­gram hat etli­che Fake-Accounts iden­ti­fi­ziert, die ver­deckt und koor­di­niert ver­sucht haben, vor­wie­gend im Nahen Osten und in Zen­tral­asi­en pro­west­li­che Nar­ra­ti­ve zu ver­brei­ten. Das geht aus einer Stu­die der US-Universität Stan­ford und des Analyse-Unternehmens Gra­phi­ka her­vor, denen die sozia­len Netz­wer­ke ent­spre­chen­de Daten zur Ver­fü­gung gestellt haben.

Im Juli und August 2022 haben Twit­ter sowie der Facebook- und Instagram-Betreiber Meta etli­che, teil­wei­se über­lap­pen­de Kon­ten gesperrt, die gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen ver­sto­ßen haben. Twit­ter warf ihnen “Plattform-Manipulation und Spam” vor, wäh­rend Meta sie des “koor­di­nier­ten, unau­then­ti­schen Ver­hal­tens” bezich­tig­te. Die Daten umfas­sen 146 Twitter-Konten mit fast 200.000 Tweets in 10 Jah­ren, 26 Instagram-Accounts sowie 39 Pro­fi­le, 16 Sei­ten und 2 Grup­pen bei Face­book aus den letz­ten fünf Jahren.

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Nach­trag 2:

Allensbach hat die europäischen Werte gefunden!

23. August 2022

Die Mehr­heit der Deut­schen hat zwar Zwei­fel, ob es die in der Öffent­lich­keit so oft beschwo­re­nen euro­päi­schen Wer­te tat­säch­lich gibt, gleich­zei­tig hat sie aber kla­re Vor­stel­lun­gen über ein euro­päi­sches Wer­te­sys­tem. Grund für die­se merk­wür­di­ge Dis­kre­panz könn­te die wahr­ge­nom­me­ne Zer­strit­ten­heit der EU-Mitgliedsstaaten, aber auch der Wunsch nach einem star­ken und selbst­be­wuss­ten Euro­pa sein, das die Bevöl­ke­rung im Ukraine-Krieg ger­ne deut­li­cher erken­nen wür­de. Dabei wird die EU neben ihrer wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung zuneh­mend als poli­ti­sche Gemein­schaft gese­hen. Eine rela­ti­ve Mehr­heit der Bevöl­ke­rung ist zudem über­zeugt, dass Deutsch­land nicht iso­liert, son­dern nur im Rah­men der EU inter­na­tio­nal etwas bewir­ken kann. Anders als noch zu Beginn des Jahr­tau­sends wird heu­te die Ukrai­ne von der Hälf­te der Bevöl­ke­rung als euro­päi­sches Land gese­hen, Russ­land nur noch von einer Minderheit.

Von Tho­mas Peter­sen in FAZ 142 vom 22.06.2022

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Ach­so, DAS sind die euro­päi­schen Wer­te, Moment was dar­an sind noch mal Werte?

Fragt man jedoch kon­kret danach, wel­che Wer­te man als euro­päi­sche Wer­te bezeich­nen kön­ne, erhält man kla­re Ant­wor­ten: 76 Pro­zent sag­ten in der aktu­el­len Umfra­ge, die Demo­kra­tie kön­ne man als euro­päi­schen Wert bezeich­nen, 71 Pro­zent nann­ten die Reli­gi­ons­frei­heit, 67 Pro­zent die Ach­tung der Men­schen­wür­de, eben­so vie­le die Meinungs- und Pres­se­frei­heit, die Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en (66 Pro­zent) und Frei­heit des Ein­zel­nen (65 Pro­zent). Auch Welt­of­fen­heit, Rechts­staat­lich­keit und Tole­ranz wur­den jeweils von einer abso­lu­ten Mehr­heit der Befrag­ten als euro­päi­sche Wer­te bezeichnet.

Dafür, dass die meis­ten Deut­schen nicht glau­ben, dass es gemein­sa­me euro­päi­sche Wer­te gibt, sind ihre Vor­stel­lun­gen von einem sol­chen euro­päi­schen Wer­te­sys­tem bemer­kens­wert deut­lich ausgeprägt.

[…]

Dass vie­le Deut­sche nicht an die Exis­tenz gemein­sa­mer euro­päi­scher Wer­te glau­ben, obwohl sie kla­re Vor­stel­lun­gen haben, wie die­se Wer­te aus­se­hen müss­ten, lässt sich ver­mut­lich dadurch erklä­ren, dass vie­le Bür­ger die Euro­päi­sche Uni­on bei Wei­tem nicht als so geeint wahr­neh­men, wie es in den letz­ten Mona­ten von vie­len poli­ti­schen Ver­tre­tern der EU-Länder beschwo­ren wur­de. Auf die Fra­ge „Sind die EU-Mitgliedsländer in der Ukraine-Krise einig oder zer­strit­ten?“ ant­wor­te­te jeder zwei­te Befrag­te, sie sei­en zer­strit­ten, nur etwas mehr als jeder Vier­te sag­te, die Län­der sei­en einig.

Dar­über hin­aus wird die Gemein­schaft nicht als stark wahr­ge­nom­men. Bei der Fra­ge „Was wür­den Sie mit Blick auf den Krieg in der Ukrai­ne sagen: Hat sich der Wes­ten da bis­lang eher als stark oder eher als schwach erwie­sen?“ zeig­ten sich die Befrag­ten rat­los: 32 Pro­zent mein­ten, der Wes­ten habe sich als stark erwie­sen, 29 Pro­zent sag­ten, er habe sich schwach gezeigt, eine rela­ti­ve Mehr­heit von 39 Pro­zent wich auf die Ant­wort­mög­lich­keit „Unent­schie­den“ aus - ein siche­res Zei­chen für Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Frag­te man statt­des­sen, ob die Euro­päi­sche Uni­on sich in der Ukraine-Krise als stark oder schwach erwie­sen habe, fie­len die Ant­wor­ten noch ein­mal zurück­hal­ten­der aus: 28 Pro­zent glaub­ten, die EU habe Stär­ke gezeigt, 38 Pro­zent wider­spra­chen. Auch bei die­ser Fra­ge­va­ri­an­te gab es mit 34 Pro­zent auf­fal­lend vie­le Unentschiedene.

Dabei wür­de sich die Bevöl­ke­rung zumin­dest im Zusam­men­hang mit der Ukraine-Krise einen star­ken, selbst­be­wuss­ten Auf­tritt Euro­pas wün­schen. Dies zei­gen die Ant­wor­ten auf eine Fra­ge, bei der zwei Mei­nun­gen zu die­sem The­ma prä­sen­tiert wur­den. Die ers­te lau­te­te: „Auch wenn es im Moment nur schwer mög­lich erscheint, soll­te die EU sich so rasch wie mög­lich bemü­hen, mit Russ­land ins Gespräch zu kom­men und die Bezie­hun­gen zu Russ­land wie­der zu ver­bes­sern. Ein Frie­den in Euro­pa ist in abseh­ba­rer Zeit nur in der Zusam­men­ar­beit mit Russ­land mög­lich.“ Die Gegen­po­si­ti­on lau­te­te: „Solan­ge Putin an der Macht ist, wird es kei­nen Frie­den mit Russ­land geben. Daher soll­te sich die EU Putin ent­schlos­sen ent­ge­gen­stel­len und ihm kla­re Gren­zen set­zen. Nur so gibt es in abseh­ba­rer Zeit eine Chan­ce auf Frie­den in Euro­pa.“ Bei der Fra­ge, wel­cher die­ser bei­den Mei­nun­gen sie eher zustim­men, ent­schie­den sich 30 Pro­zent der Befrag­ten für die ers­te Posi­ti­on, eine kla­re Mehr­heit von 59 Pro­zent für die zweite.

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Hey, die­se Gesell­schaft ist ja mal doch nicht das Letz­te! Und Allens­bach ist fähig Putin muss weg als die eta­blier­te poli­ti­sche Ziel­de­fi­ni­ti­on zu nen­nen. Komisch. Die Medi­en nicht, die Poli­tik auch nicht.

Und wo waren noch ein­mal die 30% der Medi­en die in Deutsch­land Ende Juni für ein schnel­les Kriegs­en­de ein­ge­stan­den sind? Ach­so, ja die gabs nicht.

In Öster­reich übri­gens deut­lich mehr, wenn man die fol­gen­de Fra­ge als inhalt­lich equi­va­lent zulässt aber selbst in der abge­schwäch­ten Form ob man für oder gegen die Been­di­gung der Sank­tio­nen sei, kei­ner­lei media­le Bericht­erstat­tung in die­ser Richtung.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Ach­ja und noch ein klei­ner Trick - die rele­van­te poli­ti­sche For­mu­lie­rung lau­tet “west­li­che Wer­te” nicht “euro­päi­sche Werte”.

Soll­te den Demo­sko­pen das nächs­te Mal viel­leicht jemand sagen.

edit: Ich werd nicht mehr - der Stan­dard hat soeben die Rea­li­tät aner­kannt… click, da war ich ein wenig frü­her dran.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Sterbt ihr Arschlöcher.

Die Krim wird jetzt wieder ukrainisch.

23. August 2022

Zuerst der PR Teil direkt vom Standard:

Selen­skyj will die Krim zurück­er­obern, mit allen not­wen­di­gen Mit­teln und ohne vor­her ande­re Staa­ten um Erlaub­nis zu bitten

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj hat am Vor­tag des ukrai­ni­schen Unab­hän­gig­keits­ta­ges aber­mals sei­nen Wil­len beteu­ert, die 2014 von Russ­land annek­tier­te Halb­in­sel Krim zurück­er­obern. Man wer­de dafür alle Mit­tel ver­wen­den, die man für nötig hält und man wer­de auch nicht ande­re Staa­ten um Erlaub­nis fra­gen, so Selen­skyj bei einer Pres­se­kon­fe­renz der Krim-Plattform.

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Dann der nicht PR Teil vom Deutschlandfunk:

Deutsch­land lie­fert Waf­fen in Höhe von 500 Mil­lio­nen Euro

Die Bun­des­re­gie­rung will ihre Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne spür­bar aus­wei­ten. Wie ein Regie­rungs­spre­cher mit­teil­te, geht es um neue Lie­fe­run­gen im Wert von mehr als 500 Mil­lio­nen Euro. Geplant sei die Bereit­stel­lung von drei Luft­ab­wehr­sys­te­men, einem Dut­zend Ber­ge­pan­zern und 20 Raketenwerfern.

Dazu kämen Prä­zi­si­ons­mu­ni­ti­on und Gerä­te zur Bekämp­fung von Droh­nen, hieß es. Das Mate­ri­al soll dem­nach in die­sem und im kom­men­den Jahr zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­ta­ges muss noch zustimmen.
In einem Online-Gipfel über die Zukunft der seit 2014 annek­tier­ten Halb­in­sel Krim sicher­te Scholz der Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung Deutsch­lands zu. Die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft wer­de die ille­ga­le und impe­ria­lis­ti­sche Anne­xi­on ukrai­ni­schen Ter­ri­to­ri­ums durch Russ­land nie­mals akzep­tie­ren, beton­te der Kanz­ler, der aus Kana­da zuge­schal­tet wur­de. Zu dem Online-Gipfel hat­te die Regie­rung in Kiew mehr als 50 Staa­ten aus Euro­pa, Asi­en, Ame­ri­ka und Afri­ka eingeladen.

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Öffent­li­che Debat­te? Wel­che öffent­li­che Debatte.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Also irgendwie…

19. August 2022

Russ­land bie­tet der Ukrai­ne über die Tür­kei erneut Frie­dens­ver­hand­lun­gen an.

Selen­skyj lehnt erneut ab.

Wor­über spre­chen die Medien?

Russ­land ist nicht auf den Vor­schlag von Guter­res ein­ge­gan­gen, ein erober­tes Atom­kraft­werk an die UN zu über­ge­ben, damit die es zur demi­li­ta­ri­sier­ten Zone erklä­ren, betrei­ben und für den Rest des Krie­ges Ener­gie für die Ukrai­ne pro­du­zie­ren kann.

Betreibt Russ­land Nuclear Blackmail?

Was?

Zusatz: Russ­land habe bereits ange­bo­ten das Atom­kraft­werk her­un­ter­zu­fah­ren um das Risi­ko­pro­fil zu sen­ken, aber die Ukrai­ne hat das nicht ange­nom­men, da sie sich “nicht sicher sein kön­ne, dass Russ­land nicht doch wei­ter Ener­gie pro­du­ziert und nach Russ­land leitet”.

Was?

Ja, ok, so kann ich natür­lich auch aus der Haupt­be­richt­erstat­tung hal­ten, dass die Ukrai­ne heu­te erneut ein Frie­dens­ver­hand­lungs­an­ge­bot aus­ge­schla­gen hat.

Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Letzte.

18. August 2022

Ich glaub ich habe jetzt alles beisammen.

Atlan­tic Coun­cil - 2006: Damit die Ukrai­ne zu einer guten Demo­kra­tie wird, braucht es mehr Ent­schei­dungs­kom­pe­ten­zen bei weni­ger Per­so­nen, und einem noch ein­zu­rich­ten­den “Ver­tei­di­gungs­coun­cil”, die­sem müs­se deut­lich mehr Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz zufal­len, damit Ent­schei­dun­gen schnel­ler getrof­fen wer­den kön­nen. Denn wir brin­gen ande­ren die Demo­kra­tie bei, die sie ja bereits haben. Also aktiv, indem wir Insti­tu­ti­ons­bau empfehlen.

Biden Regie­rung 2021: Jave­lin und Stin­ger Lie­fe­run­gen zur Ver­tei­di­gung gegen einen rus­si­schen Angriff wer­den wie­der durchgeführt.

Poli­ti­co 04.12.2021:

But while Washing­ton urges Kyiv to use the Jave­lins only for defen­si­ve pur­po­ses and requi­res that the wea­pons be stored in a secu­re faci­li­ty away from the con­flict, the­re are no geo­gra­phic restric­tions on the actu­al deploy­ment of the mis­si­les, U.S. offi­cials said, which means that Ukrai­ni­an for­ces can trans­port, dis­tri­bu­te and use them at any time.

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Das ist ein Positions-Reversal (vor­her­ge­hen­de US Admi­nis­tra­tio­nen hat­ten das anders defi­niert, und Jave­lins nicht für die Rück­erobe­rung des Don­bas frei­ge­ge­ben) im Dezem­ber, das garan­tiert, dass der Ein­satz der Jave­lins im Don­bas im Okto­ber post­fak­tisch “ver­trags­ge­treu” war. Lei­der juris­tisch nicht halt­bar, wes­halb die Ukrai­ne im Dezem­ber wie­der beteu­ert, es sei­en noch kei­ne Jave­lins ein­ge­setzt wor­den (sie­he Poli­ti­co Arti­kel oben), aber dan­ke für den Freibrief.

Das pas­siert nach fol­gen­den Aus­sa­gen im Oktober:

22. 11. 2021: the-drive.com (some mili­ta­ry news web­site): Ukrai­ni­an Tro­ops Have Been Firing American-Made Jave­lin Mis­si­les At Russian-Backed Forces
Ukrai­ni­an Bri­ga­dier Gene­ral Kyry­lo Buda­nov tal­ked about the ope­ra­tio­nal use of Jave­lins as part of a recent inter­view with Mili­ta­ry Times, which he con­duc­ted through an inter­pre­ter. Buda­nov, who runs the Chief Direc­to­ra­te of Intel­li­gence of the Minis­try of Defence of Ukrai­ne, also known by its Ukrai­ni­an acro­nym GUR MOU, used the oppor­tu­ni­ty to call for more help from the U.S. government as he sound­ed like the alarm about the Kremlin’s unusu­al deploy­ments of lar­ge num­bers of mili­ta­ry units to are­as oppo­si­te Russia’s bor­ders with Ukrai­ne in recent weeks.

An der Stel­le gibts wie­der ein klei­nes “wer hat zuerst geschos­sen”, Ant­wort, die Ukrai­ne. Russ­land hat dann mit dem größ­ten Waf­fen­auf­marsch seit Jahr­zehn­ten im Grenz­ge­biet begon­nen. Der Auf­marsch im Grenz­ge­biet war nicht der Grund für den Jave­lin Ein­satz im Don­bas. Die Ukrai­ner haben dort selbst begon­nen “die Sepa­ra­tis­ten” im Okto­ber mit Jave­lins aus der Regi­on zu schießen.

Zu dem Zeit­punkt arbei­ten die US bereits aktiv an einer Restruk­tu­rie­rung der ukrai­ni­schen Verdeidugungsindustrie:

Restruk­tu­rie­rung des Ukrai­ni­schen Mili­tärs zu dem Zeit­punkt (23. 12. 2021), as fea­tured by the Atlan­tic coun­cil: click

The lar­gest state-owned defen­se indus­try cor­po­ra­ti­on, Ukro­boron­prom, has final­ly begun rest­ruc­tu­ring and moving towards a con­ven­tio­nal Wes­tern cor­po­ra­te gover­nan­ce model based on modern princi­ples and busi­ness prac­ti­ces. This is cur­r­ent­ly at the very ear­ly sta­ge, but the pro­cess has recei­ved sup­port at the hig­hest levels of government.

Dar­auf folg­ten “Ver­hand­lun­gen” à la “die Rus­sen kön­nen sich schlei­chen, das wäre eigent­lich ihre bes­te Option”.

On the con­ten­tious issue of when to res­to­re Ukrai­ni­an con­trol of the inter­na­tio­nal bor­der, which Rus­sia insists must come at the end of the pro­cess, the United Sta­tes and Ukrai­ne would offer as a com­pro­mi­se the inter­na­tio­na­liz­a­ti­on of the occu­p­ied ter­ri­to­ries as a tran­si­tio­nal mea­su­re. [== total retre­at, then total ter­ri­to­ri­al gain for Ukrai­ne] This would inclu­de a neu­tral peace­kee­ping for­ce to take the place of Russian-led for­ces and mili­ti­as insi­de Don­bas and an inte­rim inter­na­tio­nal civi­li­an admi­nis­tra­ti­on to replace the self-declared people’s repu­blics. The inter­na­tio­nal pre­sence would res­to­re nor­mal gover­nan­ce, estab­lish pro­fes­sio­nal local poli­ce for­ces, over­see the return of refu­gees, and orga­ni­ze local elec­tions in con­di­ti­ons con­sis­tent with OSCE standards.

Alt­hough Rus­sia may be slow to enga­ge on the initia­ti­ve, it would demons­tra­te US and Ukrai­ni­an rea­di­ness for a genui­ne com­pro­mi­se to end the war in eas­tern Ukrai­ne. It would be con­sis­tent with the Minsk frame­work but intro­du­ce imple­men­ta­ti­on mecha­nisms that are absent from the ori­gi­nal Minsk docu­ments. [You mean the frame­work is simi­lar, the imple­men­ta­ti­on is not?]

If Rus­sia agreed to end the Don­bas con­flict on this basis and imple­men­ted its side of the deal in good faith, the United Sta­tes and its allies would be able to sca­le back the pro­vi­si­on of let­hal wea­pons to Kyiv. Such an agree­ment would open the way to the lif­ting of Donbas-related sanc­tions and resump­ti­on of coope­ra­ti­on bet­ween Rus­sia and NATO that could help defu­se Rus­si­an anxie­ties about Ukraine’s rela­ti­ons­hip with NATO over the lon­ger term.

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Für die die nicht sinn­erfas­send lesen kön­nen, das ist eine in 30 Jah­ren, ist die Ukrai­ne weder neu­tral, noch außer­halb der Nato Ansage.

Ums noch ein wenig anzu­hei­zen, bestand das Atlan­tic coun­cil noch dar­auf das ein wenig auszuschmücken:

Moreo­ver, bey­ond Putin’s pur­por­ted secu­ri­ty con­cerns, Ukrai­ne is a high­ly emo­tio­nal issue for him. His state­ments and pseudo-historical wri­tings make clear that he res­ents Ukraine’s inde­pen­dence, ques­ti­ons its legi­ti­ma­cy as a sov­er­eign sta­te, dis­pu­tes Ukrai­ni­ans’ exis­tence as a sepa­ra­te peop­le, and is outra­ged by Kyiv’s refu­sal to accept Rus­si­an hegemony.

(sel­be Quelle)

Eben­falls bemer­kens­wert ist, dass der “wahn­sin­ni­ge pseudo-historisch argu­men­tie­ren­de Putin” (über­setzt jeder EU Staat (die Ukrai­ne ist kei­ner), darf selbst ent­schei­den an wel­chem Ver­tei­di­gungs­bünd­nis er teil nimmt (Open door poli­cy, nur für EU Mit­glieds­staa­ten.)) damals bereits als Gam­bit ein­ge­setzt wird. Erneut, das ist VOR der “ewig lan­gen Coro­na Iso­la­ti­on” und vor der “Wahn­sin­ni­gen Kriegs­re­de” die Putin spä­ter hält. Und vor dem “wahn­sin­ni­gen Abkan­zeln sei­nes Aus­lands­ge­heim­dienst­chefs” -- also VOR allen Ele­men­ten die die Öffent­lich­keit spä­ter benut­zen wird um ihn per TV Dia­gno­se als wahn­sin­nig zu deklarieren. 

Zusatz: Zu die­sem Zeit­punkt ist das noch nicht das vor­herr­schen­de Nar­ra­tiv. Dh. hier kann man noch sagen, dass das “pseudo-russische Geschichts­ver­ständ­nis” des spä­ter wahn­sin­ni­gen Geschichts­fe­ti­schis­ten Putins seit knapp sie­ben Jah­ren in rus­si­schen Geschichts­bü­chern steht (Novorus­sia wird spä­ter für drei Wochen als Beleg für den Wahn­sinn Putins durch die Medi­en gezerrt, wer­den, wäh­rend an einem US Col­le­ge ein ein­sa­mer Geschichts­pro­fes­sor bereits in der ers­ten Woche erwähnt, dass das die vor­herr­schen­de rus­si­sche Geschichts­aus­le­gung in den rus­si­schen Geschichts­bü­chern (Bil­dungs­sys­tem) ist).
Es ist auch noch mög­lich, die Tei­le der Reden aus denen “der Unter­gang der Sov­jet­uni­on war das größ­te Unglück des 20. Jahr­hun­derts” stammt, mit ande­ren Tei­len der sel­ben Rede zu kon­ter­ka­rie­ren die besa­gen, “trotz­dem wür­de sich nur ein Dumm­kopf sie wie­der zurück­wün­schen”. Spä­ter wird der zwei­te Teil ein­fach nicht mehr berich­tet. Das ist daher rele­vant, da das über vie­le Jah­re die vor­herr­schen­de rus­si­sche diplo­ma­ti­sche Posi­ti­on war:

2014 gab ein “seni­or Rus­si­an offi­cial” bei Chat­ham House fol­gen­des zu Pro­to­koll: ‘Putin is not so sil­ly as to think that he can recrea­te the Soviet Uni­on, but the­re is a core of the for­mer Soviet Uni­on that is pro­per­ly ours—Belarus, Ukrai­ne and nort­hern Kazakh­stan. And it would be nice to have it back.’

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Nie­mand hat­te damit damals ein Pro­blem. Spä­ter wird das zu einem Beleg für “er ist wahn­sin­nig” umkon­stru­iert werden.

Also Stand Dezem­ber 2021: Die US ver­ar­schen Russ­land mit post­fak­to Umde­kla­ra­tio­nen von Waf­fen­lie­fe­run­gen, die Ukrai­ner schie­ßen die pro­rus­si­schen Sepa­ra­tis­ten im Don­bas weg, lügen im Dezem­ber das sie das noch gar­nicht getan hät­ten, aber jetzt wo die Rus­sen in gro­ßer Anzahl auf­ma­schiert wären, nach der Umde­kla­ra­ti­on der Waf­fen­lie­fe­run­gen, machen könn­ten, aber auch nicht machen wür­den, denn man betrach­te sie ja nur als Defensivinstrument.

Eben­falls Dezem­ber 2021: Die US (Atlan­tic Coun­cil) ver­ar­schen Russ­land mit einer “Über­gangs­neu­tra­li­tät”, wenn Russ­land sich schleicht, die in 30 Jah­ren nicht mehr exis­tiert (daher Über­gangs­neu­tra­li­tät), als “die bes­te Opti­on für Russland”.

Eben­falls Dezem­ber 2021/Janner 2022: Putin ist noch nicht ver­rückt. Nur emo­tio­nal, und das eh schon seit (diplo­ma­tisch) lan­gem, weil das “The­ma für Russ­land so emo­tio­nal sei”. (Über­setzt “ihr habt nichts schrift­lich - wir defi­nie­ren eure Posi­ti­on mal als irrational”.)

Stellt sich die Fra­ge - bei den Vor­be­din­gun­gen, gibt es irgend­wo Bele­ge für Sicht­wei­sen die einen mög­li­chen Krieg kom­men gese­hen haben, und das aus voll­kom­men ratio­na­len Grün­den, und auch noch abwend­bar - aber schon eher auf Linie, dass es einen Angriff geben wird? Aus geo­stra­te­gi­schen Überlegungen?

Ja gibt es. Fal­ter, 14. 01. 2022:

Putin ist da noch nicht ver­rückt, Putin wird da wahr­schein­lich angrei­fen, Euro­pa wird wahr­schein­lich mit Sank­tio­nen reagie­ren und näher an die US rücken. US Stütz­punk­te in Ost­eu­ro­pa wür­den aus­ge­baut wer­den. Es gibt für Putin kei­nen gesichts­wah­ren­den Weg da raus. (Schie­der, Man­gott, Eva Novot­ny) Das “Pro­blem” sei die Sicher­heits­ar­chi­tek­tur in Euro­pa [Anmer­kung, über das Klein­ge­druck­te fin­det eine Annä­he­rung an die NATO statt, wenn man sich mit der euro­päi­schen Uni­on asso­zi­ie­ren möch­te - nicht zwangs­läu­fig, aber alle Hin­der­nis­se wer­den dadurch aus dem Weg geräumt, das ist das ande­re Ende von “jeder Staat soll für sich selbst Ent­schei­den dürfen”].

Gibt es dafür noch eine zwei­te Quel­le? Ja gibt es:
EU Par­lia­ment Brie­fing “EU-Ukraine rela­ti­ons and the secu­ri­ty situa­ti­on in the coun­try” 02.02.2022

Aber noch kein Deter­mi­nis­mus, man ver­han­delt ja noch.

Eben­falls Fal­ter Video: Also Euro­pa darf lei­der nicht mit­ver­han­deln die US ver­han­deln mit Russ­land direkt. Über die Ukraine.

Wie lau­fen die Ver­hand­lun­gen? Leu­te im CFR (Tho­mas Gra­ham) sagen, die US hät­ten absicht­lich nicht wei­ter ver­län­gert um zumin­dest nicht zu dees­ka­lie­ren. Die an die Öffent­lich­keit gele­ak­ten Stand­punk­te Russ­lands sein die Maxi­mal­for­de­run­gen gewesen.

Klaus von Dohn­anyi explo­diert.

Der Papst gibt zu Pro­to­koll, der Krieg sei mög­li­cher­wei­se pro­vo­ziert und absicht­lich nicht ver­hin­dert worden:

We do not see the who­le dra­ma unfol­ding behind this war, which was perhaps somehow eit­her pro­vo­ked or not pre­ven­ted.” [and he cau­tio­ned against over­sim­pli­fy­ing the conflict.]

In an inter­view publis­hed Tues­day in the Jesu­it publi­ca­ti­on “La Civil­ta’ Cat­to­li­ca,” the pope said that in Russia’s war on Ukrai­ne, “the­re are no meta­phy­si­cal good guys and bad guys, in an abs­tract sense.”
He said that mon­ths befo­re the war, a head of sta­te war­ned him that NATO was “bar­king at the gates of Rus­sia,” and that Rus­sia would not tole­ra­te it, which could lead to war.

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Ok, wei­ter bis zum Kriegsanfang.

Nato Pres­se­kon­fe­renz am Abend des Vor­ta­ges des Kriegs, die Nato hat Auf­nah­men von Mili­tär­ge­rät ohne Insi­gni­en, das von Russ­land aus über die russisch/ukrainische Gren­ze in die “Sepa­ra­tis­ten­re­pu­bli­ken” im Don­bas gefah­ren wird. Stol­ten­berg is sehr vor­sich­tig in der Wort­wahl, dekla­riert das noch nicht als Kriegs­be­ginn, wie­der­holt meh­re­re Male, es gäbe immer noch die Opti­on zu Dees­ka­lie­ren, ein Ver­trä­ter eines Nor­di­schen Naa­to­staa­tes grätscht in die Rede meh­fach hin­ein “wir las­sen uns doch nicht “vor­füh­ren”, natür­lich sei das bereits eine Inva­si­on, Russ­land hät­te die Ukrai­ne bereits seit 2014 über­fal­len, man sei in einem Krieg, das sei auch so aus­zu­spre­chen”. UvdL sieht das nicht so, und gibt an dem Tag das berühm­te Inter­view auf CNN bei dem sie das Wort Krieg aus­spart, und spä­ter dafür geschol­ten wird. Ende der Nato PK.

In der Nacht ver­öf­fent­licht Selen­skyj dann auf Insta­gram (? eini­ge Quel­len sagen Tele­gram, aber es wird Insta­gram gewe­sen sein), ein Aggi­ta­ti­ons­vi­deo - mit fol­gen­dem Inhalt “Nur die Rus­sen und Rus­si­nen könn­ten jetzt noch einen Krieg ver­hin­dern, in dem Anwäl­te und Ärz­te, Müt­ter und Väter, Künst­ler und vor allem Tik­to­ker, jetzt in Russ­land auf die Stra­ße gehen, und so lan­ge inter­ne Revo­lu­ti­on in Russ­land spie­len, bis sich Russ­land an den Ver­hand­lungs­tisch mit der Ukrai­ne setze”.

Die­sen Auf­ruf zur inne­ren Revol­te in Russ­land bringt der Stan­dard am Fol­ge­tag als “Selen­skyj will Frie­den” was mich bis heu­te end­los erbre­chen lässt, wenn ich dar­an den­ke (die­se Gesell­schaft ist das Letze).

Beleg: click

Kon­text:

Die Ukrai­ne hat fünf Stun­den vor dem social Media Pos­ting das Kriegs­recht ver­hängt. src: click

Selen­skyj hat soeben eben­falls ver­kün­det, dass “jeder Waf­fen erhal­ten wer­de, der wel­che möch­te” und ver­laut­bart. dass alle diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zu Russ­land abge­bro­chen seien.
src: click

[Vor­sicht, in wel­cher zeit­li­chen Abfol­ge das Letz­te State­ment am sel­ben Tag getä­tigt wor­den ist, konn­te ich nicht recher­chie­ren. Die Aus­ru­fung des Kriegs­rechts erfol­ge davor]

Drei Stun­den nach der ver­öf­fent­lich­ten Auf­for­de­rung zur inne­ren Revo­lu­ti­on auf den Stra­ßen Russ­lands, durch Selen­skyj, auf rus­sisch in den sozia­len Medi­en, die die­ser laut Stan­dard ver­öf­fent­licht hat um “Frie­den zu ermög­li­chen”, flie­gen die ers­ten rus­si­schen Raketen.

Der Krieg ist ein­ge­tre­ten, jetzt muss natür­lich das öffent­li­che Nar­ra­tiv geän­dert werden.

Nach der Kriegs­er­klä­rungs­re­de wird Putin medi­al und qua­si per Fern­dia­gno­se erst­mal für wahn­sin­nig erklärt, als Begrün­dun­gen gel­ten damals:

- sein “Geschichts­ver­ständ­nis, und die Ver­wen­dung des “über­al­ter­ten” Begriffs von Novorus­sia” - erneut sel­be Woche, klei­nes US Col­le­ge (ich bemü­he mich das Video zu fin­den, wird schwie­rig): Das Geschichts­ver­ständ­nis fin­det sich ein zu eins in Rus­si­schen Lehr­bü­chern, eben­so der Begriff Novorus­sia, Russ­land bedie­ne hier in der Pro­pa­gan­da ein bereits lan­ge eta­blier­tes Motiv, das in Russ­land Haupt­nar­ra­tiv ist. edit: Ori­gi­nal­quel­le nicht gefun­den, aber das hier soll­te als Beleg eben­so aus­rei­chen: “Rus­si­an his­to­ri­ans pre­pa­ring text­books on Novor­os­si­ya

- sein Ver­hal­ten dem Chef des Aus­lands­ge­heim­diens­tes gegen­über das für PBS in der sel­ben Woche sowohl Zei­chen des Wahn­sinns, als auch (O-Ton: Julia Jof­fe) der tak­ti­sche Putin ist, der damit den Ver­lust des Ein­flus­ses des Aus­lands­ge­heim­diens­tes signa­li­sie­ren woll­te. Quel­le: click

- das Pro­pa­gan­da Ele­ment Russ­land wie­der einen zu wol­len (Novorus­sia noch­mal sepa­riert von der Geschichts­dik­ti­on in Russland)

- das Pro­pa­gan­da Ele­ment in der Ukrai­ne sei­en Nazis an der Macht, das an die Pro­pa­gan­da Bericht­erstat­tung Russ­lands andockt, da das bereits im Vor­feld als Nar­ra­tiv für die Unter­stüt­zung des Don­bas kre­iert wur­de. (Also medi­al gespielt wurde.)

Da Putin jetzt ja plötz­lich ver­rückt gewor­den ist - Fern­dia­gno­se Medi­en (ich reagier da ande­res drauf, wenn jemand per Fern­dia­gno­se von der Gesell­schaft für ver­rückt erklärt wird, da mei­ne Mut­ter para­no­id schi­zo­phren war - also sagen wir mal, ich kenn das aus­gren­zen­de Ele­ment nach einer sol­chen “ist ver­rückt” Pro­kla­ma­ti­on das hier aktiv genutzt wird), ein­fach mal als Dekla­ra­ti­on -- brauchst du in der Fol­ge nun Leu­te die das damit begrün­den, dass die obri­gen vier Punk­te nicht nur Pro­pa­gan­da für das eige­ne Volk sei­en, son­dern, “dass Putin selbst wirk­lich dar­an glaubt”.

Dafür eig­nen sich Parade-Meinungsjournalisten wie ein Johan­nes Rau­scher, der in die­sem Fall ALLES in sich ver­eint. 🙂 Dum­mer Zufall, aber per­fekt als Anschauungsobjekt. 🙂

Rau­scher, immer ger­ne emo­tio­nal argu­men­tie­rend, wird dazu vom IVM­Vi­en­na (die sonst die Vide­os der alp­bach­na­hen Burg­thea­ter Dis­kus­si­ons­pa­nels online stel­len) zu einer Dis­kus­si­ons­run­de gela­den und von der Büh­ne aus gen­a­me­dropt um sein Ego zu strei­cheln (sie­he: click) und kommt dabei mit Timo­thy Syn­der, Kras­t­ev und Fio­na Hill in Kon­takt. Die ers­ten bei­den sind vor Ort, mit der drit­ten über eine Emp­feh­lung, neh­me ich an.

Rau­scher beginnt danach der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on in der Form der SPÖ, die­se drei Exper­ten, mehr schrei­end und mit in Mora­lin ertränk­tem Fer­vor als die Exper­ten nahe­zu­le­gen, an denen sie sich ori­en­tie­ren solle.
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Die Öffent­lich­keit wird sich spä­ter an ihnen orientieren.

Kras­t­ev, schei­det dann mit­ten im Krieg als Refer­renz­grö­ße für die Öffent­lich­keit aus (dh. wird medi­al nicht mehr erwähnt), nach­dem er in einer Dis­kus­si­on mit Precht die Begrün­dung auf­stellt, Russ­land gehe es hier nicht um Kolo­nia­lis­mus, son­dern um Zuwan­de­rung aus den Kriegs­ge­bie­ten, die sich mit dem damals von Radio Free Europe/Radio Liber­ty ver­brei­te­ten “Russ­land ver­ge­wal­tigt in den Aus­sor­tie­rungs­la­gern” Nar­ra­tiv nicht ver­trägt. Sowas darfst du halt ein­fach nicht brin­gen. Dh. Kras­t­ev schei­det aus (fiz­zelt aus der Berichterstattung).

Die ande­ren bei­den wer­den aber immer rele­van­ter. Sny­ders Claim to fame ist, dass er als ein­zi­gen Kriegs­grund die Neo­ko­lo­nia­lis­mus­ge­lüs­te Putins aner­kennt, und zwar der­ar­tig pro­fes­sio­nell, dass er spä­ter nach einem Bewer­bungs­vi­deo, ins Busi­ness­früh­stück der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on gela­den wird, wo Freun­de der Ukrai­ne in Davos eine direk­te Video­schal­te mit Selen­sky bekom­men, und Klitch­ko in der ers­ten Rei­he zu “pre-rehearsed” State­ments klat­schen sehen, wäh­rend CNN Mode­ra­to­ren, young entre­pre­neurs fea­turen, die in der Ukrai­ne von Elon Musk “spon­tan” mit Sky­link Ter­mi­nals belie­fert wer­den und das als “posi­ti­ve moti­vie­ren­de Geschich­te” anteasern, wor­auf dann der Entre­pre­neur sagt, er mache ja Open source soft­ware, und sei­ne Inves­to­ren (in open source soft­ware?!) hät­ten ihn mit Elon ver­netzt, very inspi­ring -- sor­ry, ich glei­te ab, Sny­der ver­tritt die Neo­ko­lo­nia­lis­mus The­se für den Angriff Putins so pro­fes­sio­nell, dass er heu­te sogar auf dem von DW aus­ge­ru­fe­nen Media sum­mit dafür zustän­dig sein darf, das deut­sche Medi­en­sys­tem und sei­ne “Per­for­mance” wäh­rend des Krie­ges zu eva­lu­ie­ren. Als Teil der Refle­xi­on, was die Medi­en rich­tig und falsch gemacht hät­ten, und was sie bes­ser machen könnten.

Bei Moni­tor wird er selbst von ukrai­ni­schen Flücht­lin­gen als Quel­le für “das darf man jetzt sagen, Sny­der habe das ja gesagt” erwähnt. Sny­der is qua­si der Erklär­bär aktu­ell bereits meh­re­rer Natio­nen gewor­den. Und das ein­zig dadurch, dass er weiß wie Putin denkt, neo­ko­lo­nia­lis­tisch nämlich.

Zusatz, wenn in Deutsch­land mal der Bun­des­si­cher­heits­rat tagt und dann Pres­se­kon­fe­ren­zen gibt, gibt der als Kriegs­grund “Revan­chis­mus” an. Neu­er­dings auch “Revan­chis­mus und Neo­ko­lo­nia­lis­mus” - aber Sny­der weiß, Putin hat die Ukrai­ne über­fal­len und macht sie jetzt dem Erd­bo­den gleich, weil es bei schlech­ter demo­gra­phi­scher Lage dort ganz vie­le Sied­ler hin­schi­cken will, die dann ohne Infra­struk­tur dort­ste­hen, und dann direkt neben Polen ein Kolo­nie aus­ru­fen möchte.

Fio­na Hill ist noch wich­ti­ger, denn die ist die Kory­phäe, die weiß wie Putin denkt, näm­lich wie ein mit dem Jen­seits und sei­nem Ver­mächt­nis flir­ten­der Zar, der noch dazu geschichts­ver­ses­sen ist - und Ach­tung, wesent­lichs­ter Aspekt -- der irgend­wann ein­mal begon­nen hat sei­ne eige­ne Pro­pa­gan­da zu glau­ben. Um das zur erklä­ren hat Fio­na Hill sehr prak­ti­sche Theo­rien bei der Hand.

Zuerst ein­mal die Vier Stein­sta­tu­en Theo­rie wie Putin wirk­lich denkt. Denn Putin habe Stein­staa­tu­en von vier Zaren inn sei­nem Büro, und wenn man deren Lebens­leis­tung zusam­men­nimmt, da wis­se man was Putin errei­chen woll­te. Sie­he: click

Dann hat sie noch die Neben­theo­rie, Putin ist zwei­mal Vla­di­mir (weil Vla­di­mir, Vla­do­mi­ro­witch), und hat sich eine Sta­tue von Vla­di­mir bau­en las­sen, dess­halb sei Vla­di­mir beson­ders wich­tig, und eigent­lich sei­ne Hauptmotivation.

Dann hat sie noch die Theo­rie, das Putin zwar ver­rückt ist, aber als alter KGBler noch con­tin­gen­cy plan­ning an den Tag legt, wes­halb wir uns jetzt nicht vor sei­nen Atom­dro­hun­gen fürch­ten soll­ten, weil er ja mitt­ler­wei­le ratio­nal reagiert, und auch wei­ter reagie­ren wird.

Fio­na Hill ist wich­tig, weil sie davor durch­aus in die Ver­hand­lun­gen der US mit Russ­land ein­ge­bun­den war (sie­he: click) aber wur­de erst durch den US tal­king cir­cuit gejagt nach­dem sie begon­nen hat recht frei her­aus auf die Fra­ge zu ant­wor­ten “wie denkt Putin eigent­lich”? Dazu ist sie fach­lich prä­de­sti­niert, denn sie hat einen Abschluss in Geschich­te und Putin ein­mal bei einem Din­ner per­sön­lich gesehen. 

Daher (und auf­grund eini­ger media­ler Auf­trit­te) ist Putin jetzt ein ver­rück­ter, an sein Ver­mächt­nis den­ken­der Geschichts­phi­lo­soph. Ohne Fio­na Hill wären die ent­spre­chen­den Auf­trit­te als Pro­pa­gan­da für das rus­si­sche Volk gedeu­tet wor­den, aber mit Fio­na Hill wis­sen wird, das ist ein ver­rück­ter Mann, der sei­ne Pro­pa­gan­da selbst glaubt. Und Fio­na weiß wie der Putin denkt.

Bleibt noch die Tal­king Class und der Rest der Intel­li­gen­cia, der sich viel­leicht nicht nur auf zwei Tal­king Points beschränkt.

Und für die hat die Hoo­ver Insti­tu­ti­on vor­ge­sorgt und das gleich zweifach.

Zum einen hat sie acht Tage nach Kriegs­be­ginn das Haupt­nar­ra­tiv kre­iert (also nicht sie, Kot­kin.), das heu­te jeder kennt (inkl. “die Euro­pä­er sind heu­te so nahe an dem was die US im Ramm­ste­in­for­mat ver­ord­nen, weil sie so über­rascht und dank­bar waren, dass unse­re Geheim­diens­te alles rich­tig vorraus­ge­sagt haben”). Und das kom­plett - also es gibt kei­nen Aspekt des heu­ti­gen Haupt­nar­ra­tivs den Kot­kin nicht bereits acht Tage nach Kriegs­be­ginn for­mu­liert hät­te. Das ist der­ar­tig erstaun­lich (wo es doch zehn­tau­sen­de von Wis­sen­schaft­lern und Exper­ten in aller Welt gibt, die dazu sicher etwas bei­zu­tra­gen hät­ten), dass es sich immer wie­der lohnt dar­auf hinzuweisen.

Zum Ande­ren hat sie dafür gesorgt, dass wir nicht mehr erwäh­nen dür­fen, dass die Nato Ost­erwei­te­rung der Haupt­grund für Russ­lands Angriff gewe­sen sei. Indem sie eben­falls eine Woche nach Kriegs­be­ginn eine neue Panel Serie aus dem Boden gestampft hat, in der sie Mear­s­hei­mer öffent­lich gelyncht hat. Sie­ben Exper­ten, gegen Mear­s­hei­mers lan­ge zuvor bestehen­de Mei­nung, ohne Gegen­stim­me, ohne rele­van­te Akteu­re, nur neue Stim­men, und Wis­sen­schaft­ler die erst­mals vor der Hoo­ver Insti­tu­ti­on spre­chen durf­ten. Bes­tes Argu­ment - Mear­s­hei­mer kön­ne nicht Recht haben, denn sein Argu­ment sei mono­kau­sal, und der Ukrai­ne Krieg hät­te viel­fäl­ti­ge Grün­de - kei­ner davon die Nato Ost­erwei­te­rung. Das ist eben­falls der­ar­tig erstaun­lich, da wir ja 10.000de Pro­fes­so­ren und Exper­ten in aller Welt haben, aber was es für die Fin­dung des wis­sen­schaft­li­chen Canons pri­mär braucht, ist eine Hoo­ver Insti­tu­ti­on eine Woche nach Kriegs­be­ginn. Sie­he: click

Damit hast du dann “es war nicht die Nato Ost­erwei­te­rung” und “Putin ist ver­rückt und glaubt an sei­ne eige­ne Pro­pa­gan­da” zusammen.

Fehlt noch der Frie­dens­prä­si­dent Selen­es­kyj der immer für Frie­dens­ver­hand­lun­gen ein­steht - aber die­se im März ein­sei­tig abbricht, als ihm die US mehr Waf­fen zusi­chern (sie­he: click), und der mitt­ler­wei­le eine Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne aus­schlägt, und in Form sei­nes Bera­ter­stabs damit lieb­äu­gelt die Rück­erobe­rung der Krim als Kriegs­ziel zu defi­nie­ren denn “defac­to sei es ja das, wor­auf es hinauslaufe”.

Dazu brauchst du Medi­en, die dei­ne Inter­views um den rele­van­ten Teil kür­zen. “Für Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen reicht die Rück­erobe­rung des Gebiets von vor dem 24.Februar”, das wird noch gebracht aber “und bei Frie­dens­ver­hand­lun­gen wol­len wir die Krim zurück, weil wir Russ­land dann der­ar­tig geschla­gen haben wer­den, dass in einem direk­ten Tref­fen Selen­skyj Putin, Putin die­se Kon­zes­sio­nen macht (wie­der mit Schein­selbst­stän­dig­keit über 30 Jah­re, dann - aber dies­mal bereits als aner­kann­ter Teil ukrai­ni­schen Staats­ge­biets)” nicht mehr. Dann brin­gen die Medi­en den ers­ten Teil dei­ner Rede (zwei, drei (unter drei, sie­he edit 5) unter­schied­li­che Reden) als “die Urkai­ne will Frie­den und ist kom­pro­miss­be­reit” - also über die kom­plet­ten ers­ten drei Mona­te - und brin­gen der Rest der Rede ein­fach nicht - in dem du dann Kom­man­deu­re des Azov Bat­tali­ons für beson­de­ren Mut aus­zeich­nest, und so.

Das hat mich damals kom­plett wahn­sin­nig gemacht.

Du machst das als Selen­kyj - wäh­rend du aus der Öffent­lich­keit raus­hältst, dass du von zwei bekann­ten US PR-Agencies in der öffent­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on bera­ten wirst. Sie­he: click

Und als Man­gott dann Anfang Juni drauf­kommt, dass die Aus­sa­gen wider­sprüch­lich sind (sie­he: click) (sie sind es nicht, die Medi­en haben nur immer den zwei­ten Teil weg­ge­las­sen.) Dau­ert es noch ein Monat, bis die deut­schen Medi­en ver­stan­den haben, dass zumin­dest auch die Ukrai­ne aktu­ell kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen will.

(Eine Erst­ma­li­ge Nen­nung der voll­stän­di­gen Posi­ti­on der Ukrai­ne zu Frien­dens­ver­hand­lun­gen fin­det sich in den deut­schen Medi­en am 29. Juni, bei Phoe­nix. Sie­he: click)

Du hast jetzt, den eigent­li­chen Grund für die Kon­fron­ta­ti­on (mei­net­we­gen auch als einer von meh­re­ren) als “Lüge und Vor­wand Putins” soweit als nicht mal mehr behaupt­bar weg­de­kla­riert, dass es mitt­ler­wei­le Kis­sin­ger auf­stellt, dass Chi­na die­ses Monat begon­nen hat öffent­lich Diplo­ma­ten erklä­ren zu las­sen, die US hät­ten die­sen Krieg pro­vo­ziert (sie­he click), dass ihr Stand­punkt der Kon­flikt hät­te geo­stra­te­gi­sche Ursa­chen öffent­lich nicht mehr ausprech­bar ist -

Du hast jetzt Selen­skyj in soweit defi­niert, dass er die Ukrai­ne zur Euro­pa­mit­glied­schaft gefürt hat und eigent­lich für einen schnel­len Frie­den sei, auch wenn er davor noch kurz die Krim zurück haben möchte -

Du hast die Medi­en so sehr im eige­nen Nar­ra­tiv gehal­ten, dass es selbst ein Monat nach­dem Kule­ba in Davos auf einer Pres­se­kon­fe­renz ver­laut­bart hat - Frie­dens­ver­hand­lungs­in­itia­ti­ven euro­päi­sche Part­ner sei­en ger­ne gese­hen, aber nur wenn sie die kom­plet­te ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne berück­sich­ti­gen, und kei­ne Ver­schie­bung von Kon­flikt­li­ni­en beinhal­ten, noch schreibt, die Ukrai­ne wol­le schnel­len Frieden -

Du hast aus dem Punkt, dass die US im Ramm­ste­in­for­mat, die Sicher­heits­po­li­tik Euro­pas über­nom­men haben (nicht mei­ne Mei­nung, ORF, Euro­pa­stu­dio (mit Lend­vai, nicht er selbst).) - “die Ukrai­ne müs­se das Vor­ge­hen in der Fol­ge selbst ent­schei­den” gemacht, und bist jetzt schein­bar, pro For­ma aus jeg­li­cher Ver­ant­wor­tung gegen­über dei­ner eige­nen Bevöl­ke­rung drau­ßen, wäh­rend dich die Ukrai­ne wei­ter zu schär­fe­ren Sank­tio­nen drängt -

Und du hast “das Umden­ken der Ukrai­ne” (die com­mand and con­trol Struk­tu­ren zer­stö­ren Tak­tik die aktu­ell ver­folgt wird - wur­de vor drei Mona­ten von US Pun­dits als aktu­ell in Umset­zung defi­niert) an Butscha (thats But­cher, not Buc­ca, or Bucha) fest­ge­macht, auch wenn das Atlan­tic Coun­cil das am 31. März gefor­dert hat (die Jav­lins und Stin­ger gin­gen aus…), die Ukrai­ne die For­de­run­gen am 29. März eben­falls ver­laut­bart hat und Butscha am 02. April bekannt wurde -

Und jeder der nicht an das glaubt, ist ein Aus­sät­zi­ger - vogel­frei, und ein fuck­ing Arsch­loch. Ohne Werte.

Fick dich Gesell­schaft, fick dich Welt.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Nach­trag: Mei­ne ehe­ma­li­ge Psy­cho­the­ra­peu­tin hat mir nahe­ge­legt das alles zu schlu­cken und mich beim Pro­fil zu bewer­ben und hat mich dann weg­ge­tre­ten, als ich aus­ge­zuckt bin als die Wie­ner Zei­tung als letz­tes öster­rei­chi­sches Medi­um auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil Ver­lie­ren kei­ne Opti­on” ist umge­schwenkt ist, an dem Tag an dem die Euro­päi­sche Uni­on die Frie­dens­fa­zi­li­tät (exter­ner nicht im EU Bud­get ver­an­ker­ter Fond) für Waf­fen­käu­fe geöff­net hat.

Aktu­ell soll ich laut dem AMS Aus­län­dern am Bes­ten Deutsch bei­brin­gen, weil das ein Zukunfts­job ist, oder für den Exx­press zu schrei­ben begin­nen, was ich bereits zwei­mal ableh­nen muss­te. Auf gut deutsch - ich bin nicht mehr förderungswürdig.

FICKT EUCH IHR SCHWEINE.

FICK DICH WELT.

DIESE GESELLSCHAFT IST DAS LETZTE.

FICKT EUCH. FICKT EUCH. FICKT EUCH. FICKT EUCH. FICKT EUCH. IHR SCHWEINE.

Ein Leben durch gesell­schaft­li­che Dog­men und Rede­ver­bo­te rui­niert, was willst du machen - drü­ben ster­ben Men­schen, ist ja nicht wei­ter schlimm.

edit: Sor­ry, ich habe noch den Teil ver­ges­sen, wie du die Öffent­lich­keit dazu bringst sich auf einen lang­an­hal­ten­den Zer­mür­bungs­krieg ein­zu­stel­len (die US haben ja die Ver­tei­di­gung Euro­pas übernommen).

Du lässt den Chef des ECFR (it’s jsut a Think tank) über Pro­ject Syn­di­ca­te - das der Stan­dard dann abschreibt, weil der Stan­dard Pro­ject Syn­di­ca­te immer unkom­men­tiert abschreibt (das gilt heu­te als Jour­na­lis­mus) ver­laut­ba­ren “Was die Poli­tik jetzt machen muss” - näm­lich unter ande­rem ein neu­es öffent­li­ches Nar­ra­tiv für die Bevöl­ke­rung bau­en in dem die­se auf einen lan­ge anhal­ten­den Krieg ein­ge­schwo­ren wird.

Und hast bin­nen zwei Tagen Exper­ten die in Mer­ca­tor Nähe groß gewor­den sind mit Kom­men­ta­ren im Stan­dard die Pazi­fis­ten (Franz­o­bel) und Leu­te die etwas gegen schwe­re Waf­fen­lie­fe­run­gen haben (Precht) öffent­lich denun­zie­ren - und bin­nen ein­ein­halb Wochen Anton Hof­rei­ter mit “Frie­den schaf­fen mit mehr Waf­fen” bei Lanz im Hauptabendprogramm.

Außer­dem soll­test du noch tun­lichst ver­mei­den, dass die Öffent­lich­keit mit­be­kommt, dass sich die EU Posi­ti­on zur Ukrai­ne bin­nen 50 Tagen kom­plett gewen­det hat. Rede von Bor­rell, dh. nicht von irgend­je­man­dem, heu­te kom­plett irrelevant.

Das macht aber nichts, denn “wir machen nur das, was die Ukrai­ne machen will”, da fällts nicht so auf, wenn sich Euro­pa­po­si­tio­nen bin­nen 50 Tagen drehen.

Man kann ja noch immer der arme Selen­skyj, so ein tap­fe­rer Held sagen - und dann passts eigent­lich eh schon. Ok, jetzt lagert der halt Waf­fen in Kran­ken­häu­sern und Schu­len, aber da sind doch eh kei­ne Kin­der mehr.

Auf nen lan­gen Krieg.

Liebe Grüße an meine ehemalige Psychoterapeutin

17. August 2022

die das vor drei Mona­ten nicht ver­ste­hen wollte:

Die Bun­des­re­gie­rung müht sich, rasch unab­hän­gi­ger von rus­si­schen Ener­gien zu wer­den. Eine Stra­te­gie: der Kauf gro­ßer Men­gen Flüs­sig­gas. Die­ses fehlt nun an ande­rer Stelle.

src: click

Auf Paki­stans Aus­schrei­bung hat dann nie­mand mehr reagiert.

Sym­bol­bild:

Wilhelm Scream

Wir dür­fen aber auf kei­nen Fall Nord­stream 2 ans Netz gehen las­sen, denn das wür­de die Ver­sor­gungs­si­cher­heit stei­gern, die Ver­knap­pung auf dem Welt­markt ent­schär­fen und den Gas­preis sen­ken. Was bei Putin für weni­ger Ein­nah­men sorgt.

Wegen unse­rer Werte.

edit: Zusatz zu Ver­trags­struk­tu­ren: click

edit2: Sag­te ich Paki­stan? Ich mein­te Den Haag.

edit3: Sag­te ich Den Haag? Ich mein­te Indien.

Expertenrunden dieser Tage

15. August 2022

Russ­land habe bereits 2004 begon­nen, mit der Ener­gie­si­cher­heit der Ukrai­ne zu spie­len (weni­ger Gas­lie­fe­run­gen durch die Ukrai­ne), um -- Aus­sa­ge US Exper­tin -- ein einen Keil zwi­schen die USA und Euro­pa zu trei­ben, da die USA, also nicht die Regie­run­gen, die Mer­kel den Rücken gestärkt haben, son­dern Ted Cruz, dem die Ener­gie­lie­fe­run­gen der US so sehr am Her­zen lagen, dass der fak­tisch Sank­tio­nen, wenn Nord­stream 2 in Betrieb geht, for­dern musste!

Der Satz macht gram­ma­ti­ka­lisch kei­nen Sinn? Macht er im Ori­gi­nal auch nicht. Und nicht nur grammatikalisch.

Das sei­en “die­se typi­schen Spiel­chen, mit denen Russ­land das west­li­che Bünd­nis spal­ten wollte”!

DONT YOU SEE!!1?1!

Die Logik macht nur Sinn, wenn die US die Ukrai­ne bereits seit 2004 als US Staats­ge­biet betrachten.

Oder für die mili­tä­ri­sche Sicher­heit (die ja die Nato gewähr­leis­tet) eine Russlandgas-versorgte Ukrai­ne als der­ma­ßen wich­tig emp­fan­den, dass sie eine poten­ti­el­le Reduk­ti­on der Lie­fe­run­gen (die Droh­ku­lis­se damals hielt ja nicht lan­ge) als Spalt­grund euro­päi­scher Verteidigungsinfrastruktur/US defi­niert haben.

WTF?

Du sein Rus­se, du lie­fern Gas an Ukrai­ne! Oder du gefähr­den west­li­che Einigkeit!

Und Deutsch­land und Euro­pa haben damals nichts gemacht! Gut, Deutsch­land hat eine Fix­men­ge an rus­si­schem Gas defi­niert, die immer über die Ukrai­ne bezo­gen wer­den müs­se, und die­se nicht klei­ner ange­setzt als die bis­he­ri­ge Lie­fer­men­ge -- aber hey, wer will das der Bevöl­ke­rung heu­te schon sagen.

Russ­land hat damals (2004) durch die Reduk­ti­on der Gas­lie­fe­rungs­men­ge in der Ukrai­ne einen Keil zwi­schen Euro­pa und US getrie­ben, weil es ihre Ener­gie­si­cher­heit gefähr­det hat - DONT YOU SEE!11?!11! Cruz muss­te da Sank­tio­nen for­dern, wenn Nord Stream 2 in Betrieb geht! Auch wenn die US Admi­nis­tra­ti­on Mer­kel offi­zi­ell den Rücken gestärkt hat!

(Die Ukrai­ne die das Gas zu Tei­len kos­ten­los, und zu Tei­len unter dem Markt­preis bezo­gen hat, kommt da im Argu­ment nicht mal mehr vor. Das war das Pro­tek­to­rat der US! Da fällt das unter “gutes Beneh­men”, oder so…)

Exper­ten­mei­nung.

Auf­bau der Exper­ten­ru­de? US Think­tank. UK Think­tank. ein ehe­ma­li­ger Brüssel-Korrespondent eines Radio­sen­ders mimt den Euro­pa­ver­tre­ter. Russ­land­re­dak­teur bei der deut­schen Welle.

Komisch, der Euro­pa­ver­tre­ter ist der Ein­zi­ge der nicht die kom­plet­te Sen­dung lang böser Putin, ver­schla­gen­der Putin schreit, und auch mal Gegen­po­si­tio­nen hat, und einen Ver­tre­ter Deutsch­lands hat man erst gar­nicht geladen…

Wie Ben­ja­min Fran­k­lin sagen wür­de… Total­ver­ar­sche. Pro­pa­gan­da für die Blö­den. Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

edit: OH DAS LÜGEN ERREICHT NEUES SPHÄREN!!

Sel­be US “Exper­tin” - “wer “darbt” dar­an, dass jetzt die US Flüs­sig­gas nach Euro­pa lie­fern, die Inder (Ener­gie­preis) und Süd­ost­asi­en (bis­her pri­mär Flüs­sig­gas­be­zie­her). Daher ist es auch wich­tig, dass wir jetzt schau­en, wie wir da die Pha­lanx gegen­über Chi­na aufrechterhalten.”

Die “Pha­lanx” gegen­über Chi­na ist Japan und die US mit Schlacht­schif­fen im Süd­pa­zi­fik. Also für die­se Dar­ben­den also zah­len wir jetzt mal locker die drei­fa­chen Ener­gie­kos­ten (ohne Spe­ku­la­ti­on, nur Lie­fe­rung), inves­tie­ren gleich­zei­tig in den Aus­bau unse­res Mili­tärs durch US Rüs­tungs­gü­ter, und schi­cken unse­re Kin­der in den Süd­pa­zi­fik, damit die US nicht so “dar­ben”, die uns das Flüs­sig­gas ja ver­kau­fen. Wäh­rend wir Ener­gie­wen­de machen! Nach­dem Sau­di Ara­bi­en beim Flüs­sig­gas nicht so woll­te, wie die US es woll­ten, da lang­fris­ti­ge Struk­tur­si­che­rungs­über­le­gun­gen dort mehr Rele­vanz hatten.

Aber das ist nicht der eigent­li­che Punkt. Der Punkt ist, dass das Pivo­ting der Nato Rich­tung Süd­pa­zi­fik seit fünf Jah­ren in jedem Ger­man Mar­shall Fund Gespräch zu fin­den war -- nur jetzt muss auch Euro­pa mit­ma­chen, weil wir unse­ren Freun­den im Süd­pa­zi­fik ja das Flüs­sig­gas weg­neh­men, für das wir den drei­fa­chen Markt­preis zah­len müs­sen! Fuck­ing Sau. Na das passt ja wie­der wie Arsch auf Eimer.

edit: Anru­fe­rin: Ich füh­le mich wie der per­so­ni­fi­zier­te Ablass­zet­tel, ich spa­re, in Spa­ni­en wer­den die Super­märk­te kli­ma­ti­siert (Anru­fe­rin ist ein biss­chen so drauf, … kennt man von Deut­schen die die “fau­len Grie­chen” Nar­ra­ti­ve gefres­sen haben ja), aber Anru­fe­rin will auch dass alle Ande­ren auch mehr Spa­ren, damit sie als Vor­rei­te­rin gel­ten kann. (weil Persönlichkeitsstruktur, …)

Das ver­fick­te Panel schaut uni sono auf den Tisch, und ent­schei­det sich ad hoc nichts davon zu erzäh­len, dass wir gera­de Frank­reich das Gas zur Ver­fü­gung stel­len, das es zur Strom­erzeu­gung braucht, weil sei­ne neu­en Atom­kraft­wer­ke Pro­duk­ti­ons­feh­ler haben und vom Netz genom­men wer­den muss­ten, oder nicht gekühlt wer­den konn­ten. Mit­ten in der Spar­de­bat­te. Dann kann die Dame wie­der auf die Spa­ni­er het­zen, das Panel wie­der die glor­rei­che Welt des Ver­zichts beschwö­ren, und popu­lis­tisch sagen “jetzt machen wir das, weil das für uns alle gut ist”. EIN SCHEISS. Also nicht­mal irgend­was getrof­fen. Also sagen wir der Anru­fe­rin auch nicht was gera­de läuft.

Anstatt des­sen “ich glau­be es fehlt eine cha­ris­ma­ti­sche Poli­ti­sche Figur, die das benennt”, ein­mal so leben wie ein ver­fick­ter Boo­merarsch der der Rea­li­tät bereits mehr ent­rückt ist als es sei­nem Alter zusteht, und der das Wort “rela­ti­ve Wett­be­werbs­fä­hig­keit” nicht kennt.

Nächs­ter Denk­feh­ler, die Umstel­lung der Ener­gie­im­port Infra­struk­tu­ren wird auf EU Ebe­ne bereits lang­fris­tig in die bald bin­den­de Gesetz­ge­bung über­führt, was erzählt der cha­ris­ma­ti­sche Poli­ti­ker der Gesell­schaft dann? Dass er die spa­nier­feind­li­che Anru­fe­rin ficken wür­de, weil er ihre Ener­gie­spar­tips so geil fin­det? Popu­lis­mus ist was Tolles.

Kom­men­ta­re unter dem Video sind lei­der deaktiviert.

Was machst du eigentlich, wenn…

15. August 2022

… du als DW über sechs Mona­te nur “Einig­keit des Wes­tens” Pro­pa­gan­da gescho­ben hast, zusam­men mit die Ukrai­ne will nur Frie­den (luuus­ti­ge Anekdote:

Die Ukrai­ne soll­te nach Anga­ben eines Bera­ters von Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj die Rück­erobe­rung der Halb­in­sel Krim in die Lis­te ihrer Kriegs­zie­le auf­neh­men. Russ­land habe mit der Anne­xi­on der Krim 2014 einen Krieg gegen die Ukrai­ne und die Welt begon­nen, schrieb der Lei­ter des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten­bü­ros, Mycha­j­lo Podol­jak, bei Twit­ter. “Es ist offen­sicht­lich, dass die­ser Krieg mit der Befrei­ung der Krim enden sollte.”

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) und aktu­ell wie­der ganz vor­ne mit dabei bist, wenns dar­um geht “die neue Pha­se des Krie­ges” aus­zu­ru­fen, also die in der Russ­land kei­ne Gebiets­ge­win­ne mehr hat, obwohl es die hat? Etwa drei Mona­te nach­dem dem Club Con­cordia in Öster­reich auf­ge­fal­len wäre “wir berich­ten ein­sei­tig”, was dort aber mit einem Lächeln abge­tan wur­de. Wäh­rend du als Jour­na­lis­mus die Reden Selen­sky­js die Stun­den vor dem Ein­schlag der ers­ten Rake­ten einen Auf­stand der Tik­to­ker, Ärz­te, Anwäl­te, Müt­ter und Väter in Russ­land gefor­dert haben “da nur die Rus­sen jetzt noch einen Krieg ver­hin­dern könn­ten” als “Selen­skyj will Frie­den” umschreibst, wäh­rend du als Jour­na­lis­mus, die Aus­sa­gen - “wir las­sen uns nicht an der Nase her­um­füh­ren, das ist eine Inva­si­on, eigent­lich hat­ten wir die Ja bereits 2014, nen­nen wirs beim Namen”, eini­ger nor­di­scher Nato­staa­ten nicht bringst, nach­dem rus­si­sche Ein­hei­ten ohne Trup­pen­ab­zei­chen in den Don­bas ver­setzt wur­den, aber bevor die ers­ten Rake­ten flo­gen, und als UvdL das Wort Krieg auf CNN noch nicht aus­spre­chen woll­te, nach­dem du als Jour­na­lis­mus die Mili­tä­ri­schen Ehrun­gen von Befehls­ha­bern des Asow Bat­tali­ons bereits aus den ers­ten Reden schnei­dest, um die sel­ben Reden in denen bereits das “wir wol­len schnel­len Frien­de, aber auch die Rück­erobe­rung der Krim Nar­ra­tiv ange­legt ist (Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst, wenn wir über die Krim reden kön­nen, die dann Putin in einem direk­ten Gespräch mit Selen­skyj ein­fach über­eig­nen wer­de)” - um sie als “Selen­es­kyj will Frie­den” zu brin­gen, nach­dem du als Jour­na­lis­mus über das Ramm­stein For­mat nicht berich­test, bei dem die US “Goschn hal­ten, Hän­de fal­ten” ver­ord­net haben, was du dann direkt im Anschluss als “die Ukrai­ne muss das selbst ent­schei­den” an die Öffent­lich­keit wei­ter­ge­ge­ben hast - ohne es zu hin­ter­fra­gen, ohne das For­mat über­haupt zu erwäh­nen, nach­dem du “die Ukrai­ne will jetzt schwe­re Waf­fen, wegen But­cha” bringst, obwohl das Atlan­tic Coun­cil die­se For­de­rung als ers­tes for­mu­liert, und ukrai­ni­sche Regie­rungs­spre­cher sie zwei Tage vor But­cha bereits kopiert haben, nach­dem du aus­sparst dass Kule­ba bei Times Radio den Jour­na­lis­ten erklärt hat, das spre­che man wie “But­cher” aus, nicht “Buc­ca, oder Bucha”, also - als es kei­ner falsch aus­ge­spro­chen hat, nur mal so als “Flair” Ele­ment. Nach­dem du als Jour­na­lis­mus nicht erwähnt hast, dass “schwe­re Waf­fen”, bereit zu dem Zeit­punkt an dem Deutsch­land “öffent­lich nach­ge­ge­ben hat”, in den Augen Kule­ba bereits Mobi­le mul­ti­ple Rake­ten­ab­schuss­sy­te­me mit hoher Reich­wei­te waren, und im deut­schen Sprach­raum geflis­sent­lich die “braucht man sol­che Waf­fen zur Ver­tei­di­gung” - Debat­te aus­sparst, die in deut­schen Regie­rung aber hand­lungs­lei­tend ist, nach­dem du als Jour­na­lis­mus den Wan­del der Posi­ti­on der EU von “schnel­les Kriegs­en­de, aber nicht um Jeden Preis” zu “kei­ne Ver­hand­lun­gen über Sank­tio­nen, solan­ge Putin noch an der Macht ist” bin­nen 50 Tagen, kom­plett ver­schwie­gen hast, nach­dem du als Jour­na­lis­mus Hor­ror­sze­na­ri­on der Gas­knapp­heit in Deutsch­land an die Wand gemalt hast, wäh­rend Deutsch­land Frank­reich gera­de Gas in gro­ßen Men­gen zur Ver­stro­mung gelie­fert hat, um deren Netz­sta­bi­li­tät zu garan­tie­ren, wäh­rend die hälf­te ihres Atom­stroms War­tungs­be­dingt aus­ge­fal­len ist, und jetzt trotz allem zwei Wochen frü­her bei einem Füll­stand von 75% dei­ner Spei­cher bist als erhofft (zur Ehren­ret­tung, Putin hat mit einem Ende der Gas­lie­fe­run­gen im öffent­li­chen Messaging gespielt), nach­dem du als Jour­na­lis­mus Bot­schaf­ter Äuße­run­gen nicht mehr bringst, wenn sie mit dei­nem öffent­li­chen Nar­ra­tiv nicht mehr über­ein­stim­men (chi­ne­si­scher, in den rus­si­schen Medi­en aber immer­hin, kann man ja mal kon­tex­tua­li­siert brin­gen) - (“Die US haben den Krieg pro­vo­ziert”, weil das ja alles Pro­pa­gan­da sei), wäh­rend du als Jour­na­lis­mus bis Juli jetzt nicht genau gewusst haben willst, ob die Ukrai­ne jetzt wie­der in Ver­hand­lun­gen gehen will (du hast aber sicher­heits­hal­ber schon mal für vier Mona­te behaup­tet, dass sie das will), nach­dem Kule­ba in Davos erklärt hat­te “Frie­den­in­itia­ti­ven von euro­päi­schen Part­nern sei­en durch­aus mög­lich, aller­dings nur, wenn sie die voll­stän­di­ge ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne als Grund­be­din­gung aner­ken­nen, und auf kei­nen Fall neue Kon­takt­li­ni­en zeich­nen, oder auch nur zur Debat­te stel­len”. Nach­dem du als Jour­na­lis­mus Exper­ten hofiert hast, die wie der Man­gott, dann irgend­wann mal Ende Mai drauf­kom­men, dass das was Selen­skyj in Reden sagt “wider­sprüch­lich sei”, obwohl das nicht stimmt, da die Äuße­rung für Waf­fen­still­stands­ver­ein­ba­run­gen, wie­der zurück zu den Gren­zen vor dem 24. Febru­ar, und für Frie­dens­ver­hand­lun­gen aber min­des­tens die Krim zurück, seit dem ers­ten Monat in den Reden trans­por­tiert wur­den, aber so - dass die Medi­en ers­te­res als die ein­zi­gen Vor­be­din­gun­gen für Frie­dens­ver­hand­lun­gen ver­kauft haben, was dich dann als Man­gott “ver­wirrt hat”, als du immer öfter auch den zwei­ten Teil gehört hast, wenn du als Jour­na­lis­mus “wir gemein­sam stark gegen Putin” Nar­ra­ti­ve ver­kaufst, wäh­rend der Euro­wech­sel­kurs gegen­über dem Dol­lar um ein Drit­tel ein­bricht, und sich Ener­gie­prei­se ver­vier­fa­chen, was laut Minis­ter Kocher vor zwei Wochen “noch viel zu wenig in Betrach­tun­gen von rela­ti­ver Wett­be­werbs­fä­hig­keit mit ein­fließt” - kei­ne Angst, Ver­vier­fa­chung noch nicht jetzt, erst im nächs­ten Jahr, wäh­ren du als Jour­na­lis­mus so lan­ge nicht drauf­kommst, dass eine Welt­ernähungs­kri­se bevor­steht, bis Putin bereits durch Nord­afri­ka tourt, und dann mit “rus­si­sches Getrei­de aus Odes­sa, die­ses Jahr noch, nächs­tes dann nicht mehr (in nen­nens­wer­ten Men­gen)” Feel­good Neben­in­itia­ti­ven auf­machst, da das der EU (im Sin­ne von reagie­ren) bis dahin kom­plett egal war, da das ja auch nie in einem For­de­rungs­ka­ta­log der Urkai­ne auf­ge­taucht ist - also bis es dar­um ging Bahn­stre­cken für den Güter­ver­kehr über Trans­nis­tri­en zu bau­en, um der Ukrai­ne in der Zukunft irgend­ei­ne Form von Han­del zu ermög­li­chen, auch bei fünf­fach höhe­ren Trans­port­kos­ten, nach­dem du es als Jour­na­lis­mus nicht geschafft hast zu erwäh­nen, dass das öffent­li­che Nar­ra­tiv, acht Tage nach Kriegs­be­ginn von der Hoo­ver Insti­tu­ti­on gezim­mert wur­de (Kot­kin), die auch gleich ne neue Serie - war­um Kis­sin­ger, und Mear­s­hei­mer, und der Papst nicht recht haben kön­nen (da das “eine Ein­zel­er­klä­rung sei”, und der Ukrai­ne Krieg ein “mul­ti­fak­to­ri­el­les Pro­blem”) aus dem Boden gestampft haben, mit kom­plett unbe­kann­ten und jun­gen Gesich­tern die im wesent­li­chen gefor­dert haben, “wir wis­sen das bes­ser, denn wir sind die den bes­se­ren US Netz­wer­ken ver­netzt, des­halb haben wir die Deu­tungs­ho­heit gepach­tet” - also nach­dem du als Jour­na­lis­mus das über­se­hen und nicht gebracht hast, wäh­rend die chi­ne­si­sche Regie­rung von Tag eins geo­stra­te­gi­sche Logik als Kriegs­grund aner­kannt hat, was du der Bevöl­ke­rung aber nicht erklärt hast, was aber auch nicht stim­men durf­te (eh nur Kis­sin­ger, Mear­s­hei­mer und der Papst und Chi­na…), da Putin, wäh­rend du als Jour­na­lis­mus die Geschichts­wis­sen­schaft­ler gefei­ert hast die “Putin ist ver­rückt und ein Opfer sei­ner eige­nen Pro­pa­gan­da” pos­tu­liert haben, aber ohne den Begriff Pro­pa­gan­da in den Mund zu neh­men, denn Putin mei­ne ja alles in sei­nen Reden an die Rus­si­sche Bevöl­ke­rung so ernst, wie Franz Joseph den Tot von Kron­prinz Rudolph, wäh­rend du als Jour­na­lis­mus den toten Otto von Habs­burg aus­ge­gra­ben hast, der ja immer schon gewusst hat, dass der Rus­se aggres­siv ist (Wie­ner Zei­tung), wäh­rend du als Jour­na­lis­mus (1, 2) Sny­der als Haupt­nar­ra­tiv emp­fiehlst der von Neo­ko­lo­nia­lis­mus als Kriegs­rund spricht, wäh­rend die deut­sche Regie­rung von “Revan­chis­mus” spricht, sowie Fio­na Hill, die über vier bis fünf Stein­sta­tu­en, ehe­ma­li­ge Zaren, dop­pel­te Vor­na­men und die Geschichts­ver­ses­sen­heit Putins (natür­lich ver­rück­te Pseu­do­ge­schich­te), den Kriegs­grund dar­in erkannt hat, dass Putin der Rea­li­tät ent­rückt wäre, sie aber nicht, sie sei nur die rich­ti­ge Geschichts­phi­lo­so­phin am rich­ti­gen Ort, also angeb­lich hand­lungs­lei­tend in den US Gesprächs­in­itia­ti­ven mit Russ­land, nach­dem du als Jour­na­lis­mus ver­schweigst, dass es selbst im CFR Stim­men gibt, die öffent­lich stark bezwei­feln, dass so wie die Debat­ten (die die US für Euro­pa geführt haben, EU Ver­tre­ter waren lei­der nicht dabei) im Vor­feld gelau­fen sind, auch nur irgend­je­mand dar­an gear­bei­tet habe einen Krieg noch zu ver­hin­dern (die For­de­run­gen Russ­lands waren über­bor­dend, an Wahn­sinn gren­zend, und nicht annehm­bar, also die ver­öf­fent­li­chen Maxi­mal­for­de­run­gen), nach­dem du als Jour­na­lis­mus ver­schwie­gen hast, dass ein typi­sches Busi­ness Früh­stück der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on in Davos so aus­sieht, dass dort fol­gen­des abläuft -

The pil­lar of inde­pen­dent jour­na­lism, payed to act in a mode­ra­ting role for a pri­va­te funds bre­ak­fast mee­ting, Fareed Zaka­ria (CNN): “And I want to call on this extra­or­di­na­ry ukrai­ni­an born entre­pre­neur, who now runs a bil­li­on dol­lar sili­con val­ley start­up Olec Runin­sky (sic?) to tell us a sto­ry about how tech­no­lo­gy has real­ly play­ed a role in a kind of a sur­pri­sing, opti­mistic way!”

Olec Runin­sky (sic?): “Abso­lute­ly! And ah… Cut­ting edge tech­no­lo­gy is defi­ni­te­ly play­ing a major role here - ahhh. This is pro­bab­ly the first open source war, that is hap­pe­ning right now, and in this war, its real­ly easy to take the sides of good, vs. bad. And gre­at peop­le step up in the toughest times! [Open source ethos. 🙂 ] Ahm. In the begin­ning of the con­flict, pro­bab­ly about 48 hours befo­re, I got a call from minis­ter Feder­ovs team, asking a very simp­le ques­ti­on. Ah… do you know Elon? And so - I did­n’t but through a few con­nec­tions with inves­tors, one of my inves­tors was in the room with him. They pas­sed the pho­ne. And after a short con­ver­sa­ti­on, it was real­ly inte­res­ting, his respon­se was, of cour­se we should help a nati­on sta­te stay con­nec­ted. Thats how we ended up get­ting 12.000 or so star­link sat­teli­te dis­hes into the coun­try. To dis­tri­bu­te con­nec­ti­vi­ty. Becau­se the rus­si­an plan was to cut the cord.”

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- bei einem Medien-Frühstück bei dem Selen­skyj dann auch noch über Video­schal­te live “vor­bei­schaut”, und Sny­der - also wort­gleich - das sel­be Spiel und State­ment abgibt, mit dem er sich bereits drei Mona­te zuvor über­haupt emp­foh­len hat, dann aber mit Klitch­ko im Publi­kum, ers­te Rei­he fuß­frei, also nach­dem du als Jour­na­lis­mus auch ver­ges­sen hast das zu erwäh­nen, und es im Krieg immer noch nicht so rich­tig toll läuft, trotz von den US seit drei Mona­ten (also von gut infor­mier­ten Pun­dits, inner­halb der US, nicht aus Regie­rungs­krei­sen) bewor­be­ner “deca­pi­ta­ti­on of com­mand and con­trol” Stra­te­gie (mobi­le mul­ti­ple Rake­ten­sys­te­me mit hoher Reich­wei­te und Prä­zi­si­on, wir erin­nern uns) -- was du den Leu­te natür­lich auch nicht erklärst - das ist ja immer noch die Ukrai­ne die für sich allei­ne ent­schei­det. Also nach­dem aus dem US Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um Leaks raus­dif­fun­die­ren, dass die die US die Ver­sen­kung der Moskwa maß­geb­lich geplant hät­ten - da das bereits einem Kriegs­ein­tritt gleich­kommt (aber nur einem Völ­ker­recht nach, das die US noch nie geküm­mert hat) - und als Ukrai­ne Waf­fen in Schu­len und Kran­ken­häu­sern lagerst - sor­ry Amnes­ty Inter­na­tio­nal Report was du als Jour­na­lis­mus als “die haben das bestimmt nicht so gemeint” bringst.

Also nach­dem du als Jour­na­lis­mus das alles geschafft hast, was machst du eigent­lich dann?

Ganz klar. Du besinnst dich auf das was der Club Con­cordia nach der “ok, wir berich­ten ein­sei­tig” Ein­sicht noch als Neben­satz gebracht hat “- aber wir wer­den das in einem Jahr oder so aufarbeiten”.

Jour­na­lis­mus der sich auch vor sei­ner Ver­ant­wor­tung nicht drückt!

Und wie schaut die­se Auf­ar­bei­tung dann aus?

Deut­sche Wel­le, “Glo­bal Media Forum” - 

Media coverage in times of cri­ses: Les­sons from the past and ide­as for tomor­row with Timo­thy Snyder!

Alles klar!!11!?

Jetzt haben wir ja schon ein hal­bes Jahr hin­ter uns, war­um die Auf­ar­bei­tung also Leu­ten über­las­sen die sich nicht in die Busi­ness Bre­ak­fasts der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on ein­la­den las­sen? Das bringt doch nur Probleme…

Die­se Gesell­schaft ist das Allerletzte.

Hab den Teil jetzt noch raus­ge­las­sen, als die US die Ukrai­ne bewo­gen haben die Neu­tra­li­täts­über­le­gun­gen auf­zu­ge­ben, und dann den ver­fick­ten Johan­nes Kopf am 28. April in die Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft zu einer Gesprächs­run­de über “Future Jobs” zu laden damit dem dann am 6. Mai auf­fällt, er müs­se jetzt drin­gend bei einer Bür­ger­initia­ti­ve zur Abschaf­fung der Neu­tra­li­tät Öster­reichs mit­ma­chen. Weil Neu­tra­li­tät ja nur was für Gest­ri­ge ist, schau, sogar die Schweiz hat sie dies­mal abgelegt!

Also nach­dem die Wie­ner Zei­tung als letz­tes öster­rei­chi­sches Medi­um umge­fal­len ist und im April im Leit­ar­ti­kel ver­öf­fent­licht hat “Gewin­nen müs­sen, weil Ver­lie­ren ver­bo­ten ist” also nach­dem die Wie­ner Zei­tung im April Medi­en­part­ner der Öster­rei­chi­sche Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft für sel­bi­ge Gesprächs­run­de wur­de, und der Sel­be Chef­re­dak­teeur dort als Mode­ra­tor bezahlt wur­de, der den Leit­ar­ti­kel geschrie­ben hat - Ver­lie­ren ver­bo­ten übri­gens jetzt neu, mit der gan­zen Krim. Für die die auch das zeit­lich ein­ord­nen wol­len, das war zu dem Zeit­punkt, als die EU die Peace Faci­li­ty (außer­halb des nor­ma­len Bud­gets ste­hen­der Fond) für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne geöff­net hat.

Das muss etwas vor dem Zeit­punkt gewe­sen sein, als der Gauk dem Lanz Orwell erklärt - und die deut­sche Bevöl­ke­rung ein­mal kom­plett mit Mythen der Auf­klä­rung total ver­arscht hat -

aber kei­ne Angst, laut Moni­tor, dem Kon­troll­organ der deut­schen Medi­en­land­schaft, muss dass jetzt so sein, denn für die die das noch nicht mit­be­kom­men haben, wir befin­den uns jetzt in einem Kul­tur­krieg: click (Gegen den rus­si­schen Neo­ko­lo­nia­lis­mus der laut der deut­schen Bun­des­re­gie­rung Revan­chis­mus ist?)

In dem die Ukrai­ne sich jetzt aber selbst ent­schei­den muss, sich die Krim zurückzuholen.

Ich lieg eh schon am Boden und brech trotz­dem noch zusammen.

edit: Nach­dem dir als Jour­na­lis­mus nicht auf­ge­fal­len ist, dass Selen­skyj als Medi­en­be­ra­ter zwei pro­mi­nen­te US PR-Agenturen nutzt. Seit Kriegsbeginn.

edit2: Oh, neu­es Kis­sin­ger Zitat:

We are at the edge of war with Rus­sia and Chi­na on issu­es which we part­ly crea­ted, without any con­cept of how this is going to end or what it’s sup­po­sed to lead to.”

src: click

Aber solan­ge es Put­ler als Erklä­rung für Idio­ten gibt, wie­so auf sol­che Details achten…?

Keep your journalists dumb

10. August 2022

So they still act like they cant wrap their heads around what hap­pen­ed here.

Die­se Gesell­schaft ist das Allerletzte.

Money­quo­te:

What is abso­lute­ly remar­kab­le is, that at the end of march, nego­tia­ti­ons were advan­cing, for a neu­tral Ukrai­ne, and for an end of the war. And then Ukrai­ne wal­ked away from the nego­tia­ting table, at the end of march, and the rea­son is, that the UK and the US pres­sed them. “You can win on the battle­field. You dont have to nego­tia­te non-enlargement of NATO.” This was a big mista­ke. My point is sim­ply, that we need this war to end, with rus­sia lea­ving Ukrai­ne and NATO say­ing, we are not going to fill in the void, Ukrai­ne is going to be neu­tral. And this is how we could also save the world eco­no­my, as well as saving Ukrai­ne, its very strai­ght for­ward. Rus­sia needs to lea­ve. But the United Sta­tes doesnt need to fill in after­wards. Thats the basic point. We need a buffer.

Hin­ter­grund ist fol­gen­der. Stand 02.02.2022

Russia’s most recent demands-to exclu­de the pos­si­bi­li­ty of Ukrai­ne beco­m­ing a mem­ber of NATO -met with a firm refu­sal by NATO and its mem­bers, many of them also EU Mem­ber Sta­tes, as the deman­ds under­mi­ne nati­ons’ rights to self-determination and free choice of alli­an­ces, both for NATO coun­tries and aspi­ring sta­tes. Howe­ver, while NATO’s 2008 Bucha­rest sum­mit decla­ra­ti­on sta­ted that both Ukrai­ne and Geor­gia will beco­me NATO mem­bers, their NATO mem­bers­hip has not mate­ria­li­sed, as NATO was reluc­tant to trig­ger fur­ther Rus­si­an aggres­si­on and has not gran­ted them the Mem­bers­hip Action Plan, the next step on the mem­bers­hip path for the two countries.

The Coun­cil of the Euro­pean Uni­on dis­cus­sed the Euro­pean secu­ri­ty situa­ti­on on 24 Janu­a­ry 2022 and appro­ved con­clu­si­ons which empha­sis­ed the indi­vi­si­bi­li­ty of Euro­pean secu­ri­ty: ‘Any chal­len­ge to the Euro­pean secu­ri­ty order affects the secu­ri­ty of the EU and its Mem­ber Sta­tes’. The Coun­cil rejec­ted noti­ons of ’sphe­res of influ­ence’, con­dem­ned Russia’s con­ti­nued aggres­si­ve actions and thre­ats against Ukrai­ne and cal­led on Rus­sia to de-escalate, abi­de by inter­na­tio­nal law and enga­ge con­struc­tively in dialogue.The Coun­cil rei­tera­ted the Euro­pean Coun­cil con­clu­si­ons of 16 Decem­ber 2021, sta­ting ‘that any fur­ther mili­ta­ry aggres­si­on by Rus­sia against Ukrai­ne will have mas­si­ve con­se­quen­ces and seve­re costs’.

[…]

Diplo­ma­tie actions

The above-mentioned actions were fol­lo­wed by a seri­es of diplo­ma­tic exch­an­ges around New Year.

On 17 Decem­ber 2021, Rus­sia deman­ded bin­ding gua­ran­tees that Ukrai­ne and Geor­gia will not beco­me NATO mem­bers, as well as limi­ta­ti­ons on NATO’s mili­ta­ry pre­sence in eas­tern and cen­tral Euro­pean coun­tries which alrea­dy belong to the Alli­an­ce. The Rus­si­an and Ame­ri­can pre­si­dents tal­ked by pho­ne on 30 Decem­ber 2021, and agreed on a set of mee­tings which took place during the second week of 2022. The­se inclu­ded: the US-Russia Stra­te­gic Sta­bi­li­ty Dia­lo­gue (SSD) in Gene­va on 10 Janu­a­ry 2022, a con­ti­nua­tion of a secu­ri­ty dia­lo­gue crea­ted in June 2021 to address arms-control and risk-reduction mea­su­res; the NATO-Russia Coun­cil in Brussels on 12 Janu­a­ry and the OSCE’s Per­ma­nent Coun­cil mee­ting in Vien­na on 13 Janu­a­ry. During the­se mee­tings, Russia’s initi­al requests, equa­ting to Putin’s red lines, were rejec­ted by the Wes­tern coun­tries. The NATO allies pro­po­sed a dia­lo­gue on arms con­trol, mili­ta­ry trans­pa­ren­cy, and pre­ven­ting mili­ta­ry inci­dents; this was asses­sed by Rus­sia as not suf­fi­ci­ent, addres­sing only topics of secon­da­ry inte­rest to the country.

During bila­te­ral talks with Rus­sia, the United Sta­tes coor­di­na­ted its posi­ti­on with Ukrai­ne and Euro­pean allies and exclu­ded dis­cus­sing Euro­pean secu­ri­ty without Euro­pean allies and part­ners, as sta­ted by the US Depu­ty Secreta­ry of Sta­te, Wen­dy Sher­man. This was pre­ce­ded by EU High Repre­sen­ta­ti­ve Josep Borrell’s state­ment, which under­li­ned the need to invol­ve the EU in the talks-an aim in clear con­trast to Vla­di­mir Putin’s wil­ling­ness to return to Cold War bi-polar logic, in which only Rus­sia and the US would be gran­ted a place in nego­tia­ti­ons. HR/VP Bor­rell visi­ted Ukrai­ne from 4 to 6 Janu­a­ry. In eas­tern Ukrai­ne, he reaf­fir­med the EU’s ‘full sup­port to Ukraine’s inde­pen­dence, sov­er­eig­n­ty and ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty’, adding that the main pur­po­se is to de-escalate through both nego­tia­ti­ons and ’strong stands and firm posi­tons on sup­por­ting Ukrai­ne’. He also decla­red that ‘the­re is no secu­ri­ty in Euro­pe without the secu­ri­ty of Ukrai­ne’. The ‘Gym­nich’ for­mat, infor­mal mee­tings of EU for­eign minis­ters, took place on 13and 14 Janu­a­ry 2022, and recon­fir­med this poli­cy based on two cour­ses of action: a strong deter­mi­na­ti­on to intro­du­ce ‘large-scale sanc­tions in the event of any vio­la­ti­on of Ukraine’s ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty’; and con­ti­nua­tion of diplo­ma­tic talks with Rus­sia, inclu­ding in the ‘Nor­man­dy format’.

The diplo­ma­tic pro­cess con­ti­nued with Ger­man For­eign Minis­ter Anna­le­na Baerbock’s visit to Moscow on 18 Janu­a­ry and the mee­ting bet­ween US Secreta­ry of Sta­te Ant­o­ny Blin­ken and Rus­si­an For­eign Minis­ter Ser­gey Lav­rov in Gene­va on 21 Janu­a­ry 2022. Fur­ther diplo­ma­tic exch­an­ges are expec­ted, and the OSCE’s Polish pre­si­den­cy is plan­ning to visit Washing­ton, Kiev and Moscow to con­ti­nue talks during Febru­a­ry, an initia­ti­ve wel­co­med by Russia.

NATO reac­tion

Fol­lowing the NATO-Russia Coun­cil on 12 Janu­a­ry 2022, NATO’s Secretary-General reaf­fir­med NATO’s open door poli­cy, as each nati­on has the right to choo­se its secu­ri­ty arran­ge­ments. NATO cal­led on Rus­sia to de-escalate immedia­te­ly and to refrain from aggres­si­ve and malign beha­viour. On 30 Novem­ber 2021, NATO’s Secretary-General and for­eign minis­ters rei­tera­ted NATO’s sup­port for Ukraine’s path towards mem­bers­hip and fur­ther Euro-Atlantic inte­gra­ti­on. On top of the prac­ti­cal sup­port Ukrai­ne has recei­ved, inclu­ding trust funds, equip­ment and trai­ning, the Secretary-General sta­ted that ‘any future Rus­si­an aggres­si­on against Ukrai­ne would come at a high pri­ce’. In a sub­se­quent mee­ting of NATO’s for­eign minis­ters with the repre­sen­ta­ti­ves of Ukrai­ne and Geor­gia on 1 Decem­ber, the minis­ters dis­mis­sed the con­cept of Russia’s sphe­re of influ­ence over inde­pen­dent sov­er­eign sta­tes, such as Ukrai­ne, which they deemed to be unacceptable.

[…]

US reac­tions

During a pho­ne con­ver­sa­ti­on on 2 Janu­a­ry 2022 bet­ween the US and Ukrai­ni­an pre­si­dents, Pre­si­dent Biden decla­red that the US and its allies ‘will respond decisi­ve­ly if Rus­sia fur­ther inva­des Ukrai­ne’. Alrea­dy during his can­di­da­cy, Joe Biden was outs­po­ken about Ukraine’s role in US for­eign poli­cy and ack­now­led­ged the pos­si­bi­li­ty of pro­vi­ding secu­ri­ty assi­s­tance and wea­pons. Pre­si­dent Zelen­skyy visi­ted Washing­ton in Sep­tem­ber 2021 and met Pre­si­dent Biden. The Joint State­ment on the US-Ukraine Stra­te­gic Part­ners­hip reaf­fir­med US sup­port for ‘Ukraine’s right to deci­de its own future for­eign poli­cy cour­se free from out­side inter­fe­rence, inclu­ding with respect to Ukraine’s aspi­ra­ti­ons to join NATO’. Moreo­ver, Pre­si­dent Biden announ­ced a US$60 mil­li­on secu­ri­ty assi­s­tance packa­ge, inclu­ding addi­tio­nal Jave­lin anti-armour sys­tems and forth­co­m­ing joint hard­ware pro­duc­tion through Ukro­boron­prom. Washing­ton reco­gni­s­es Ukrai­ne as ‘cen­tral to the glo­bal strugg­le bet­ween demo­cra­cy and auto­cra­cy’. In late Decem­ber 2021, defen­si­ve mili­ta­ry aid worth US$200 mil­li­on was appro­ved, with deli­ve­ries alrea­dy arri­ving. In Janu­a­ry 2022, the US appro­ved the sen­ding of American-made anti-tank and anti-aircraft mis­si­les to Ukrai­ne by the Bal­tic States.

src: EU Par­lia­ment Brie­fing “EU-Ukraine rela­ti­ons and the security
situa­ti­on in the coun­try” 02.02.2022

Fuck­ing Schwei­ne, Arsch­lö­cher, Lüg­ner, Säue, Wich­ser, Arsch­lö­cher, Wich­ser, Wich­ser, Wichser.

Aber dank der Inter­ven­ti­on der Hoo­ver insti­tu­ti­on, die acht Tage nach Kriegs­be­ginn das Epis­tem gezim­mert hat, das DAS garan­tiert nicht der Grund für ein Ein­marsch Russ­lands war - oder die fuck­ing Stin­ger und Jave­lins die seit Okto­ber im Don­bas im Ein­satz waren, wis­sen wir dass der Papst nur ein ver­rück­ter Spin­ner ist, wenn er davon spricht, dass ihn Staats­ober­häup­ter vor­ge­warnt hät­ten, dass Russ­land pro­vo­ziert wer­den sollte.

Fuck­ing scheiß Gesellschaft.

Was für ein ver­damm­tes dis­trac­tion play. “Wir las­sen den Ein­fluss in unse­rer geo­po­li­ti­schen Sphä­re nicht zu.” Seit den FUCKING Neun­zi­gern - das sel­be Argu­ment. Der sel­be Selen­skyj der sich mal für mal zurück­neh­men muss­te, da der nächs­te Schritt im Nato Auf­nah­me­ver­fah­ren EXPLIZIT “um kei­nen Kon­flikt zu pro­vo­zie­ren” nicht ange­bo­ten wur­de. Dann Regie­rungs­wech­sel in den USA - UND PLÖTZLICH - “we reject the noti­on, that Rus­sia has any right to a geo­po­li­ti­cal sphe­re of influ­ence”. Weil freie Demo­kra­tien frei ent­schei­den kön­nen, müs­sen, sol­len, dür­fen. Wegen Wer­ten. Nie­mals in der ver­fick­ten Geschich­te von Geo­stra­te­gie hat irgend­et­was auch nur ähn­li­ches, auch nur annä­hernd eine Rol­le gespielt. Aber nein, ganz klar, das ist jetzt das domi­nan­te Nar­ra­tiv, dar­an muss man schon glauben.

Ich bin in einer Welt auf­ge­wacht, in der mit Soap Logik Tages­po­li­tik gemacht wird. Weil sichs die Hoo­ver Insti­tu­ti­on und das Atlan­tic Coun­cil für die Medi­en aus­ge­dacht haben, und die das seit dem ver­brei­ten wie eine Eins.

Die­se Gesell­schaft ist das Allerletzte.

Atlan­tic Coun­cil - 2006:

The Inter­agen­cy System:

Domestic reforms are of key impor­t­ance to the EU-Ukraine and NATO-Ukraine action plans. Suc­cess­ful poli­cy­ma­king requi­res inte­gra­ti­on of for­eign and domestic poli­cy, as well as eco­no­mic and social poli­cy with secu­ri­ty and defen­se issu­es. Imple­men­ting the EU-Ukraine and NATO-Ukraine plans, and poten­ti­al­ly NATO mem­ber agree­ments and/or the EU acquis com­mu­ni­taire in the future, will be a com­plex pro­cess. It will requi­re con­sen­sus bet­ween the pre­si­dent and prime minis­ter, as well as sup­port from a working majo­ri­ty in the Rada. Moreo­ver, the­re must be skil­led coor­di­na­ti­on across the Ukrai­ni­an government. This requi­res a strong, accep­ted, and empowe­red inter­agen­cy coor­di­na­ting mechanism.

Goals of an Inter­agen­cy System

A suc­cess­ful inter­agen­cy pro­cess - be it in Ukrai­ne, the United Sta­tes, or a Wes­tern Euro­pean coun­try - needs to accom­plish several tasks. In par­ti­cu­lar, it should:

• Deli­ne­a­te clear lines of respon­si­bi­li­ty. Minis­tries and agen­ci­es should have an unam­bi­guous idea as to which part of the inter­agen­cy sys­tem is the venue for addres­sing a par­ti­cu­lar issue.

• Give each minis­try and agen­cy that has an equi­ty in a par­ti­cu­lar ques­ti­on an oppor­tu­ni­ty to pre­sent its poli­cy view. Invol­ving bureau­cra­tic play­ers in an inclu­si­ve pro­cess incre­a­ses the pro­spects of secu­ring bureau­cra­tic “buy-in” to poli­cy decisi­ons, even if a minis­try or agency’s desi­red opti­on ulti­mate­ly is not chosen.

• Pre­sent poli­cy­ma­kers with the ran­ge of via­ble poli­cy opti­ons in an even and balan­ced man­ner, without undu­ly skewing the field in favor of one recom­men­da­ti­on or ano­t­her. This hel­ps to ensu­re that poli­cy­ma­kers are able to make ful­ly infor­med decisions.

• Be capa­ble of moni­to­ring imple­men­ta­ti­on of poli­cy decisi­ons once taken. This pro­vi­des for necessa­ry follow-up and, if imple­men­ta­ti­on lags, ensu­res that the seni­or lea­ders­hip is made aware.

• Encou­ra­ge reso­lu­ti­on of inter­agen­cy poli­cy dis­pu­tes at lower levels, pre­ser­ving the time of seni­or lea­ders for resol­ving tho­se issu­es that defy reso­lu­ti­on. This also allows time for seni­or lea­ders to review major poli­cy decisi­ons that are agreed at lower levels but, becau­se of their impor­t­ance, requi­re senior-level validation.

In the United Sta­tes, inter­agen­cy coor­di­na­ti­on is mana­ged by the Natio­nal Secu­ri­ty Coun­cil staff. The NSC staff is hea­ded by the natio­nal secu­ri­ty advi­sor and is a part of the Exe­cu­ti­ve Office of the Pre­si­dent. (The struc­tu­re of the U.S. inter­agen­cy coor­di­na­ting sys­tem is descri­bed below in Chart #1.) When the U.S. inter­agen­cy sys­tem works pro­per­ly, it accom­plis­hes the five tasks descri­bed above.

• The struc­tu­re, inclu­ding regio­nal and func­tio­n­al inter­agen­cy groups, or poli­cy coor­di­na­ting com­mit­tees (PCCs), is estab­lis­hed and well known; when an issue ari­ses, it is almost always clear at the out­set which PCC has responsibility.

• The mem­bers­hip of most inter­agen­cy groups is inclu­si­ve, so that all depart­ments or agen­ci­es with an inte­rest in a par­ti­cu­lar natio­nal secu­ri­ty issue gene­ral­ly par­ti­ci­pa­te in the rele­vant PCC. They thus have an oppor­tu­ni­ty to weigh in with their view.

• When agen­ci­es dif­fer, a ran­ge of opti­ons is for­war­ded to poli­cy­ma­kers at the next hig­her level with a descrip­ti­on of the pros and cons of each.

• Inter­agen­cy groups, usual­ly at the PCC level, are used to moni­tor imple­men­ta­ti­on of pre­si­den­ti­al policy.

• The sys­tem tends to work issu­es first at lower levels, eit­her in a PCC or sub-PCC. If agree­ment can­not be reached the­re, the issue is moved up the chain to the Depu­ties Com­mit­tee and, if necessa­ry, the Princi­pals Com­mit­tee. Sub-PCCs and PCCs often can reach inter­agen­cy agree­ment, which pre­ser­ves the time of more seni­or offi­cials for tougher issues.

Ukraine’s Inter­agen­cy Sys­tem for Euro-Atlantic Issues

The exe­cu­ti­ve branch mecha­nisms in Ukrai­ne respon­si­ble for coor­di­na­ting Euro-Atlantic inte­gra­ti­on have evol­ved sin­ce Yush­chen­ko beca­me pre­si­dent. Howe­ver, they will have to evol­ve fur­ther to accom­mo­da­te the con­sti­tu­tio­nal chan­ges appro­ved in Decem­ber 2004, which are being imple­men­ted in the first part of 2006. Tho­se chan­ges - descri­bed in grea­ter detail on page 10 of this paper - will give the prime minis­ter grea­ter inde­pen­dence from the pre­si­dent and sub­stan­ti­al­ly expan­ded aut­ho­ri­ty. Euro-Atlantic inte­gra­ti­on, to be pur­sued effec­tively, will then requi­re a con­sen­sus bet­ween the pre­si­dent and prime minister.

The Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil (NSDC) is, accord­ing to the Ukrai­ni­an con­sti­tu­ti­on, the pre­mier coor­di­na­ting body for Ukrai­ni­an natio­nal secu­ri­ty and defen­se issu­es. Arti­cle 107 of the con­sti­tu­ti­on pro­vi­des that the NSDC, under the chair­manship of the pre­si­dent, “coor­di­na­tes and con­trols [moni­tors]” exe­cu­ti­ve branch agen­ci­es in the area of natio­nal secu­ri­ty and defen­se. Arti­cle 107 does not char­ge the NSDC with pri­ma­ry respon­si­bi­li­ty for coor­di­na­ting for­eign poli­cy; the For­eign Minis­try has that respon­si­bi­li­ty. The NSDC inclu­des the prime minis­ter; the minis­ters of defen­se, inter­nal affairs, and for­eign affairs; the head of the Secu­ri­ty Ser­vice of Ukrai­ne; and addi­tio­nal mem­bers appoin­ted by the pre­si­dent. In Decem­ber 2005, Yush­chen­ko appoin­ted Pro­se­cu­tor Gene­ral Olek­san­der Med­ve­d­ko, Pre­si­den­ti­al Secre­ta­ri­at head Oleg Ryba­chuk, and Health Minis­ter Yuriy Polyachen­ko to the NSDC.

The NSDC reports to the pre­si­dent but is sepa­ra­te from the pre­si­den­ti­al secre­ta­ri­at. The secre­ta­ri­at inclu­des advi­sors to the pre­si­dent on both for­eign poli­cy and defen­se issu­es; they ser­ve as the president’s per­so­nal staff on the­se issu­es, per­forming ana­ly­ti­cal work, making poli­cy pro­po­sals, and assis­ting with coor­di­na­ti­on on for­eign affairs, defen­se, and natio­nal secu­ri­ty issu­es. For com­pa­ri­son, the pri­ma­ry func­tions of the U.S. NSC staff - coor­di­na­ting inter­agen­cy poli­cy, ensu­ring imple­men­ta­ti­on of pre­si­den­ti­al poli­cy, and staf­fing the pre­si­dent - are per­for­med in Ukrai­ne by both the NSDC and the pre­si­den­ti­al secretariat.

The NSDC’s port­fo­lio in rea­li­ty extends well bey­ond tra­di­tio­nal natio­nal secu­ri­ty and defen­se issu­es. In April 2005, a seni­or NSDC offi­cial esti­ma­ted that the Council’s staff spent about 50 per­cent of its time on natio­nal secu­ri­ty, defen­se, and for­eign poli­cy issu­es, and 50 per­cent on domestic issu­es. The lat­ter inclu­ded admi­nis­tra­ti­ve reform, the sta­te bud­get, and reform of the ener­gy sec­tor. While this may have reflec­ted in part the pre­fe­ren­ces of Petro Poro­s­hen­ko, who was NSDC secreta­ry from February-September 2005, the NSDC has in the past regu­lar­ly invol­ved its­elf on domestic mat­ters, and will likely con­ti­nue to do so under Ana­to­liy Kin­akh, its cur­rent secreta­ry and a for­mer prime minister.

Bey­ond the NSDC, the Government Com­mit­tee on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on is spe­ci­fi­cal­ly tas­ked with coor­di­na­ting Euro-Atlantic inte­gra­ti­on poli­cy. This body was crea­ted to ensu­re that all parts of the exe­cu­ti­ve branch were enga­ged on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on, for examp­le, by making sure that each minis­try and agency’s bud­get request reflec­ted Euro-Atlantic issu­es. The Government Com­mit­tee comes under the Cabi­net of Minis­ters and is char­ged with defi­ning and imple­men­ting poli­ci­es accord­ing to the stra­te­gy deli­ne­a­ted by the Cabi­net. The for­eign minis­ter chairs this com­mit­tee, which also inclu­des the minis­ters of defen­se, eco­no­my, inter­nal affairs, finan­ce, and jus­ti­ce plus the head of the Sta­te Cus­toms Service.

As of Janu­a­ry 2006, the Cabi­net of Minis­ters was con­si­de­ring pro­po­sing to the pre­si­dent the estab­lish­ment of an Inter­agen­cy Com­mis­si­on of Natio­nal Coor­di­na­tors for Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on. This would be chai­red by a depu­ty for­eign minis­ter, which would mean it would rank lower in the bureau­cra­tic hier­ar­chy than the Government Com­mit­tee on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on. This body would focus on NATO-Ukraine issu­es; a seri­es of inter­agen­cy working groups, orga­ni­zed around key NATO ques­ti­ons and chai­red by depu­ty minis­ters, would be sub­or­di­na­te to the Com­mis­si­on. Howe­ver, it is not clear that the Inter­agen­cy Com­mis­si­on would be direct­ly sub­or­di­na­te to the Government Com­mit­tee. In a Novem­ber 2005 dis­cus­sion, a seni­or Minis­try of Defen­se offi­cial sug­gested that, while the Government Com­mit­tee reports to the Cabi­net of Minis­ters, the Inter­agen­cy Com­mis­si­on might report to the pre­si­dent (pres­um­a­b­ly through the NSDC). Other Ukrai­ni­an offi­cials have sug­gested the Com­mis­si­on would report direct­ly to the Cabi­net of Minis­ters, but not necessa­ri­ly through the Government Committee.

The struc­tu­re for coor­di­na­ting Euro-Atlantic inte­gra­ti­on poli­cy thus is not clear at this time. Adding to the mix, Yush­chen­ko has signed decrees assigning the For­eign Minis­try prime respon­si­bi­li­ties for coor­di­na­ting (as well as imple­men­ting) for­eign poli­cy. For examp­le, a Novem­ber 2005 decree gave the For­eign Minis­try respon­si­bi­li­ty for coor­di­na­ting mea­su­res taken by exe­cu­ti­ve branch organs rela­ted to Euro-Atlantic inte­gra­ti­on. In addi­ti­on, the legal basis for for­eign policy-making is dated, as the under­ly­ing law is a 1993 Rada reso­lu­ti­on “On the Basic Direc­tions of Ukrai­ni­an For­eign Policy.”

The­re has been some con­so­li­da­ti­on in the exe­cu­ti­ve branch struc­tu­re. Yush­chen­ko eli­mi­na­ted the posi­ti­on of depu­ty prime minis­ter for Euro­pean inte­gra­ti­on that he had crea­ted in Febru­a­ry 2005. Ori­gi­nal­ly held by Ryba­chuk (cur­r­ent­ly the head of the pre­si­den­ti­al secre­ta­ri­at), the depu­ty prime minis­ter posi­ti­on had respon­si­bi­li­ty for over­see­ing government-wide efforts to draw clo­ser to the Euro­pean Uni­on, while the For­eign Minis­try under For­eign Minis­ter Borys Tara­syuk had the lead on issu­es rela­ted to NATO. The divi­si­on was not clear-cut; the For­eign Minis­try main­tai­ned important respon­si­bi­li­ties for coor­di­na­ting ques­ti­ons regar­ding the Euro­pean Union.

The secre­ta­ri­at of the Cabi­net of Minis­ters’ Depart­ment for Euro­pean Inte­gra­ti­on repor­ted to then-Deputy Prime Minis­ter Ryba­chuk in February-September 2005. With the aboli­ti­on of the depu­ty prime minister’s posi­ti­on, the secre­ta­ri­at now comes under the Cabi­net of Minis­ters, though its long-term sta­tus is unclear. In ano­t­her con­so­li­da­ting move, Yush­chen­ko in Novem­ber 2005 issued a decree aboli­shing the Sta­te Coun­cil on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on of Ukrai­ne. The coun­cil had repor­ted direct­ly to the pre­si­dent, in par­al­lel to rather than through the NSDC.

Alt­hough it goes bey­ond the scope of this paper, which focu­ses on exe­cu­ti­ve branch mecha­nisms, the Rada, in par­ti­cu­lar its For­eign Affairs and Euro­pean Inte­gra­ti­on Com­mit­tees, also plays an important role on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on poli­cy. The exe­cu­ti­ve branch will have to ensu­re good links to the Rada to faci­li­ta­te Rada sup­port and pas­sa­ge of legis­la­ti­on to advan­ce Ukraine’s Euro-Atlantic course.

Weak­nes­ses of the Cur­rent System

A com­pa­ri­son to the five tasks iden­ti­fied as necessa­ry for an effec­ti­ve inter­agen­cy coor­di­na­ting sys­tem reve­als a num­ber of weak­nes­ses in the Ukrai­ni­an system.

First, the Ukrai­ni­an struc­tu­re does not clear­ly deli­ne­a­te lines of respon­si­bi­li­ty, crea­ting con­fu­si­on about which body is the appro­pria­te venue for hand­ling a par­ti­cu­lar pro­blem. It appears that the­re will be a choice, at least bet­ween the Government Com­mit­tee on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on and the Inter­agen­cy Com­mis­si­on of Natio­nal Coor­di­na­tors for Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on. And while the lat­ter body, hea­ded by a depu­ty for­eign minis­ter, appears to be juni­or to the for­mer, hea­ded by the for­eign minis­ter, it is not clear that the Com­mis­si­on would in fact be direct­ly sub­or­di­na­te to the Com­mit­tee. This rai­ses the pos­si­bi­li­ty of par­al­lel, com­pe­ting struc­tures. Fur­ther­mo­re, it is not obvious how the work of the­se inter­agen­cy bodies will rela­te to the For­eign Ministry’s assi­gned coor­di­na­ti­on efforts. Unclear divi­si­on of and/or over­lap­ping respon­si­bi­li­ties crea­te pos­si­bi­li­ties for was­ted time, poli­cy dis­con­nects, and even con­tra­dic­to­ry decisions.

Second, the cur­rent struc­tu­re may also give the For­eign Minis­try too much respon­si­bi­li­ty for inter­agen­cy coor­di­na­ti­on. The­re is no ques­ti­on that the For­eign Minis­try should lead on mana­ging the imple­men­ta­ti­on of for­eign poli­cy. Moreo­ver, the appa­rent shift in rela­ti­ve weight for deve­lo­ping for­eign poli­cy from the pre­si­den­ti­al secre­ta­ri­at to the For­eign Minis­try that took place during Yushchenko’s first mon­ths in office is a pru­dent move for sen­si­ble poli­cy­ma­king. But it may be wiser for an over­ar­ching body such as the NSDC - rather than the For­eign Minis­try, which is also an imple­men­ting agen­cy - to have the broa­der respon­si­bi­li­ty for coor­di­na­ti­on among all minis­tries and agen­ci­es. It can be more dif­fi­cult for a minis­try, which is advo­ca­ting its own pre­fer­red poli­cy view, to ensu­re that all opti­ons are con­vey­ed to seni­or lea­ders in a fair and balan­ced way.

Third, it is not clear whe­ther the cur­rent struc­tu­re pro­vi­des all minis­tries and agen­ci­es that have an equi­ty in a par­ti­cu­lar ques­ti­on the oppor­tu­ni­ty to pre­sent their views on that ques­ti­on. The Government Com­mit­tee cer­tain­ly inclu­des key minis­try and agen­cy heads: the minis­ters of defen­se, eco­no­my, inter­nal affairs, finan­ce, and jus­ti­ce; the head of the cus­toms agen­cy; and the for­eign minis­ter. But will the Com­mit­tee coor­di­na­te the Euro-Atlantic inte­gra­ti­on efforts of other minis­tries as well? The­se inclu­de such minis­tries as Agrari­an Poli­cy (a major issue for EU-Ukraine rela­ti­ons will be how Ukraine’s agri­cul­tu­ral sec­tor rela­tes to the Euro­pean Uni­on and its Com­mon Agri­cul­tu­ral Poli­cy); Fuel and Ener­gy (ano­t­her major sub­ject, high­ligh­ted by the recent Ukrainian-Russian gas dis­pu­te and its poten­ti­al impact on gas flows to Wes­tern Euro­pe); and Labor and Social Poli­cy (given the gro­wing har­mo­niz­a­ti­on of EU labor and social prac­ti­ces). The­se and other minis­tries need to be enga­ged as a nor­mal part of the inter­agen­cy coor­di­na­ti­on pro­cess, lest the­re be cri­ti­cal gaps in Ukraine’s Euro-Atlantic inte­gra­ti­on effort.

Fourth, the­re are ques­ti­ons as to whe­ther the cur­rent Ukrai­ni­an struc­tu­re is able to ensu­re that, when the­re is an inter­agen­cy dis­pu­te, seni­or poli­cy­ma­kers recei­ve the full ran­ge of via­ble poli­cy opti­ons pre­sen­ted in a balan­ced man­ner. The pre­si­dent will be the ulti­ma­te judge of the opti­ons that he recei­ves and whe­ther he is well-served. Much will depend on the NSDC secreta­ry and his approach: will he tre­at all opti­ons even­ly, or will his pre­sen­ta­ti­ons pre­ju­di­ce the choice in favor of his own pre­fe­rence? During Poroshenko’s ten­u­re as NSDC secreta­ry, the NSDC and Cabi­net appeared to regard one ano­t­her as com­pe­ti­tors rather than col­la­bo­ra­tors in shaping government poli­cy, reflec­ting the in-fighting bet­ween Poro­s­hen­ko and Tymos­hen­ko. The NSDC laun­ched some initia­ti­ves with litt­le coor­di­na­ti­on. For examp­le, during spring 2005, the NSDC con­cei­ved and laun­ched a new initia­ti­ve to address the long-simmering Trans­nis­tria dis­pu­te in neigh­bo­ring Mol­d­o­va with litt­le appa­rent input from the For­eign Ministry.

Final­ly, the Ukrai­ni­an sys­tem does not encou­ra­ge the reso­lu­ti­on of inter­agen­cy poli­cy dis­pu­tes at lower levels of the bureau­cra­cy, as the lowest-ranking mecha­nism ope­ra­tes at the depu­ty minis­ter level. Seni­or For­eign Minis­try offi­cials have tried to devol­ve aut­ho­ri­ty down to the level of depart­ment heads, but other minis­tries insis­ted that coor­di­na­ti­on take place at the level of depu­ty minis­ters. As a result, the Ukrai­ni­an sys­tem appears to have no equi­va­lent to the PCC and sub-PCC struc­tu­re in the U.S. model that would allow dis­cus­sion of issu­es and pre­pa­ra­ti­on of poli­cy opti­ons at levels below that of depu­ty minis­ter and minis­ter. This crea­tes a situa­ti­on in which depu­ty minis­ters (and their bos­ses) end up doing coor­di­na­ti­on work that could be accom­plis­hed at lower levels, pre­ser­ving their time for other issues.

The Forth­co­m­ing Con­sti­tu­tio­nal Changes

The Ukrai­ni­an inter­agen­cy coor­di­na­ting sys­tem will be fur­ther chal­len­ged by the con­sti­tu­tio­nal chan­ges that began to come into effect on Janu­a­ry 1, 2006. The­se will signi­fi­cant­ly alter the balan­ce of power bet­ween the pre­si­dent and the Rada, and the balan­ce of exe­cu­ti­ve power bet­ween the pre­si­dent and the prime minis­ter. In both cases, the president’s aut­ho­ri­ty will be diminished.

This move away from the kind of super-presidency model that deve­lo­ped during the Kuch­ma years will intro­du­ce grea­ter checks and balan­ces into the Ukrai­ni­an government and poli­ti­cal sys­tem. This could very well be a posi­ti­ve deve­lo­p­ment for Euro-Atlantic inte­gra­ti­on, as evi­den­ced by the expe­ri­ence of the coun­tries of Cen­tral and Eas­tern Euro­pe that have recent­ly joi­ned NATO and the Euro­pean Uni­on after imple­men­ting major demo­cra­tic and eco­no­mic reforms. In most cases, par­lia­ment was the pri­ma­ry branch of government, as oppo­sed to the super-presidency model more com­mon in the for­mer Soviet space.

Pri­or to the 2006 con­sti­tu­tio­nal reforms, the Ukrai­ni­an pre­si­dent nomi­na­ted the prime minis­ter, who then had to be appro­ved by the Rada, and the pre­si­dent appoin­ted all minis­ters. When the con­sti­tu­tio­nal chan­ges take full effect with the March Rada elec­tions, the Rada will choo­se the prime minis­ter. In addi­ti­on to acqui­ring inde­pen­dence from the pre­si­dent, the prime minis­ter will have grea­ter aut­ho­ri­ty; he or she will appoint all minis­ters and seni­or agen­cy heads except for the for­eign and defen­se minis­ters, heads of the secu­ri­ty ser­vice and Natio­nal Bank of Ukrai­ne, pro­se­cu­tor gene­ral, and NSDC secreta­ry. Thus, most minis­ters will be named by, and pres­um­a­b­ly be more behol­den to, the prime minister.

This form of co-habitation bet­ween the pre­si­dent and prime minis­ter will add a new lay­er of com­ple­xi­ty to inter­agen­cy coor­di­na­ti­on in Ukrai­ne. For examp­le, the con­sti­tu­ti­on requi­res that many pre­si­den­ti­al decrees be coun­ter­si­gned by the prime minis­ter and rele­vant minis­ter. This pre­sen­ted litt­le pro­blem when the prime minis­ter and minis­ters ser­ved at the plea­su­re of the pre­si­dent. And it pres­um­a­b­ly will pre­sent litt­le pro­blem if the new prime minis­ter comes from Yushchenko’s poli­ti­cal par­ty, Our Ukrai­ne. That by no means is a given. Once the chan­ges are in place, and if the Rada choo­ses someo­ne other than a mem­ber of Our Ukrai­ne to be prime minis­ter, Yush­chen­ko will need to find ways to secu­re the prime minister’s sup­port for his poli­cy cour­se and con­sent to pre­si­den­ti­al decrees. Absent a mee­ting of the minds on a Euro-Atlantic inte­gra­ti­on cour­se bet­ween Yush­chen­ko and the prime minis­ter, this new power arran­ge­ment could pro­ve a for­mu­la for stale­ma­te that no coor­di­na­ti­on mecha­nism could overcome.

Thus, a clear under­stan­ding on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on issu­es bet­ween the pre­si­dent and prime minis­ter will be even more important for a cohe­rent poli­cy cour­se toward the Euro­pean Uni­on and NATO. One key ele­ment to imple­men­ting such an under­stan­ding is to have an effec­ti­ve struc­tu­re in place for coor­di­na­ti­on bet­ween the pre­si­dent and prime minis­ter, as well as among all the various minis­tries and agencies.

Recom­men­da­ti­ons

The weak­nes­ses of the Ukrai­ni­an poli­cy coor­di­na­ti­on sys­tem could well com­pli­ca­te Ukraine’s abi­li­ty to deve­lop and imple­ment a cohe­rent approach to Euro-Atlantic insti­tu­ti­ons. The Ukrai­ni­an sys­tem will be fur­ther chal­len­ged once the prime minis­ter gains grea­ter inde­pen­dence and aut­ho­ri­ty. Ukrai­ni­an offi­cials should begin to con­si­der now, even befo­re the con­sti­tu­tio­nal reforms are ful­ly imple­men­ted and the Rada elec­tions take place, how to recon­fi­gu­re their struc­tu­re to faci­li­ta­te effec­ti­ve poli­cy coor­di­na­ti­on on Euro-Atlantic issu­es. In par­ti­cu­lar, they should con­si­der the fol­lowing chan­ges to the cur­rent poli­cy coor­di­na­ti­on structure:

• The Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil should be the seni­or policy-coordinating body for Euro-Atlantic ques­ti­ons. It pro­vi­des the logi­cal mecha­nism for coor­di­na­ti­on bet­ween the pre­si­dent and the prime minis­ter, as the NSDC is chai­red by the pre­si­dent with the prime minis­ter as a key mem­ber. When the NSDC con­si­ders Euro-Atlantic issu­es, mem­bers­hip on the body should be expan­ded to inclu­de all minis­ters who are invol­ved in or affec­ted by poli­ci­es desi­gned to draw Ukrai­ne clo­ser to the Euro­pean Uni­on and NATO. In terms fami­li­ar to Ame­ri­cans, an NSDC ses­si­on would be the equi­va­lent of a full Natio­nal Secu­ri­ty Coun­cil mee­ting chai­red by the president.

• The Government Com­mit­tee on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on should be retai­ned, but the Ukrai­ni­ans should con­si­der two princi­pal chan­ges. First, the Com­mit­tee should be made sub­or­di­na­te to the NSDC rather than the Cabi­net of Minis­ters, as the Com­mit­tee will have to pre­pa­re poli­cy opti­ons and recom­men­da­ti­ons not just for the prime minis­ter, but for the pre­si­dent as well (sin­ce he will still retain lead respon­si­bi­li­ties in the for­eign and secu­ri­ty poli­cy are­as). Second, the Com­mit­tee should be chai­red by the NSDC secreta­ry. Par­ti­ci­pa­ti­on by minis­tries should be at the minis­te­ri­al level. In U.S. terms, the Com­mit­tee would then beco­me the equi­va­lent of the Princi­pals Committee.

• The Inter­agen­cy Com­mis­si­on of Natio­nal Coor­di­na­tors for Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on should be made direct­ly sub­or­di­na­te to the Government Com­mit­tee on Euro­pean and Euro-Atlantic Inte­gra­ti­on. It should be chai­red by the seni­or depu­ty secreta­ry of the NSDC. Minis­tries should par­ti­ci­pa­te at the depu­ty minis­ter level. In U.S. terms, this would be the coun­ter­part to the Depu­ties Committee.

• To work issu­es at lower levels of the bureau­cra­cy, the Ukrai­ni­ans should regu­la­ri­ze a set of inter­agen­cy working groups sub­or­di­na­te to the Inter­agen­cy Com­mis­si­on. The­se should inclu­de groups addres­sing for­eign poli­cy issu­es; defen­se and secu­ri­ty issu­es; eco­no­mic, finan­cial, and tra­de issu­es; jus­ti­ce, rule of law, and law enfor­ce­ment issu­es; and health and social issu­es. Each group would be chai­red by an NSDC offi­cial, with appro­pria­te minis­tries repre­sen­ted by depart­ment heads or depu­ty heads (not all minis­tries would need to par­ti­ci­pa­te in all working groups; par­ti­ci­pa­ti­on would be deter­mi­ned by sub­ject mat­ter). Most inter­agen­cy coor­di­na­ti­on issu­es rela­ted to Euro-Atlantic inte­gra­ti­on should first be enga­ged at this level. The­se working groups could do preli­mi­na­ry coor­di­na­ti­on and pre­pa­ra­ti­on of poli­cy opti­ons and ther­eby take some of the bur­den off of busy minis­ters and depu­ty minis­ters; in some cases, the working groups might resol­ve dis­pu­tes and pro­du­ce con­sen­sus. The­se would be the equi­va­lent of the U.S. Poli­cy Coor­di­na­ting Committees.

With this struc­tu­re, the advi­sors in the pre­si­den­ti­al secre­ta­ri­at for for­eign poli­cy and defen­se issu­es would con­ti­nue to sup­port the pre­si­dent on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on poli­cy, but they would shed respon­si­bi­li­ties for coor­di­na­ting inter­agen­cy poli­cy. They would stay in clo­se con­ta­ct with the NSDC secre­ta­ri­at as poli­cy ques­ti­ons were deve­lo­ped, so that they could keep the pre­si­dent infor­med on major issu­es and ensu­re that pre­si­den­ti­al views were fed into the process.

Like­wi­se, the Cabi­net of Minis­ters’ Depart­ment for Euro­pean Inte­gra­ti­on would be a par­al­lel group sup­por­ting the prime minis­ter on for­eign poli­cy and defen­se issu­es. It would have no respon­si­bi­li­ties for coor­di­na­ting inter­agen­cy poli­cy, but would main­tain clo­se con­ta­ct with the NSDC secre­ta­ri­at, kee­ping the prime minis­ter infor­med and making sure that his or her views were fed into the poli­cy process.

The struc­tu­re out­lined abo­ve for coor­di­na­ting Euro-Atlantic inte­gra­ti­on (see Chart #2 on page 15) offers several advantages:

• It would eli­mi­na­te the ambi­gui­ty and pos­si­ble over­laps in the cur­rent Ukrai­ni­an sys­tem. Ins­tead, it offers a clear hier­ar­chy, in which poli­cy issu­es move through a sin­gle, well-defined chan­nel from one level to the next.

• By regu­la­ri­zing a seri­es of working groups, this struc­tu­re would allow issu­es to be worked at levels below minis­ters and depu­ty minis­ters. Inde­ed, this is whe­re most inter­agen­cy coor­di­na­ti­on should take place, reser­ving the time of depu­ty minis­ters and minis­ters for major poli­cy issu­es or tho­se issu­es on which con­sen­sus can­not be achie­ved at the working level.

• This struc­tu­re would pro­vi­de a clear mecha­nism for coor­di­na­ting poli­cy bet­ween the pre­si­dent and the prime minis­ter. Each would have his or her advi­sors to moni­tor the deve­lo­p­ment of poli­cy as it moved up from the working group level toward the NSDC. All rele­vant minis­tries would be invol­ved at each level of the struc­tu­re. And, for tho­se issu­es that go all the way to a full NSDC mee­ting, both the pre­si­dent and prime minis­ter would be taking part.

Some may see this struc­tu­re as a dimi­nu­ti­on of the power of the Cabi­net of Minis­ters, as the NSDC - view­ed as “the president’s body” - would be the pri­ma­ry coor­di­na­ting enti­ty. Use of the NSDC makes sen­se, howe­ver, as the NSDC invol­ves both the pre­si­dent and the prime minis­ter, while the Cabi­net will be respon­si­ble to the prime minis­ter. All minis­tries, moreo­ver, would be invol­ved at all levels of the pro­po­sed coor­di­na­ti­on struc­tu­re. The pre­si­dent as chair of the NSDC might appe­ar to have a stron­ger posi­ti­on than the prime minis­ter, who is only a mem­ber of the NSDC. Howe­ver, the con­sti­tu­tio­nal requi­re­ment that the prime minis­ter and rele­vant minis­ter coun­ter­sign pre­si­den­ti­al decrees and the prime minister’s aut­ho­ri­ty over most minis­ters pro­vi­de a de fac­to check on pre­si­den­ti­al power.

For this struc­tu­re to work, it will be important that the NSDC secreta­ry be com­mit­ted to pre­sen­ting poli­cy opti­ons in a fair and balan­ced way. He or she must be, and must be seen to be, play­ing the role of “honest bro­ker.” It will also be important to ensu­re that the NSDC’s secre­ta­ri­at, as well as the Euro-Atlantic offices of the various minis­tries, are staf­fed with peop­le who under­stand what a Euro-Atlantic cour­se requi­res of Ukrai­ne. It is not enough to aspi­re to be “Euro­pean.” One must grasp the princi­ples, values, and pro­ces­ses that that ent­ails. The­re is a small but gro­wing cad­re of such experts in Ukrai­ne; they need to be empowered.

Moreo­ver, making the working groups effec­ti­ve will requi­re a sub­stan­ti­al chan­ge in Ukrai­ni­an government cul­tu­re, which cur­r­ent­ly is run “top down.” The­re will need to be a con­scious effort to encou­ra­ge initia­ti­ve, inno­va­ti­on, and decision-making at lower levels. Some seni­or offi­cials will likely resist this, fea­ring loss of their own aut­ho­ri­ty, but it is essen­ti­al if Ukrai­ne wis­hes to have a more effi­ci­ent and effec­ti­ve process.

Con­clu­si­on

Joi­ning Euro­pe” will requi­re that the pre­si­dent and prime minis­ter have a com­mon visi­on on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on issu­es. It also will requi­re that the­re be in the new Rada a sup­por­ti­ve coali­ti­on that shares this visi­on and can com­mand a regu­lar majo­ri­ty to appro­ve necessa­ry legis­la­ti­on. And “joi­ning Euro­pe” will requi­re sup­port from a gro­wing seg­ment of the Ukrai­ni­an public; neit­her the Euro­pean Uni­on nor NATO will con­si­der ulti­mate­ly taking Ukrai­ne in without evi­dence that mem­bers­hip has the sup­port of a size­ab­le seg­ment of the Ukrai­ni­an peop­le. The expe­ri­ence of the Cen­tral and Eas­tern Euro­pean sta­tes ser­ves as an important remin­der in this regard. All of them enjoy­ed a par­lia­men­ta­ry and natio­nal con­sen­sus on the stra­te­gic objec­ti­ves of joi­ning NATO and the Euro­pean Uni­on, a con­sen­sus that has yet to coale­sce in Ukrai­ne. [Aber gut dass da schon wer dran denkt. Danach kann man immer noch demo­kra­ti­sche Mehr­hei­ten finden.]

For­ging a com­mon visi­on on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on, ensu­ring that that visi­on is trans­la­ted into the myri­ad poli­cy decisi­ons that must be taken, and then fol­lowing up on the imple­men­ta­ti­on of tho­se decisi­ons requi­res a defi­ned, robust, and empowe­red inter­agen­cy coor­di­na­ting struc­tu­re. The struc­tu­re sug­gested in this paper would help to imple­ment a via­ble inter­agen­cy coor­di­na­ti­on pro­cess in Ukrai­ne on Euro-Atlantic issu­es. The Ukrai­ni­an government should con­si­der the­se recom­men­da­ti­ons, ide­al­ly befo­re the Rada elec­tions, as the coun­try after the bal­lot will be (right­ly) focu­sed on government for­ma­ti­on. Without such a struc­tu­re, even if the pre­si­dent and prime minis­ter see eye-to-eye on Euro-Atlantic inte­gra­ti­on fol­lowing the March elec­tions, “joi­ning Euro­pe” will pro­ve for Ukrai­ne a slower, more cum­ber­so­me and pain­ful pro­cess than should be the case.

src: The Atlan­tic Coun­cil Bul­le­tin Febru­ar 2006, via ETH Zürich

Ist erstaun­lich wie sehr sich die Gesell­schaf­ten dafür selbst ent­schei­den, nicht?

Nein, also und war­um Putin nur mit den US ver­han­deln möch­te, kann ich ja über­haupt nicht verstehen.

edit: Bist du gscheid, must du als Jour­na­list heu­te ver­blö­det sein.

Es geht um den glo­ba­len Kul­tur­kampf gegen Schwu­len­has­ser! Wel­che Ver­bin­dun­gen gibt es in welt­wei­ten Netz­wer­ken? Auch zu evan­ge­li­ka­len ultra­re­li­giö­sen Chris­ten, und wel­che Rol­le spie­len Rechts­ex­tre­mis­ten in die­sen Netzwerken?

Ich darf zusam­men­fas­sen, jeder der nicht das Kulturkampf-Narrativ frisst, ist Hitler.

Die letzten drei Monate

09. August 2022

lie­fen uner­war­tet sehr super für die Ukrai­ne, auch dank der neu­en schwe­ren west­li­chen Waffen.

Die BBC hat das mal ver­an­schau­licht und die Gesamt­kar­te gleich mal an fünf­ter Stel­le im Arti­kel ver­steckt. Frü­her konn­te man die ja noch an ers­ter Stel­le bringen…