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Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

01. Oktober 2022

Man kann die neue vom Pen­ta­gon ange­kün­dig­te US Kom­man­do Basis, die das lang­fris­ti­ge Trainings- und Unter­stüt­zungs­pro­gramm für die Ukrai­ne betrei­ben soll in Deutsch­land bauen.

Dazu spielt das Kla­vier im Arsch von Scholz Freu­de schö­ner Götterfunken.

Um kei­ne euro­päi­sche Spra­che zu bevor­zu­gen, und wegen der sym­bo­li­schen Uni­ver­sa­li­tät der Musik ist die Euro­pa­hym­ne nicht die Chor­fas­sung Beet­ho­vens mit dem deut­schen Text Fried­rich Schil­lers („Freu­de, schö­ner Göt­ter­fun­ken …“), die Graf Coudenhove-Kalergi, der Grün­der der Paneuropa-Union, 1955 als Euro­päi­sche Hym­ne vor­ge­schla­gen hat­te,[3] son­dern ein rei­nes Instrumental-Arran­ge­ment. Der zustän­di­ge Unter­aus­schuss des Euro­pa­rats wies zudem dar­auf hin, dass Schil­lers Text gar kein euro­päi­sches Glau­bens­be­kennt­nis dar­stel­le, son­dern ein all­ge­mein mensch­li­ches.[4]

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Dazu die deut­schen Medi­en. Nichts. Nüsse.

Wir tun mitt­ler­wei­le so als lie­ßen wir diver­se­re Mei­nun­gen in dem Medi­en zu in dem wir Precht inter­view­en, der selbst zu dumm ist zu ver­ste­hen was hier abgeht.

Viel­leicht hängt er aber auch ein­fach zu sehr an sei­nem Job.

Vor fünf Tagen hat man noch Anru­fer der Pres­se­run­de ver­arscht, dass eine “mehr frie­dens­ori­en­tier­te” Aus­rich­tung Deutsch­lands noch mög­lich wäre. Als der Scholz mit Arsch so weit offen, dass es rein­reg­net vor den US in der UN den ulti­ma­ti­ven Buck­ling gemacht - und eben­falls ver­langt hat, dass Russ­land sei­ne gesam­ten Trup­pen aus der Ukrai­ne abzie­hen müs­se, bevor diplo­ma­ti­sche Ver­hand­lun­gen anbe­raumt wer­den könn­ten. (Refe­renz: click)

Die gesam­te deut­sche Medi­en­land­schaft ist nur noch ein feuch­ter Scherz.

STERBT.

Wir befin­den uns in einem Ener­gie­krieg gegen Wohl­stand und Frei­heit, ja?

Gut dass wir für den lang­fris­tig die Sol­da­ten aus­bil­den. Für den Energiekrieg.

STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, STERBT, …

Aber es gibt auch gute Nach­rich­ten, Biden will einen Tau­cher schi­cken um in 80m Tie­fe zu klä­ren ob das mit den Pipe­lines nach Deutsch­land der Putin Hit­ler war.

Sterbt.

edit: DW hats im eng­lisch­spra­chi­gen Ticker: click

The plan­ned com­mand sug­gests that Washing­ton expects the thre­at of Rus­si­an aggres­si­on toward Ukrai­ne and neigh­bo­ring coun­tries to be of long dura­ti­on, cur­rent and for­mer seni­or US offi­cials said, accord­ing to the paper.

What would the new com­mand do?

The news­pa­per said the new com­mand would report to Gene­ral Chris­to­pher G. Cavo­li, the top US offi­cer in Euro­pe, and would exe­cu­te decisi­ons made by the Ukrai­ne Defen­se Con­ta­ct Group, a 40-country coali­ti­on crea­ted by the Defen­se Depart­ment to help Ukraine.

Among other things, it would over­see the inst­ruc­tion of Ukrai­ni­an tro­ops at trai­ning ran­ges in Ger­ma­ny in addi­ti­on to coor­di­na­ting tech­ni­cal sup­port cen­ters, such as tho­se invol­ved in repai­ring wea­pons pro­vi­ded by the US, in other coun­tries, the report said.

The pro­ject is mode­led on train-and-assist sche­mes ins­ti­ga­ted by the US in Iraq and Afgha­ni­stan over the past two deca­des, accord­ing to the Times.

Wies­ba­den is the US Army’s head­quar­ters in Europe.

The [NYT] said the pro­po­sal had not yet been dis­cus­sed by US offi­cials in public part­ly becau­se it was still not com­ple­te­ly honed, but also becau­se they did not want to give fur­ther fuel to Rus­si­an Pre­si­dent Vla­di­mir Putin’s nar­ra­ti­ve that his war is against the US and NATO, not Ukraine.

Yeah, about that, … Nowhe­re in the pie­ce does it say NATO, stran­ge, right?

Sym­bol­p­ho­to:

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Nope, still not part of NATO.

Our quaint, hum­ble, and bumb­ling Con­ta­ct Group mee­ting in Ram­stein on Sep­tem­ber 8th”
Symbolbild
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Oh, the memories…

Flags visi­ble on the name­pla­tes in order of appearance:

Ukrai­ne, Ukrai­ne, United Sta­tes, United Sta­tes, Ger­ma­ny (Lam­brecht), … - and then on the wings of he table - Ukrai­ne, Ukrai­ne (left side) and United Sta­tes, United Sta­tes (right side).

Nope, still not NATO.

edit: NYT arti­cle: click

see also: click

Wir sollten die definitiv nicht Propaganda Stunde im deutschen Fernsehen einführen

30. September 2022

Alles para­phra­siert (und daher sub­jek­tiv gefiltert) -

Wie man Ja auf social media sieht, wer­den die Sol­da­ten gleich nach einem Tag Aus­bil­dung ohne Stie­fel und mit ver­ros­te­ten Kalasch­ni­kows an die Kriegs­front geschickt, und ster­ben dort wie Kin­der gegen gut aus­ge­bil­de­te ukrai­ni­sche Soldaten.”

Phoe­nix Exper­te - defi­ni­tiv kei­ne Propaganda

Ich befin­de mich in dem Teil Kievs wo im 18. Jahr­hun­dert ein Held leb­te, ein Held des Kau­ka­sus, wir sind ein Volk - wir haben die sel­ben Wer­te, wir haben die sel­ben Hel­den, wir kämp­fen gegen das Töten, aber nur auf unse­rem Ter­ri­to­ri­um, wir wol­len nichts von euch, eure Söh­ne müs­sen nicht ster­ben, Bru­der­volk von Dagistan und des Kau­ka­sus, wir bewah­ren eure Kul­tur, die­ses Vier­tel ist das Epi­zen­trum unse­rer Haupt­stadt, auf das das rus­si­sche Mili­tär Rake­ten rich­tet, der Kau­ka­sus weiß was das bedeu­tet! Die­se Men­schen sind gemein und nie­der­träch­tig, so wie bereits 58.500 rus­si­sche Sol­da­ten in der Ukrai­ne gestor­ben sind, euch sagt man es sei­en nur 6.000 gewe­sen, man lügt euch an, sie alle sind gestor­ben, weil ein ein­zi­ger Mensch die­sen Krieg gewollt hat, nur ein Mensch. Und vie­le die­nen die­sem Men­schen - die Völ­ker des Kau­ka­sus, alle Völ­ker Russ­lands sie haben kei­nen ein­zi­gen Grund, unter die­sen Vie­len zu sein, die immer noch die­sem einen die­nen, der Krieg will. Sie dür­fen nicht Töten, ihre Söh­ne dür­fen in die­sem Krieg nicht töten, sie haben nicht die­se Pflicht und auch nicht die­se Auf­ga­be - und das wis­sen sie auch wir sehen das.”

[Aus dem Kau­ka­sus wer­den aktu­ell beson­ders vie­le der rus­si­schen Spe­zi­al­ein­hei­ten rekrutiert.]

Phoe­nix Exper­te - “ja soweit Selen­skyj aus Kiew, und jetzt hat Vla­di­mir Putin die Büh­ne in Mos­kau betre­ten und wen­det sich and die Versammlung, …”

Also soweit laut dem Phoe­nix Exper­ten defi­ni­tiv noch kei­ne Propaganda.

Putin “die Refe­ren­den haben statt­ge­fun­den, die Men­schen haben ent­schie­den, das ist mit der UN Char­ta ver­ein­bar, das ist ihr Recht” -

Phoe­nix Exper­te: Übel­keits­er­re­gen­de Pro­pa­gan­da, die UN hat sich klar für eine Ver­ur­tei­lung die­ses Vor­ge­hens und der Anne­xi­on von Tei­len der Ukrai­ne ausgesprochen.

(Kon­text:
https://www.youtube.com/watch?v=acCSfRrG5HI )

Die Rede ist tat­säch­lich har­ter Tobak, tat­säch­lich eine, “wir als natio­nal ein­heit­li­che Groß­macht mit lan­ger His­to­rie und eige­nen, ein­zig­ar­ti­gen Wer­ten stel­len uns gegen den Impe­ria­lis­mus des Wes­tens, sei­ne uni­po­la­re Welt­ord­nung, sei­ne kolo­nia­lis­ti­sche Ver­gan­gen­heit, sei­ne neo­li­be­ra­le Zukunfts­per­spek­ti­ve für alle Völ­ker der Welt, der Wes­ten will unse­re Völ­ker unter­jo­chen, unse­re Ein­heit spal­ten, las­sen sie mich Jesus aus der Bibel zitie­ren, …” Ansprache.

Auch die Explo­sio­nen an den Gas­lei­tun­gen sind so per­fekt in die Rede inte­griert, dass sie bis­her die Bes­te dra­ma­tur­gi­sche Nut­zung des Ereig­nis­ses in einem media­len Kon­text dar­stel­len. Exakt um die “epo­cha­le” Natur des Ereig­nis­ses in den Vor­der­grund zu stel­len, und dann gleich ver­knüpft mit den Schä­den an sei­ner Öko­no­mie, die Euro­pa nicht ein­mal gewillt sei für sei­ne Völ­ker zu beheben, …

Also ja - Russ­land hat die Explo­sio­nen defi­ni­tiv zu sei­nem Vor­teil aus­ge­nutzt um der Anne­xi­ons­re­de heu­te soet­was wie his­to­ri­sche Gravitas/Statur aufzudrücken.

Der Phoe­nix Exper­te abschlie­ßend: “Ich sehe heu­te wie­der den sel­ben wir­ren Hob­by­his­to­ri­ker, der ver­rück­te Geschichts­aus­le­gun­gen erfin­det, und reli­giö­se Tex­te zitiert, und…”

Nur dass das ein Pro­pa­gan­da­text ist, sieht der Exper­te nicht. Nein, das ist “Putin ganz allei­ne, der wirr ist, dem aber vie­le fol­gen, also fol­gen sie nicht den Vie­len, erhe­ben sie sich gegen Russ­land”, wie Selen­skyj es Sekun­den vor der Rede Putins for­mu­lie­ren konn­te, da die Phoe­nix Regie so nett war das für die Bevöl­ke­rung inein­an­der zu schneiden.

edit: Sor­ry die Selen­kyj Rede (ges­tern Nacht, an die kau­ka­si­schen Min­der­hei­ten in Russ­land) wur­de vor UND nach die Putin Rede geschnit­ten. Dop­pelt hält besser.

Zeit für eine Zuversichtsinitiative

30. September 2022

- nach so viel Lügen fürs Volk, stimmt es mich nur zuver­sicht­lich, wenn man jetzt noch eine Kem­fert in die Öffent­lich­keit stellt.

Jetzt brauchst du funk­tio­na­le Voll­idio­ten für die Öffent­lich­keit nicht mehr nur in der Poli­tik, nein - jetzt brauchst du sie schon in den Wirtschaftswissenschaften.

Natür­lich auf “Ener­gie­krieg” aber nicht Wirt­schafts­krieg messaging.

Und wir haben eine fos­si­le Inflation!

Die fos­si­len Ener­gie­trä­ger sind das Pro­blem! Dess­halb brau­chen wir mehr fos­si­le Ener­gie­im­por­te, und wie­der Koh­le­kraft­wer­ke am Netz!

Es gibt aber auch eine gute Nach­richt - der öster­rei­chi­sche Opti­mis­mus ist auf dem bis­he­ri­gen Tief­stand.

DANKE MARKT- UND MEINUNGSFORSCHUNG!

Da brau­chen wir jetzt nur einen ECFR, der den Kom­mu­ni­ka­to­ren auf der gesin­nungs­ei­ge­nen Gehalts­lis­te sagt, dass die Poli­tik die Bür­ger auf eine lang­an­hal­ten­de Kri­se ein­stim­men muss. Kommt schon, ein­mal geht das doch noch…

Zwei­te gute Nach­richt heu­te am Tag, die euro­päi­sche Soli­da­ri­tät darf Deutsch­land nicht über­be­an­spru­chen, man hat ja die süd­li­chen Län­der seit Jahr­zehn­ten mit Export­über­schuss­po­li­tik ver­arscht, aber die west­li­che Soli­da­ri­tät ist unge­bro­chen, der Gas- und Strom­preis­de­ckel das bes­te Mit­tel über­haupt. (Sie­he UK Wirt­schafts­po­li­tik zur Zeit, über­haupt nicht oppor­tu­nis­tisch.) Russ­land jagt sei­ne eige­nen Pipe­lines in die Luft, die Medi­en brin­gen die Bericht­erstat­tung über das wich­tigs­te indus­trie­po­li­ti­sche Ereig­nis mei­nes Lebens mal lie­ber mit einem Tag Ver­spä­tung, wenn die Bun­des­re­gie­rung das Messaging für die Pres­se­kon­fe­renz fer­tig hat, und einen Tag danach taucht Kem­fert gebrieft mit dem glei­chen Messaging als Wirt­schafts­ex­per­tin bei Phoe­nix auf.

Das Messaging ist aber immer noch kom­plet­ter Schwach­sinn. “Wir befin­den uns in einem Ener­gie­krieg gegen Wohl­stand und Freiheit!”

Dem Wohl­stand und der Frei­heit wer­den wirs zeigen!

Auf Phoe­nix wun­dert sich der Mode­ra­tor gera­de, wo denn die Roh­stof­fe für die vie­len Wind­rä­der her­kom­men sol­len, aber der wird von bei­den poli­ti­schen Lagern nie­der­ge­schrien, die das lie­ber über­de­cken wol­len - von der Grund­last­fä­hig­keit der Erneu­er­ba­ren reden wir nach dem Weg­fall der Gas­kraft­werks­in­fra­struk­tur lie­ber auch nicht…

Also die Rech­nung geht wie folgt:

Deutsch­land erzeugt (inkl. Rechen­tricks) 17% sei­nes Pri­mär­ener­gie­ver­brau­ches durch erneu­er­ba­re. Wenn du 100% als Lösung­per­spek­ti­ve unse­res Pro­blems annimmst (Schwach­sinn, aber gebt mir ne Minu­te), brauchst du zum Las­ten­aus­gleich genau­so­viel kon­ven­tio­nel­len Kraft­werks­out­put (Flau­ten) (Ener­gie­spei­cher sind noch viel teue­rer, Pro­blem, die müs­sen die Ener­gie nicht für einen Tag son­dern über 4 Mona­te (Win­ter­pe­ri­ode) spei­chern), den du jetzt aber mit erneu­er­ba­ren erset­zen musst also sind wir bei 17% von 200%, dann sind die “low han­ging fruits” bereits Geschich­te, sind wir bei 17% von 300% wenn du Auf­wand berück­sich­tigst. (Noch nicht mal Basis­fi­nan­zie­rung!) Und der Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien in Deutsch­land hat, sind wir gnä­dig im Jahr 2000 begon­nen. Bedeu­tet run­ter­ge­kürzt 6 Pro­zent­punk­te von 100 not­wen­di­gen Pro­zent­punk­ten haben wir bereits, und dafür haben wir 20 Jah­re gebraucht. 100/6 ist 16, bedeu­tet wir brau­chen noch 320 Jah­re bis zu unser Ziel­per­spek­ti­ve “Deutsch­land ist als Indus­trie­na­ti­on wie­der so wett­be­werbs­fä­hig wie ges­tern”, aber jetzt sen­ken wir ja Geneh­mi­gungs­hür­den, als geht das jetzt min­des­tes ein Drit­tel schnel­ler (pick that non­sen­se num­ber out of thin air -) bedeu­tet nur sie­ben ver­lo­re­ne Genera­tio­nen. Und da ist der gestei­ger­te Ener­gie­ver­brauch in Deutsch­land (die gan­zen Wind­rä­der!) - über 200 Jah­re - noch nicht drin.

Und die deut­schen Grü­nen haben ihre Tal­king­points immer noch nicht angepasst.

2024 lau­fen ja die sozia­len Unter­stüt­zungpro­gram­me aus, weil bis da der Krieg vor­bei ist. (Toi, Toi, Toi …)

Aber nicht der vier­fa­che Energiepreis.

Aber bis dahin ist die staat­li­che Sub­ven­ti­ons­fä­hig­keit in Deutsch­land so oder so, so im Eimer, dass es sich nicht mal mehr lohnt über Indus­trie­för­der­pro­gram­me nach­zu­den­ken. Und dann geht Habeck vor die Märk­te und gibt Anlei­hen aus - “da die Welt ja in Deutsch­land inves­tie­ren WILL”.

Sor­ry für den gan­zen Unsinn, aber zu mehr als Dada­is­mus hats nicht mehr gereicht. Da mach nicht mal ich mir mehr Mühe.

Jetzt aber nur nicht den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt ver­lie­ren, sonst gewinnt Putin! Der kein Gas mehr lie­fern kann.

Was gewinnt der denn? Eine Land­brü­cke für die Krim? Roh­stof­fe für 20 Jah­re? Eine Part­ner­schaft mit Chi­na die nicht auf Augen­hö­he basiert, aber sei­nem Volk zumin­dest noch eine Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve ver­spricht. Da wird er sich aber freuen.

Was gewinnt Euro­pa? Den Abstieg als Wirt­schafts­macht, mit einer demo­gra­phi­schen Struk­tur zum davon­lau­fen, und eine GANZE Ukrai­ne! Aber auch die Füh­rungs­rol­le bei der Wind­rad­pro­duk­ti­on aus US LNG Gas und Was­ser­stoff! Denn mit Strom las­sen die sich immer noch nicht fertigen…

Wenigs­tens gewin­nen Grie­chen­lands Ree­de­rei­en… Die neu­en “Pipe­lines” deut­scher Grund­last­si­che­rung. (Nor­we­gen packt das nicht mehr lan­ge. Des­halb setzt es Lie­fer­li­mits für sein Erd­gas (um noch län­ger vom Euro­pa der Zukunft zu profitieren).)

edit:

KEMFERT VERSUCHT DIE BEVÖLKERUNGEN MITPERSPEKTIVISCH WERDEN ERNEUERBARE VIEL GÜNSTIGERRUHIGZUSTELLEN”. DIE SAU LÜGT.

Zusam­men­hän­ge wie folgt: Anschub­fi­nan­zie­rung von erneu­er­ba­ren Kraft­werks­an­la­gen macht 2/3 der Gesamt­kos­ten aus. Bei fos­si­len Kraft­wer­ken hast du gerin­ge Anschubs­kos­ten, dafür höhe­re Laufzeitkosten.

Bedeu­tet - ein Ramp up von erneu­er­ba­ren Kraft­wer­ken ren­tiert sich erst nach etwa der Hälf­te ihrer Laufzeit.

Also - ich mach noch­mal eine Non­sens­rech­nung auf um Zusam­men­hän­ge zu verdeutlichen.

Wir ver­lie­ren aus Russ­land Kup­fer, Nickel, Pig Iron, müs­sen das über mehr und län­ge­re Trans­port­we­ge teil­wei­se über den Atlan­tik zukau­fen. Dann brau­chen wir für die Hoch­skal­lie­rung der Windin­fra­struk­tur zwin­gend Erd­gas (LNG), Erd­öl, oder für die Voll­idio­ten “Was­ser­stoff” (ja genau, weil wir die Umwand­lung (Wert­schöp­fung) dafür auch den US las­sen..) mit Ener­gie­part­nern USA und Sau­di Ara­bi­en (Aser­bai­dschan o.ä. kann gar­nicht so viel hoch­ska­lie­ren, Nor­we­gen ist bereits am Limit), dann benö­ti­gen wir 2/3 des Initi­al­in­vest­ments zu Beginn. Dann benö­ti­gen wir über die gesam­te Peri­ode über 30 Jah­re eine Siche­rung der Grund­last durch fos­si­le Ener­gie­trä­ger (oder Atom­ener­gie, die wir aber eher Frank­reich zur Siche­rung deren Strom­net­zes zukom­men las­sen wer­den, um über Frank­reich LNG bezie­hen zu kön­nen (schweißt wie­der FR und DE zusam­men, für den Fort­be­stand der EU nicht unwich­tig)) (wenn wirs güns­tig haben wol­len, denn grund­last­fä­hi­ge Ener­gie­spei­cher­ka­pa­zi­tät auf­zu­bau­en ist viel teue­rer), die jetzt aber lang­fris­tig den vier­fa­chen Preis haben. Und wir benö­ti­gen die bis zu dem Zeit­punkt an dem die erneu­er­ba­ren Ener­gien über einen gesam­ten Win­ter grund­last­fä­hig sind. Bis zu dem Punkt (der in der Pla­nung nicht über­mä­ßig viel Bedeu­tung haben wird, da du ramp up kon­ser­va­ti­ver betrei­ben musst) gibt es nicht einen Cent “Ener­gie­prei­ser­spar­nis durch Erneu­er­ba­re”, ver­gli­chen mit dem Vor­kriegs­sze­na­rio, der nicht in Aus­bau inves­tiert wird.

Grund? Der vier­fa­che Gas­preis der im Ener­gie­wen­de­s­ze­na­rio der Bun­des­re­gie­rung nicht ein­ge­plant war und die deut­sche Wirt­schaft schädigt.

Es gibt nur auf allen Ebe­nen höhe­re Kos­ten. Und wenn es zwi­schen­zeit­lich auf­grund des Netz­aus­baus bes­se­re Syn­er­gie­ef­fek­te für bestehen­de erneu­er­ba­re Kraft­werks­an­la­gen gibt - frisst das Inves­ti­ti­ons­sze­na­rio die eben­falls alle. (Die sind nicht höher als die drei­fa­chen Kos­ten der hal­ben Pri­mär­ener­gie­ver­brauchs­men­ge. (Ergo als das was wir auf­grund des gestie­ge­nen Ener­gie­prei­ses abbau­en wol­len, Gas­kraft­werks­nut­zung. (Mehr, da die auch Wär­me pro­du­zie­ren, aber komm, lass es…)))

Per­spek­ti­visch wird das viel bil­li­ger” - war im alten Sze­na­rio der Fall in dem Gas als Über­gangs­en­er­gie genutzt wer­den sollte.

Wenn du den “ramp up” von erneu­er­ba­ren um ein Drit­tel schnel­ler gestal­test, hast du schnel­ler 2/3 höhe­re initia­le Inves­ti­ti­ons­kos­ten. Dh. die Dyna­mik des ramp ups hat dadurch in sich Gren­zen (nicht unend­lich Inves­ti­ti­ons­ka­pi­tal verfügbar).

Lan­ge Rede kur­zer Sinn, das sind bei vier­fa­chen (lang­fris­tig) Ener­gie­kos­ten zwei ver­lo­re­ne Genera­tio­nen minimum.

Zum Glück kön­nen jetzt dank Fri­days for Future, die ja ein Jahr nach­dem in Alp­bach die Oppen­hei­mer Funds mit “wir haben noch viel Arbeit vor uns, die Inves­to­ren glau­ben immer noch nach­hal­ti­ge Pro­jek­te sei­en Phil­an­thro­pie” auf­ge­macht haben “end­lich den Weg nach Alp­bach gefun­den haben” die Bevöl­ke­run­gen wie­der auf mehr Ver­zicht gegen den Putin Hit­ler ein­ge­schwo­ren werden.

Komisch dass die Wagen­knecht aus­zuckt - aber das fängst du ein­fach mit ganz viel media­ler Het­ze wie­der ein…

Wie sagt der ECFR so schön? Die Poli­tik muss die Bür­ger jetzt primen…

Die unendlichen Vorteile Russlands durch das Sprengen

30. September 2022

sei­ner eige­nen Pipelines.

- Kei­ne pump and dump Fähig­keit mehr (zur Erzeu­gung von Ener­gie­preis Spikes)
- Mehr Druck auf das eige­ne Pipe­line Sys­tem im Per­ma­frost das dann abge­schal­tet wer­den muss und nie wie­der eigen­stän­dig in Betrieb genom­men wer­den kann (Exper­ten für die Boh­run­gen im Per­ma­frost kamen aus dem Westen).
Über­lauf Infra­struk­tur, füllt sich über eini­ge Tage, wenn die Kapa­zi­tät zu lie­fern län­ger­fris­tig aus­fällt, kann man als Russ­land auf Dau­er nicht die die gesam­ten Kapa­zi­tä­ten die über NS1 gegan­gen sind abfackeln.
- Mehr Erd­gas das dadurch dau­er­haft vom Markt verschwindet.
- Bevor die Pipe­lines nach Chi­na fer­tig­ge­stellt wer­den können.
- Deut­lich grö­ße­rer Druck das Pipe­linenetz über die Ukrai­ne über den Win­ter nicht anzu­grei­fen, oder vom Netz zu neh­men, da dann die Basis­ver­sor­gung in Euro­pa gefähr­det wird (lang­jäh­ri­ge Ver­wer­fun­gen in der öffent­li­chen Wahrnehmung)
- Mehr Ver­hand­lungs­mas­se für die Ukrai­ne die jetzt für die Ver­sor­gung Euro­pas im Win­ter ein viel essen­ti­el­le­rer Part­ner ist
- Shock and Awe für Deutsch­land. Also ein­mal immense Preis­stei­ge­run­gen die aber für die Indus­trie plan­ba­rer sind, da es jetzt in einem lang­fris­ti­gen Effekt endet
- Und die Pla­nung geht jetzt zwangs­wei­se in Rich­tung Eta­blie­rung lang­fris­ti­ger Ener­gie­lie­fer­ver­trä­ge, die Deutsch­land in Davos noch nicht woll­te (ein sau­di­scher Ver­hand­ler im Publi­kum hat es öffent­lich gemacht, dass Habeck nur an zwei Jah­res­ver­trä­gen inter­es­siert war, bes­ser nach­zu­le­sen an der LNG Men­ge die Deutsch­land von Sau­di Ara­bi­en erhält. Ener­gie im Umfang eines Tages­ver­brauchs, über das Jahr gerechnet)
- es sei denn man ver­zockt ver­gleichs­wei­se viel poli­ti­sches Kapi­tal und argu­men­tiert JETZT eine schwie­ri­ge Repa­ra­tur wie­der auf­zu­neh­men. Macht man es nicht, hat man Schrott am Meeresgrund
- dass es so schwie­rig ist, hat damit zu tun, dass die Lecks in ZWEI Län­dern auf­ge­tre­ten sind, bei­de nicht im rus­si­schen oder deut­schen Hoheitsgebiet

Logik wes­halb Russ­land sei­ne eige­nen Pipe­lines trotz­dem angrei­fen sollte:

Für die Signa­ling Komponente -

Die bereits bes­ser (Markt­preis­ex­plo­sio­nen, mehr­fach und immer dann wenn man es zum Unter­füt­tern einer poli­ti­schen For­de­rung braucht) über das Abdre­hen von Lie­fer­ka­pa­zi­tä­ten erreich­bar war. (Bes­ser kön­nen sie Deutsch­land jetzt nicht mehr erpressen…)

Mit 100KG TNT Spreng­kraft Bom­ben an vier Stel­len in zwei unter­schied­li­chen Län­dern - damit Deutsch­land kei­nen Fokus hat gegen wel­ches Land sich der Groll der Bevöl­ke­rung rich­ten soll.

Durch gro­ße Explo­sio­nen um die Repa­rier­bar­keit lang­fris­tig (Kor­ro­si­on in den Lei­tun­gen) zu verhindern.

An vier Stel­len, für beson­ders gutes Signa­ling? (Zwei hät­ten doch gereicht…)

Mit 100KG TNT Spreng­kraft Bom­ben da ein ein­fa­cher Schnitt (ein­fa­che­re Repa­rier­bar­keit) nicht gereicht hätte? 

Das hät­te für ein etwai­ges Signa­ling (Angreif­bar­keit der Ener­gie­in­fra­struk­tur Deutsch­lands) doch den sel­ben Effekt gehabt. Attri­bu­ti­on wäre noch weni­ger mög­lich gewe­sen (bei einem Schnitt hät­te es kein Sta­te Actor sein müs­sen). Und wenn man es auf Attri­bu­ti­on ange­legt hät­te, hät­te man einen Kampf­del­phin sprin­gen las­sen kön­nen, oder so… Für Attri­bu­ti­on allei­ne brauchst du kei­ne 100KG Bom­ben. Gra­tis Bonus: Durch einen Schnitt fül­len sich die Pipe­lines nicht mit Mee­res­was­ser und korrodieren.

Ich bin ein­fach immer über­zeug­ter davon dass Ischin­ger (Vor­sit­zen­der der deutsch/amerikanischen Freund­schafts­ver­ei­ni­gung der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz) und die Waf­fen­in­dus­trie­lob­by­is­tin (Wahl­kampf­zu­wen­dun­gen im Wahl­kreis) Strack-Zimmermann uns mit “Fal­se Flag, Russ­land wars - wir haben zwar kei­ne Bewei­se um das zu behaup­ten, aber behaup­ten tun wirs schon mal” einen ech­ten Dienst an der Öffent­lich­keit leis­ten. Fragt sich nur für wen.

In Öster­reich ist die Reak­ti­on der US-Energieministerin auf die­se Epi­so­de “Selbst schuld, wenn man sich von Dik­ta­to­ren abhän­gig macht”?

Dh. die US, die US Freund­schafts­in­itia­ti­ven, und die Kriegs­ver­län­ge­rungs­lob­by (Waf­fen­in­dus­trie) betrei­ben an einem Tag ver­ein­tes Lob­by­ing dafür das Russ­land umzu­hän­gen, wäh­rend nie­mand ande­res medi­al über Attri­bu­ti­on spekuliert?

Gehts hier dar­um poli­ti­sches Ver­trau­en auf­zu­bau­en, oder geht es hier um “Wir­kung”? (Signa­ling an die Bevölkerung).

Ja aber! Russ­land will doch, dass du so denkst!

Wirk­lich? Die Nuan­cen hier sind so fein, dass sich das über öffent­li­ches Messaging nicht trans­por­tie­ren lässt…

Aber das ist doch eine Ver­schwö­rungs­theo­rie! Nein, Ischin­gers und Strack-Zimmermanns “Russ­land wars, Fal­se Flag!” ohne Bewei­se sind Ver­schwö­rungs­theo­rien, die aber Sprin­ger als Nach­rich­ten bringt. Also zusam­men mit Kampf­del­phi­nen und mit Bom­ben bela­de­nen War­tungs­ro­bo­tern. (Immer noch kein Scherz.)

Die­se Gesell­schaft ist das Aller­letz­te. Hängt euch auf ihr Schweine.

edit: “But the real ques­ti­on is, can your real­ly wri­te a novel […] that brings peop­le a sen­se of adventure?”

Es ist erstaun­lich wie wenig sich öffent­li­che Erzäh­lun­gen bis heu­te ver­än­dert haben…

edit: Noch ein unend­li­cher Vor­teil. Von Schwe­den eine Geneh­mi­gung zur Begut­ach­tung erhal­ten und sie von Däne­mark ver­wei­gert zu bekommen.

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

29. September 2022

US-Energieministerin Gran­holm: “Dür­fen nicht von Petro­dik­ta­to­ren abhän­gig sein”

Nord Stream ist laut Jen­ni­fer Gran­holm wohl end­gül­tig pas­sé. Die US-Energieministerin im „Presse”-Interview über Abhän­gig­keit von Dik­ta­to­ren, Fracking in Euro­pa und die Bedeu­tung von Wasserstoff.

src: click

Die US sind Netto-Energieexporteur. Wer ist WIR in die­sem Satz? Der es bis zur Arti­kel­über­schrift gebracht hat?

Was­ser­stoff­ver­sor­gung geht am Bes­ten (/Günstigsten) über bestehen­de Pipelines.

Der im Arti­kel auf­ge­stell­te Grund­satz, wenn man sich weni­ger von Dik­ta­tu­ren abhän­gig macht, sind die Pipe­lines siche­rer, ist gro­ber Unsinn.

Die 200 Meter wei­ter bis zur nor­we­gi­schen Pipe­line schaf­fen dies im Kriegs­fall auch noch. Was sie davon laut den US abhal­ten soll?! Nicht mit ihnen Geschäf­te zu machen!

Wobei - mehr Tan­ker ordern, weil mit denen kann man Mari­ne mit­schi­cken! Für nur 50 Mio. pro Schiffs­la­dung on top!

Bei der Aus­ge­stal­tung der Ener­gie­wen­de war für die deut­sche Wirt­schaft ein erheb­li­cher Teil Was­ser­stoff­wirt­schaft bereits ein­ge­plant. Als Pre­mi­umseg­ment, wenn Erd­gas zu wenig Ener­gie­dich­te auf­weist, in einer Umstel­lung die für deut­sche Auto­bau­er öko­no­misch gewe­sen wäre, wenn aus Erd­gas erzeug­ter Was­ser­stoff ohne lan­ge Trans­port­we­ge impor­tiert wor­den wäre. Der wur­de auch des­halb in den EU Taxo­no­mien als “grün” definiert.

Wir stei­gern Euro­pas Ener­gie­kos­ten lang­fris­tig, indem wir Deutsch­land als Indus­trie­na­ti­on von sei­nem wich­tigs­ten Ener­gie­ex­por­teur tren­nen was Ener­gie­prei­se lang­fris­tig ver­vier­facht, lässt sich nicht mit “Was­ser­stoff!” ent­kräf­ten oder auch nur relativieren.

(Sie­he: Keep Ger­ma­ny down)

Die Pres­se schafft es heu­te trotzdem.

Und schluckt die Lüge die US hät­ten etwas gegen Dik­ta­tu­ren in ener­gie­ex­por­tie­ren­den Natio­nen für DAS ZWEITE COUNTERFACTUAL IN EINER VERFICKTEN ÜBERSCHRIFT.

Wäh­rend die US wei­ter von Russ­land Ener­gie­trä­ger impor­tie­ren. (Kor­rek­tur: Seit dem 08.03. nicht mehr.)

Aber wenn du dei­ne Journ­la­lis­ten dumm wie Brot belässt, pro­du­zie­ren die nach ihrem Exklu­siv­in­ter­view, gleich die Pro­pa­gan­daar­ti­kel frei Haus.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief LETZTE, sterbt ihr ver­fick­ten Schweine.

Was ist demo­kra­ti­sche Pro­pa­gan­da? Der Gesell­schaft über meh­re­re Mona­te bei­zu­brin­gen, dass sie bestimm­te Wahr­hei­ten öffent­lich nicht mehr aus­spre­chen darf.

Wenn Leu­te danach noch als Indi­vi­du­um exis­tie­ren wollen.

Aber es ist Lind­ner der heu­te den Vogel abschießt:

Wir befin­den uns in einem Ener­gie­krieg gegen Wohl­stand und Freiheit!”

SCHEISSE WOHLSTAND (den wir nicht mehr haben) und (Handlungs-)FREIHEIT (die wir nicht mehr haben) HABEN UNS ANGEGRIFFEN. UND DEN KRIEG ERKLÄRT. WEGEN DER LÖCHER IN DEN PIPELINES. Wers sonst war wis­sen wir zwar noch nicht, aber die Waf­fen­lob­by und die Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz sagt schon mal die Rus­sen, natür­lich ohne Bele­ge, und wir als Regie­rung kön­nen auch nichts ver­mel­den. DIESEM WOHLSTAND UND DIESER FREIHEIT WERDEN WIRS ABER ZEIGEN!

Gleich Strompreis- und Gas­preis­ober­gren­ze, und der Bevöl­ke­rung am sel­ben Event noch sagen, dass sie ihren Ver­brauch noch nicht breit genug ein­ge­stellt hat. Das wirkt!

Nur dass wir uns in einem Wirt­schafts­krieg befin­den, dür­fen wir lei­der nicht aus­spre­chen, wenn uns Sta­tus in der Gesell­schaft wich­tig ist. Oder ein Job.

FICKT EUCH IHR UNENDLICHEN VERFICKTEN SCHWEINE.

STERBT.

Wie gut dass die­se VERFICKTEN SCHEISSMEDIEN GESTERN NOCH ATOMWAFFEN FURCHT PROPAGANDA GEBRACHT HABEN, WÄHREND DIE DEUTSCHE REGIERUNG IHRE UNIFIKATIONSPRESSEKONFERENZ FÜR DAS THEMA MIT DEM EIGENTLICH GRÖSSEREN NACHRICHTENWERT VORBEREITET HAT.

EINEN GANZEN TAG HABEN SIE GEBRAUCHT FÜR:

Wir befin­den uns in einem Ener­gie­krieg gegen Wohl­stand und Freiheit!”

Es gibt aber auch wie­der eine gute Nachricht -

die deut­sche Infla­ti­on ist aktu­ell auf dem höchs­ten Stand seit 1950.

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

29. September 2022

Kei­ne Ahnung, aber mein you­tube Feed ist heu­te voll mit “Exper­ten” die ohne Bele­ge, und ohne Dar­le­gung ihrer Logik Fal­se Flag sagen.

Der Mün­che­ner Sicher­heits­kon­fe­renz Wich­ser Typ:

Die Waf­fen­in­dus­trie­ge­spon­sor­te Wich­se­rin Type:

Die Welt hat sogar zwei Del­phin­be­cken in Sewas­to­pol ent­deckt! “Im Inter­net wird sogar über Del­phi­ne spekuliert!”

Wäh­rend die Medi­en noch immer über “war es Sabo­ta­ge?” rät­seln (Intro der Mode­ra­to­rin für das Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renzwich­ser Video.). NEIN, WIR HATTEN VIER (vier Lecks sind mitt­ler­wei­le bestä­tigt) LECKS AN ZWEI PIPELINES, AN VIER UNTERSCHIEDLICHEN STRÄNGEN, in zwei Län­dern, AN EINEM TAG, DIE SEISMOGRAPHISCH ALS EXPLOSIONEN REGISTRIERT HABEN, ABER OB DAS SABOTAGE WAR, WISSEN WIR VON DEM MEDIEN LEIDER NOCH NICHT.

Außer­dem reden wir von 100kg TNT Spreng­kraft auf­grund der seis­mi­schen Daten (sie­he Video oben). DAS WAREN BESTIMMT DIE DELPHINE! EIN GANZER SCHWARM SATELLITEN GELENKTER KAMIKAZE DELPHINE WAR DAS!
edit: Kor­rek­tur: “several 100 kilos” src: click

WÄHREND EINER MILITÄROPERATION EINES US FLOTTENVERBANDES IN DER OSTSEE.

*ieek* *ieek* das war kein Del­phin, das war das Kla­vier im Arsch von Scholz, das sich tele­pa­thisch bis in die Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen der Welt pro­jek­ti­ons­ver­brei­tet hat. Die Del­fi­ne sind näm­lich auch Geistheiler.

Aber gute Nach­rich­ten, kom­men­den Sonn­tag sind die Pipe­lines dann leer­ge­lau­fen (und das Methan in der Atmosphere).

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

28. September 2022

Man kann Eska­la­ti­ons­spi­ra­le und Sala­mi­tak­tik als “Lern­kur­ve” umdeu­ten, und dann noch ein “ich aus mei­ner wis­sen­schaft­li­chen For­schung kann es nur emp­feh­len” dranhängen.

Funkt.

Dan­ke Stif­tung Wis­sen­schaft und Politik!

edit: Rest geht in Ord­nung und ist “infor­ma­ti­on den­se”. Sehempfehlung.

Wie kann man eine Bevölkerung noch belügen?

28. September 2022

Mit Vor­trä­gen bei der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung in Mecklenburg-Vorpommern.

Dr. Mar­kus Kaim von der Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik pro­du­ziert aktiv Fake News.

Not one inch to the west” - Gab es da Zusa­gen, gab es da Ver­spre­chun­gen, oder ist das ins Reich des Mythos der Legen­de ein­zu­ord­nen und da wol­len wir jetzt unse­ren zwei­ten Gast, Dr. Kaim mithinzuziehen.

Dr. Mar­kus Kaim: “Ja, ehm, das ist da -- rhm, das geis­tert ja immer in die­sem Kon­text rum. Also für die­je­ni­gen, die das nicht so im Detail ver­fol­gen, Prä­si­dent Putin behaup­tet, nicht er allei­ne, son­dern vie­le Reprä­sen­tan­ten des put­in­schen Sys­tems unter Prä­si­dent Putin behaup­ten, inter­es­san­ter Wei­se, nicht seit sei­nem Amts­an­tritt 2000, son­dern eher erst in den letz­ten - zehn Jah­ren - es hät­te Zusi­che­run­gen - und jetzt wirds schon strit­tig, der Bun­des­re­gie­rung gege­ben, der ame­ri­ka­ni­schen Regie­rung, der Nato gege­ben, sich nicht nach Osten zu erwei­tern. Wobei ich den Aus­druck eigent­lich unglück­lich fin­de, weil das ist kein bewuss­ter Akt der Nato sich zu erwei­tern, son­dern kei­nes der Miglie­der die um Erwei­te­rung Ansu­chen auf­zu­neh­men, also letzt­lich der gan­ze Groß­kom­plex “Prä­senz der Nato in Mittel- Ost­eu­ro­pa bis hin in den post sowje­ti­schen Raum ist damit stri­tig. Und das ist eigent­lich auch die Grund­la­ge für die­se Sät­ze, wie wir sie in den letz­ten Mona­ten immer wie­der in Varia­ti­on hören - “Russ­land sei betro­gen wor­den”, “Russ­land sei belo­gen wor­den”, ich glau­be das spannt das Feld noch viel wei­ter, aber ich glau­be es geht auch um die­se Frage.

Und ich bin immer durch­aus dafür zu haben, dass Deutsch­land und Euro­pa ne kri­ti­sche Selbst­sicht bezieht [sic!], aber da scheint mir wirk­lich wenig dran zu sein um nicht zu sagen nichts dran zu sein.

Ich will ver­su­chen ver­schie­de Argu­men­te ins Feld zu füh­ren, hof­fe, dass sie ein paar davon über­zeu­gen. Das ers­te Argu­ment das immer ins Fel­de geführt wird, es sei ver­spro­chen wor­den im Kon­text des 2 plus 4 Ver­tra­ges, Stich­wort deut­sche Ein­heit 1990. Das ist in soweit etwas Absei­tig, weil die gesam­te Fra­ge der Nato Ost­erwei­te­rung zu die­sem Zeit­punkt noch gar­nicht auf der Tages­ord­nung gestan­den hat. Es gab sozu­sa­gen die Sub­jek­te über die wir jetzt spre­chen, oder spä­ter gespro­chen haben - die bal­ti­schen Staa­ten, die gabs ja noch gar­nicht. Also natür­lich gab es sie, aber nicht als unab­hän­gi­ge Staa­ten. Die ver­lie­ßen erst 1991 [Ein Jahr spä­ter? Dess­halb hat man natür­lich nicht dar­über gespro­chen?!] die Sowjet­uni­on. Also von daher ist auch - wenn man die Zeit­ach­se ent­lang­schrei­tet, ist das schon ins Reich der Fabel zu verweisen.

Das zwei­te Argu­ment das immer gebracht wird - “Ja das sei nicht dchrift­lich fixiert wor­den weil das den Rus­sen immer vor­ge­hal­ten wird, der rus­si­schen Füh­rung es gibt ja kei­ne schrift­li­che Kodi­fi­ka­ti­on die­ses Ver­spre­chens [doch, aber kommt gleich], kein Ver­trag, kein Noten­aus­tausch, … Ja aber das sei ver­spro­chen wor­den! So ein Gen­tle­mens agree­ment. Das ist für mich nicht wirk­lich über­zeu­gend, weil das ist doch eine Fra­ge von - das ist ja kei­ne Lap­pa­lie von der wir hier spre­chen, son­dern eine Fra­ge die die rus­si­sche Füh­rung, wie wir jetzt fest­stel­len die rus­si­sche Füh­rung offen­sicht­lich umtreibt. Umge­trie­ben hat, ihr wich­tig gewe­sen ist. Wie hoch ist die Wahr­schein­lich­keit, dass man eine Fra­ge von sol­chem Gewicht nur mit einer münd­li­chen Zusa­ge ver­han­delt? Son­dern es ist doch viel wahr­schein­li­cher, dass man sagt - das hät­ten wir aber ger­ne doch lie­ber schrift­lich! Also wenn sie sich ein Haus kaufen… […]”

Na gut, dann halt schriftlich.

Natio­nal Secur­tiy Archi­ve, Geor­ge Washing­ton Uni­ver­si­ty, Washing­ton D.C.

German unification talks

Declas­si­fied docu­ments show secu­ri­ty assuran­ces against NATO expan­si­on to Soviet lea­ders from Baker, Bush, Gen­scher, Kohl, Gates, Mit­ter­rand, That­cher, Hurd, Major, and Woerner 

Sla­vic Stu­dies Panel Addres­ses “Who Pro­mi­sed What to Whom on NATO Expansion?”

Washing­ton D.C., Decem­ber 12, 2017 – U.S. Secreta­ry of Sta­te James Baker’s famous “not one inch east­ward” assuran­ce about NATO expan­si­on in his mee­ting with Soviet lea­der Mikhail Gor­ba­chev on Febru­a­ry 9, 1990, was part of a cas­ca­de of assuran­ces about Soviet secu­ri­ty given by Wes­tern lea­ders to Gor­ba­chev and other Soviet offi­cials throughout the pro­cess of Ger­man uni­fi­ca­ti­on in 1990 and on into 1991, accord­ing to declas­si­fied U.S., Soviet, Ger­man, Bri­tish and French docu­ments pos­ted today by the Natio­nal Secu­ri­ty Archi­ve at Geor­ge Washing­ton Uni­ver­si­ty (http://nsarchive.gwu.edu).

The docu­ments show that mul­ti­ple natio­nal lea­ders were con­si­de­ring and rejec­ting Cen­tral and Eas­tern Euro­pean mem­bers­hip in NATO as of ear­ly 1990 and through 1991, that dis­cus­sions of NATO in the con­text of Ger­man uni­fi­ca­ti­on nego­tia­ti­ons in 1990 were not at all nar­row­ly limi­ted to the sta­tus of East Ger­man ter­ri­to­ry, and that sub­se­quent Soviet and Rus­si­an com­p­laints about being mis­led about NATO expan­si­on were foun­ded in writ­ten con­tem­pora­ne­ous mem­cons and tel­cons at the hig­hest levels. 

The docu­ments rein­for­ce for­mer CIA Direc­tor Robert Gates’s cri­ti­cism of “pres­sing ahead with expan­si­on of NATO east­ward [in the 1990s], when Gor­ba­chev and others were led to belie­ve that wouldn’t hap­pen.”[1] The key phra­se, but­tres­sed by the docu­ments, is “led to believe.”

Pre­si­dent Geor­ge H.W. Bush had assu­red Gor­ba­chev during the Mal­ta sum­mit in Decem­ber 1989 that the U.S. would not take advan­ta­ge (“I have not jum­ped up and down on the Ber­lin Wall”) of the revo­lu­ti­ons in Eas­tern Euro­pe to harm Soviet inte­rests; but neit­her Bush nor Gor­ba­chev at that point (or for that mat­ter, West Ger­man Chan­cellor Hel­mut Kohl) expec­ted so soon the col­lap­se of East Ger­ma­ny or the speed of Ger­man uni­fi­ca­ti­on.[2]

The first con­cre­te assuran­ces by Wes­tern lea­ders on NATO began on Janu­a­ry 31, 1990, when West Ger­man For­eign Minis­ter Hans-Dietrich Gen­scher ope­ned the bidding with a major public speech at Tutz­ing, in Bava­ria, on Ger­man uni­fi­ca­ti­on. The U.S. Embas­sy in Bonn (see Docu­ment 1) infor­med Washing­ton that Gen­scher made clear “that the chan­ges in Eas­tern Euro­pe and the Ger­man uni­fi­ca­ti­on pro­cess must not lead to an ‘impairment of Soviet secu­ri­ty inte­rests.’ The­re­fo­re, NATO should rule out an ‘expan­si­on of its ter­ri­to­ry towards the east, i.e. moving it clo­ser to the Soviet bor­ders.’” The Bonn cable also noted Genscher’s pro­po­sal to lea­ve the East Ger­man ter­ri­to­ry out of NATO mili­ta­ry struc­tures even in a uni­fied Ger­ma­ny in NATO.[3]

This lat­ter idea of spe­cial sta­tus for the GDR ter­ri­to­ry was codi­fied in the final Ger­man uni­fi­ca­ti­on trea­ty signed on Sep­tem­ber 12, 1990, by the Two-Plus-Four for­eign minis­ters (see Docu­ment 25). The for­mer idea about “clo­ser to the Soviet bor­ders” is writ­ten down not in trea­ties but in mul­ti­ple memo­ran­da of con­ver­sa­ti­on bet­ween the Soviets and the highest-level Wes­tern inter­lo­cu­tors (Gen­scher, Kohl, Baker, Gates, Bush, Mit­ter­rand, That­cher, Major, Woer­ner, and others) offe­ring assuran­ces throughout 1990 and into 1991 about pro­tec­ting Soviet secu­ri­ty inte­rests and inclu­ding the USSR in new Euro­pean secu­ri­ty struc­tures. The two issu­es were rela­ted but not the same. Sub­se­quent ana­ly­sis some­ti­mes con­fla­ted the two and argued that the dis­cus­sion did not invol­ve all of Euro­pe. The docu­ments publis­hed below show clear­ly that it did.

The “Tutz­ing for­mu­la” immedia­te­ly beca­me the cen­ter of a flur­ry of important diplo­ma­tic dis­cus­sions over the next 10 days in 1990, lea­ding to the cru­cial Febru­a­ry 10, 1990, mee­ting in Moscow bet­ween Kohl and Gor­ba­chev when the West Ger­man lea­der achie­ved Soviet assent in princip­le to Ger­man uni­fi­ca­ti­on in NATO, as long as NATO did not expand to the east. The Soviets would need much more time to work with their domestic opi­ni­on (and finan­cial aid from the West Ger­mans) befo­re for­mal­ly signing the deal in Sep­tem­ber 1990.

The con­ver­sa­ti­ons befo­re Kohl’s assuran­ce invol­ved expli­cit dis­cus­sion of NATO expan­si­on, the Cen­tral and East Euro­pean coun­tries, and how to con­vin­ce the Soviets to accept uni­fi­ca­ti­on. For examp­le, on Febru­a­ry 6, 1990, when Gen­scher met with Bri­tish For­eign Minis­ter Dou­glas Hurd, the Bri­tish record show­ed Gen­scher say­ing, “The Rus­si­ans must have some assuran­ce that if, for examp­le, the Polish Government left the War­saw Pact one day, they would not join NATO the next.” (See Docu­ment 2)

Having met with Gen­scher on his way into dis­cus­sions with the Soviets, Baker repeated exact­ly the Gen­scher for­mu­la­ti­on in his mee­ting with For­eign Minis­ter Edu­ard She­vard­nad­ze on Febru­a­ry 9, 1990, (see Docu­ment 4); and even more import­ant­ly, face to face with Gorbachev.

Not once, but three times, Baker tried out the “not one inch east­ward” for­mu­la with Gor­ba­chev in the Febru­a­ry 9, 1990, mee­ting. He agreed with Gorbachev’s state­ment in respon­se to the assuran­ces that “NATO expan­si­on is unac­cep­ta­ble.” Baker assu­red Gor­ba­chev that “neit­her the Pre­si­dent nor I intend to extract any uni­la­te­ral advan­ta­ges from the pro­ces­ses that are taking place,” and that the Ame­ri­cans unders­tood that “not only for the Soviet Uni­on but for other Euro­pean coun­tries as well it is important to have gua­ran­tees that if the United Sta­tes keeps its pre­sence in Ger­ma­ny wit­hin the frame­work of NATO, not an inch of NATO’s pre­sent mili­ta­ry juris­dic­tion will spread in an eas­tern direc­tion.” (See Docu­ment 6) 

After­wards, Baker wro­te to Hel­mut Kohl who would meet with the Soviet lea­der on the next day, with much of the very same lan­guage. Baker repor­ted: “And then I put the fol­lowing ques­ti­on to him [Gor­ba­chev]. Would you pre­fer to see a united Ger­ma­ny out­side of NATO, inde­pen­dent and with no U.S. for­ces or would you pre­fer a uni­fied Ger­ma­ny to be tied to NATO, with assuran­ces that NATO’s juris­dic­tion would not shift one inch east­ward from its pre­sent posi­ti­on? He ans­we­red that the Soviet lea­ders­hip was giving real thought to all such opti­ons [….] He then added, ‘Cer­tain­ly any exten­si­on of the zone of NATO would be unac­cep­ta­ble.’” Baker added in paren­the­ses, for Kohl’s bene­fit, “By impli­ca­ti­on, NATO in its cur­rent zone might be accep­ta­ble.” (See Docu­ment 8)

Well-briefed by the Ame­ri­can secreta­ry of sta­te, the West Ger­man chan­cellor unders­tood a key Soviet bot­tom line, and assu­red Gor­ba­chev on Febru­a­ry 10, 1990: “We belie­ve that NATO should not expand the sphe­re of its acti­vi­ty.” (See Docu­ment 9) After this mee­ting, Kohl could hard­ly con­tain his exci­te­ment at Gorbachev’s agree­ment in princip­le for Ger­man uni­fi­ca­ti­on and, as part of the Hel­sin­ki for­mu­la that sta­tes choo­se their own alli­an­ces, so Ger­ma­ny could choo­se NATO. Kohl descri­bed in his memoi­rs wal­king all night around Moscow – but still under­stan­ding the­re was a pri­ce still to pay.

All the Wes­tern for­eign minis­ters were on board with Gen­scher, Kohl, and Baker. Next came the Bri­tish for­eign minis­ter, Dou­glas Hurd, on April 11, 1990. At this point, the East Ger­mans had voted over­whel­min­gly for the deutsch­mark and for rapid uni­fi­ca­ti­on, in the March 18 elec­tions in which Kohl had sur­pri­sed almost all obser­vers with a real vic­to­ry. Kohl’s ana­ly­ses (first exp­lai­ned to Bush on Decem­ber 3, 1989) that the GDR’s col­lap­se would open all pos­si­bi­li­ties, that he had to run to get to the head of the train, that he nee­ded U.S. backing, that uni­fi­ca­ti­on could hap­pen fas­ter than anyo­ne thought pos­si­ble – all tur­ned out to be cor­rect. Mone­ta­ry uni­on would pro­ceed as ear­ly as July and the assuran­ces about secu­ri­ty kept com­ing. Hurd rein­for­ced the Baker-Genscher-Kohl mes­sa­ge in his mee­ting with Gor­ba­chev in Moscow, April 11, 1990, say­ing that Bri­tain clear­ly “reco­gni­zed the impor­t­ance of doing not­hing to pre­ju­di­ce Soviet inte­rests and digni­ty.” (See Docu­ment 15)

The Baker con­ver­sa­ti­on with She­vard­nad­ze on May 4, 1990, as Baker descri­bed it in his own report to Pre­si­dent Bush, most elo­quent­ly descri­bed what Wes­tern lea­ders were tel­ling Gor­ba­chev exact­ly at the moment: “I used your speech and our reco­gni­ti­on of the need to adapt NATO, poli­ti­cal­ly and mili­ta­ri­ly, and to deve­lop CSCE to reas­su­re She­vard­nad­ze that the pro­cess would not yield win­ners and losers. Ins­tead, it would pro­du­ce a new legi­ti­ma­te Euro­pean struc­tu­re – one that would be inclu­si­ve, not exclu­si­ve.” (See Docu­ment 17) 

Baker said it again, direct­ly to Gor­ba­chev on May 18, 1990 in Moscow, giving Gor­ba­chev his “nine points,” which inclu­ded the trans­for­ma­ti­on of NATO, streng­t­he­ning Euro­pean struc­tures, kee­ping Ger­ma­ny non-nuclear, and taking Soviet secu­ri­ty inte­rests into account. Baker star­ted off his remarks, “Befo­re say­ing a few words about the Ger­man issue, I wan­ted to empha­si­ze that our poli­ci­es are not aimed at sepa­ra­ting Eas­tern Euro­pe from the Soviet Uni­on. We had that poli­cy befo­re. But today we are inte­res­ted in buil­ding a sta­ble Euro­pe, and doing it tog­e­ther with you.” (See Docu­ment 18)

The French lea­der Fran­cois Mit­ter­rand was not in a mind-meld with the Ame­ri­cans, qui­te the con­tra­ry, as evi­den­ced by his tel­ling Gor­ba­chev in Moscow on May 25, 1990, that he was “per­so­nal­ly in favor of gra­du­al­ly dis­mant­ling the mili­ta­ry blocs”; but Mit­ter­rand con­ti­nued the cas­ca­de of assuran­ces by say­ing the West must “crea­te secu­ri­ty con­di­ti­ons for you, as well as Euro­pean secu­ri­ty as a who­le.” (See Docu­ment 19) Mit­ter­rand immedia­te­ly wro­te Bush in a “cher Geor­ge” let­ter about his con­ver­sa­ti­on with the Soviet lea­der, that “we would cer­tain­ly not refu­se to detail the gua­ran­tees that he would have a right to expect for his country’s secu­ri­ty.” (See Docu­ment 20)

At the Washing­ton sum­mit on May 31, 1990, Bush went out of his way to assu­re Gor­ba­chev that Ger­ma­ny in NATO would never be direc­ted at the USSR: “Belie­ve me, we are not pushing Ger­ma­ny towards uni­fi­ca­ti­on, and it is not us who deter­mi­nes the pace of this pro­cess. And of cour­se, we have no inten­ti­on, even in our thoughts, to harm the Soviet Uni­on in any fashion. That is why we are spea­king in favor of Ger­man uni­fi­ca­ti­on in NATO without igno­ring the wider con­text of the CSCE, taking the tra­di­tio­nal eco­no­mic ties bet­ween the two Ger­man sta­tes into con­si­de­ra­ti­on. Such a model, in our view, cor­re­sponds to the Soviet inte­rests as well.” (See Docu­ment 21)

The “Iron Lady” also pit­ched in, after the Washing­ton sum­mit, in her mee­ting with Gor­ba­chev in Lon­don on June 8, 1990. That­cher anti­ci­pa­ted the moves the Ame­ri­cans (with her sup­port) would take in the ear­ly July NATO con­fe­rence to sup­port Gor­ba­chev with descrip­ti­ons of the trans­for­ma­ti­on of NATO towards a more poli­ti­cal, less mili­ta­ri­ly threa­tening, alli­an­ce. She said to Gor­ba­chev: “We must find ways to give the Soviet Uni­on con­fi­dence that its secu­ri­ty would be assu­red…. CSCE could be an umbrel­la for all this, as well as being the forum which brought the Soviet Uni­on ful­ly into dis­cus­sion about the future of Euro­pe.” (See Docu­ment 22)

The NATO Lon­don Decla­ra­ti­on on July 5, 1990 had qui­te a posi­ti­ve effect on deli­be­ra­ti­ons in Moscow, accord­ing to most accounts, giving Gor­ba­chev signi­fi­cant ammu­ni­ti­on to coun­ter his hard­li­ners at the Par­ty Con­gress which was taking place at that moment. Some ver­si­ons of this histo­ry assert that an advan­ce copy was pro­vi­ded to Shevardnadze’s aides, while others descri­be just an alert that allo­wed tho­se aides to take the wire ser­vice copy and pro­du­ce a Soviet posi­ti­ve assess­ment befo­re the mili­ta­ry or hard­li­ners could call it propaganda.

As Kohl said to Gor­ba­chev in Moscow on July 15, 1990, as they worked out the final deal on Ger­man uni­fi­ca­ti­on: “We know what awaits NATO in the future, and I think you are now in the know as well,” refer­ring to the NATO Lon­don Decla­ra­ti­on. (See Docu­ment 23)

In his pho­ne call to Gor­ba­chev on July 17, Bush meant to rein­for­ce the suc­cess of the Kohl-Gorbachev talks and the mes­sa­ge of the Lon­don Decla­ra­ti­on. Bush exp­lai­ned: “So what we tried to do was to take account of your con­cerns expres­sed to me and others, and we did it in the fol­lowing ways: by our joint decla­ra­ti­on on non-aggression; in our invi­ta­ti­on to you to come to NATO; in our agree­ment to open NATO to regu­lar diplo­ma­tic con­ta­ct with your government and tho­se of the Eas­tern Euro­pean coun­tries; and our offer on assuran­ces on the future size of the armed for­ces of a united Ger­ma­ny – an issue I know you dis­cus­sed with Hel­mut Kohl. We also fun­da­ment­al­ly chan­ged our mili­ta­ry approach on con­ven­tio­nal and nuclear for­ces. We con­vey­ed the idea of an expan­ded, stron­ger CSCE with new insti­tu­ti­ons in which the USSR can share and be part of the new Euro­pe.” (See Docu­ment 24)

The docu­ments show that Gor­ba­chev agreed to Ger­man uni­fi­ca­ti­on in NATO as the result of this cas­ca­de of assuran­ces, and on the basis of his own ana­ly­sis that the future of the Soviet Uni­on depen­ded on its inte­gra­ti­on into Euro­pe, for which Ger­ma­ny would be the decisi­ve actor. He and most of his allies belie­ved that some ver­si­on of the com­mon Euro­pean home was still pos­si­ble and would deve­lop along­side the trans­for­ma­ti­on of NATO to lead to a more inclu­si­ve and inte­gra­ted Euro­pean space, that the post-Cold War sett­le­ment would take account of the Soviet secu­ri­ty inte­rests. The alli­an­ce with Ger­ma­ny would not only over­co­me the Cold War but also turn on its head the lega­cy of the Gre­at Patrio­tic War.

But insi­de the U.S. government, a dif­fe­rent dis­cus­sion con­ti­nued, a deba­te about rela­ti­ons bet­ween NATO and Eas­tern Euro­pe. Opi­ni­ons dif­fe­red, but the sug­ges­ti­on from the Defen­se Depart­ment as of Octo­ber 25, 1990 was to lea­ve “the door ajar” for East Euro­pean mem­bers­hip in NATO. (See Docu­ment 27) The view of the Sta­te Depart­ment was that NATO expan­si­on was not on the agen­da, becau­se it was not in the inte­rest of the U.S. to orga­ni­ze “an anti-Soviet coali­ti­on” that exten­ded to the Soviet bor­ders, not least becau­se it might rever­se the posi­ti­ve trends in the Soviet Uni­on. (See Docu­ment 26) The Bush admi­nis­tra­ti­on took the lat­ter view. And that’s what the Soviets heard.

As late as March 1991, accord­ing to the dia­ry of the Bri­tish ambassa­dor to Moscow, Bri­tish Prime Minis­ter John Major per­so­nal­ly assu­red Gor­ba­chev, “We are not tal­king about the streng­t­he­ning of NATO.” Sub­se­quent­ly, when Soviet defen­se minis­ter Mar­shal Dmi­tri Yazov asked Major about East Euro­pean lea­ders’ inte­rest in NATO mem­bers­hip, the Bri­tish lea­der respon­ded, “Not­hing of the sort will hap­pen.” (See Docu­ment 28)

When Rus­si­an Supre­me Soviet depu­ties came to Brussels to see NATO and meet with NATO secretary-general Man­fred Woer­ner in July 1991, Woer­ner told the Rus­si­ans that “We should not allow […] the iso­la­ti­on of the USSR from the Euro­pean com­mu­ni­ty.” Accord­ing to the Rus­si­an memo­ran­dum of con­ver­sa­ti­on, “Woer­ner stres­sed that the NATO Coun­cil and he are against the expan­si­on of NATO (13 of 16 NATO mem­bers sup­port this point of view).” (See Docu­ment 30)

Thus, Gor­ba­chev went to the end of the Soviet Uni­on assu­red that the West was not threa­tening his secu­ri­ty and was not expan­ding NATO. Ins­tead, the dis­so­lu­ti­on of the USSR was brought about by Rus­si­ans (Boris Yelt­sin and his lea­ding advi­so­ry Gen­na­dy Bur­bu­lis) in con­cert with the for­mer par­ty bos­ses of the Soviet repu­blics, espe­cial­ly Ukrai­ne, in Decem­ber 1991. The Cold War was long over by then. The Ame­ri­cans had tried to keep the Soviet Uni­on tog­e­ther (see the Bush “Chi­cken Kiev” speech on August 1, 1991). NATO’s expan­si­on was years in the future, when the­se dis­pu­tes would erupt again, and more assuran­ces would come to Rus­si­an lea­der Boris Yeltsin.

The Archi­ve com­pi­led the­se declas­si­fied docu­ments for a panel dis­cus­sion on Novem­ber 10, 2017 at the annu­al con­fe­rence of the Asso­cia­ti­on for Sla­vic, East Euro­pean and Eura­si­an Stu­dies (ASEEES) in Chi­ca­go under the tit­le “Who Pro­mi­sed What to Whom on NATO Expan­si­on?” The panel included: 

* Mark Kra­mer from the Davis Cen­ter at Har­vard, edi­tor of the Jour­nal of Cold War Stu­dies, who­se 2009 Washing­ton Quar­ter­ly arti­cle argued that the “no-NATO-enlargement pledge” was a “myth”;[4]

* Joshua R. Itko­witz Shif­rin­son from the Bush School at Texas A&M, who­se 2016 Inter­na­tio­nal Secu­ri­ty arti­cle argued the U.S. was play­ing a dou­ble game in 1990, lea­ding Gor­ba­chev to belie­ve NATO would be sub­su­med in a new Euro­pean secu­ri­ty struc­tu­re, while working to ensu­re hege­mo­ny in Euro­pe and the main­ten­an­ce of NATO;[5]

* James Gold­gei­er from Ame­ri­can Uni­ver­si­ty, who wro­te the aut­ho­ri­ta­ti­ve book on the Clin­ton decisi­on on NATO expan­si­on, Not Whe­ther But When, and descri­bed the mis­lea­ding U.S. assuran­ces to Rus­si­an lea­der Boris Yelt­sin in a 2016 WarOnThe­Rocks arti­cle;[6]

* Svet­la­na Sav­rans­ka­ya and Tom Blan­ton from the Natio­nal Secu­ri­ty Archi­ve, who­se most recent book, The Last Super­power Sum­mits: Gor­ba­chev, Rea­gan, and Bush: Con­ver­sa­ti­ons That Ended the Cold War (CEU Press, 2016) ana­ly­zes and publis­hes the declas­si­fied tran­scripts and rela­ted docu­ments from all of Gorbachev’s sum­mits with U.S. pre­si­dents, inclu­ding dozens of assuran­ces about pro­tec­ting the USSR’s secu­ri­ty inte­rests.[7]

[Today’s pos­ting is the first of two on the sub­ject. The second part will cover the Yelt­sin dis­cus­sions with Wes­tern lea­ders about NATO.]

src: click
Alle refe­ren­zier­ten Doku­men­te sind in einer elek­tro­ni­schen Ver­si­on im Quel­len­link einsehbar.

Der Herr ist Geschichts­wis­sen­schaft­ler bei der Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik und berät die deut­sche Bundesregierung!

Der hat wohl noch Karriereambitionen.

Lügen auf allen Ebenen

28. September 2022

Clau­dia Major, Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik - Rede an deut­sche Wirtschafts- und Medienvertreter

Kurz­ge­fasst: Wir müs­sen uns den Sicher­heits­in­ter­es­sen und den Wirt­schafts­in­ter­es­sen der US unter­ord­nen um soet­was wie euro­päi­sche Sta­bi­li­tät in einer chao­ti­sche­ren Welt zu errei­chen, nur dann kön­nen wir lang­fris­tig unse­re eige­nen mili­tä­ri­schen Kapa­zi­tä­ten ent­wi­ckeln und damit unse­re eige­nen Inter­es­sen (die ver­stärkt auf geo­po­li­ti­scher Ebe­ne aus­ge­foch­ten wer­den müs­sen) ver­tre­ten. Das gesam­te Kon­zept von Annä­he­rung und Sta­bi­li­sie­rung durch Han­del ist voll­um­fäng­lich geschei­tert - und mit ihm der Mul­ti­la­te­ra­lis­mus, siche­re Lie­fer­ket­ten fin­den wir ver­stärkt nur noch im poli­ti­schen Wes­ten, hier muss ver­stärkt inves­tiert wer­den, über unse­re Posi­ti­on als Han­dels­macht kön­nen wir noch Ein­fluss aus­üben, aber es wird ein gerin­ge­rer sein als bis­her. “Lasst uns auf die­sem Weg in die Unab­hän­gig­keit gehen!” (Moti­va­ti­ons­ge­halt des letz­ten Sat­zes der Rede.)


US Dele­ga­ti­on vor dem UN Sicher­heits­rat: Das Völ­ker­recht muss erhal­ten blei­ben, inter­na­tio­na­les Recht muss vor dem Recht des Stär­ke­ren zur Gel­tung kom­men, die Schein­re­fe­ren­den sind unrecht­mä­ßig - Russ­land hat die­ses ehren­wer­te Haus, den UN Sicher­heits­rat, belo­gen als es ihm 2014, nach der Anne­xi­on der Krim, ver­si­chert hat nicht an der Ukrai­ne inter­es­siert zu sein.

Also, die Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik schwört die deut­sche Wirt­schaft auf eine chao­ti­sche­re Welt ein, in der der Mul­ti­la­te­ra­lis­mus auf Grund einer immer chao­ti­scher wer­den­den Welt­la­ge in den Hin­ter­grund tritt und “ein Teil eines Sicher­heits­bünd­nis­ses zu sein” wie­der die Han­dels­be­zie­hun­gen in soweit prägt, dass wir Inves­ti­tio­nen und Han­del selbst ver­stärkt nur noch in die­sen “poli­ti­schen Ver­bän­den täti­gen soll­ten”. (Weil, ehm Resi­li­enz. Haha, was für ein tol­les Wort!)
Dh. - wir glau­ben schon noch ans Völ­ker­recht, aber mehr als Form von vir­tue signa­ling wäh­rend wir unse­re Wirt­schaft hin­ter einem klei­ne­ren ideo­lo­gi­schen Bünd­nis neu aus­rich­ten, weil wir nicht glau­ben, dass das ohne mili­tä­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen von Stat­ten geht, was uns zwar weni­ger Wachs­tum beschert - aber dafür Sicherheit.

US Dele­ga­ti­on im Nato Sicher­heits­rat: Es braucht nur das Völ­ker­recht und Leu­te die sich dar­an hal­ten. Sta­bi­li­tät durch Soft­power und Han­del funk­tio­niert, wenn sich alle dar­an hal­ten, bit­te lie­be Staa­ten der Welt - unter­stützt unse­re Wer­te (Soft­power) Alli­anz in der Ver­tei­di­gung der Grün­dungs­wer­te der Ver­ein­ten Natio­nen und ver­ur­tei­len wir gemein­sam Russ­lands Angriffskrieg!

(Da zwi­schen 2014 und 2022 nichts in der Ukrai­ne pas­siert ist, was Teil der offi­zi­el­len Geschichts­schrei­bung wer­den müsste.)

Dazu die G20:

Bit­te lasst die G20 die G20 sein, und den Mul­ti­la­te­ra­lis­mus auf­recht erhal­ten, wir brau­chen ihn - genau­so wie finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Infra­struk­tur­ent­wick­lung und Kli­ma­schutz (die par­al­lel lau­fen müs­sen *hust*) um die mul­ti­plen Kri­sen zu bewäl­ti­gen vor denen wir ste­hen. (Ernäh­rungs­kri­se, Dün­ger­mit­tel­kri­se, Covid­kri­se, Kli­ma­wan­del, Schul­den­kri­sen (da die US wie­der einen Paul Volcker Event bei der letz­ten USD Leit­zins Ände­rung indu­ziert­hat haben…).)

Dazu die Deut­sche Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik: Wir brau­chen Sta­bi­li­tät und Sicher­heit, die­se fin­den wir nur indem wir dem Mul­ti­la­te­ra­lis­mus und der Glo­ba­li­sie­rung ent­sa­gen und unse­re Wirt­schaft zu schlech­te­ren (als den bis­he­ri­gen) Kon­di­tio­nen mit dem Wer­te­wes­ten ver­knüp­fen, und dadurch so lan­ge mili­tä­risch geschützt wer­den, bis wir unse­re Sicher­heit im Rah­men der Nato selbst garan­tie­ren können.

Dazu die Medi­en: Es ist Demo­kra­tie gegen Auto­kra­tie! Wir müs­sen unse­ren Wer­ten fol­gen! Die im Rah­men von Wirt­schafts­bünd­nis­sen (“Wan­del durch Han­del”) und Soft­power gene­rell, nicht mehr aus­rei­chen um sta­bi­le Bün­dis­se zu garantieren.
Wes­halb wir ja die Sicher­heit eines Mili­tär­bünd­nis­ses brau­chen, das uns Sicher­heit und Sta­bi­li­tät gewähr­leis­ten kann. Aller­dings zu einem hohen Preis -

Wes­halb wir wie­der Koh­lemei­ler (und viel­leicht bald auch wie­der Atom­kraft­wer­ke im grö­ße­rem Rah­men, denn Frank­reich wür­de sich über die Ener­gie­si­cher­heit bei Strom freu­en und könn­te uns über LNG Ter­mi­nals mit Erd­gas belie­fern) ans Netz neh­men müs­sen, und zwar wäh­rend des gesam­ten Über­gangs­sze­na­ri­os in dem der Ener­gie­preis (und Inno­va­ti­ons­kraft) die Geschwin­dig­keit der Ener­gie­wen­de bestim­men, die nicht mehr ein­fach nur aus Gas­kraft­wer­ken und erneu­er­ba­ren bestehen kann, was die Ener­gie­wen­de selbst deut­lich ver­teu­ert, und verlangsamt -

Wess­halb aber die G20 auf Mul­ti­la­te­ra­lis­mus set­zen um die­se Kri­sen über­haupt zu bewältigen.

Aber die deut­sche Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik nicht, weil sie ein höhe­res Sicher­heits­be­dürf­nis sieht.

Wäh­rend die US Dele­ga­ti­on im UN Sicher­heits­rat nur auf Ein­hal­tung des Völ­ker­rechts und der Men­schen­rech­te pocht - um mög­lichst vie­le Staa­ten in ein Bünd­nis gegen Russ­land und (da wer­te­ba­siert) Chi­na zu bekom­men, weshalb…

Jetzt bin ich das schon drei­mal hin­ter­ein­an­der durch­ge­gan­gen, und ich kom­me zum ein­fa­chen Schluss - alle Lügen - nur die Bevöl­ke­rung soll an Wer­te glauben.

An die die Bevöl­ke­rung aber laut Allens­bach nicht glaubt.

Ich glaub ich habs jetzt.

edit: Ah, lines beco­me clea­rer. “Rules based order” (of the west) is not a UN rule­set based order.

Which is why the US is pro­mo­ting UN mem­ber­sta­tes to come on its side of “the rules based order”, and about 2/3s of UN mem­ber­sta­tes still refuse.

Accord­ing to Chomsky:

Das bedeu­tet dass die aktu­el­le euro­päi­sche poli­ti­sche Posi­ti­on einer “wer­te­ba­sier­ten Ord­nung des Wes­tens” nicht unmit­tel­bar etwas mit dem huma­ni­tä­ren Völ­ker­recht oder inter­na­tio­na­lem Recht zu tun hat.

Hät­te ich auch frü­her drauf­kom­men können…

Das erklärt einen Wider­spruch oben.

Nach­trag: Die UN Reso­lu­ti­on zur Ver­ur­tei­lung der Anne­xi­on der vier neu­en Teil­ge­bie­te der Ukrai­ne durch Russ­land, die von den “US zusam­men mit Alba­ni­en” ein­ge­bracht wur­de, wur­de von Russ­land geve­to­ed, Chi­na hat sich bei der Abstim­mung enthalten.

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen

28. September 2022

Nun, man macht ein­fach kei­nen Jour­na­lis­mus mehr - 

Es ist am Ein­fachs­ten hier­mit zu star­ten, weil das hier die höchs­te Infor­ma­ti­ons­dich­te hat -

wie schwer kann es sein dazu noch zu erwäh­nen, das drei der vier Strän­gen (einer von Nord­stream 2 nicht) zer­stört wur­den, nicht alle (Feh­ler im Video).

Dazu dann zu erwäh­nen, dass es wahr­schein­lich Explo­sio­nen waren die das Leck her­bei­ge­führt haben.

Dazu dann zu erwäh­nen, dass sich das sehr schlecht auf die Wie­derinb­trieb­nah­me­wahr­schein­lich­keit aus­wirkt - da die Pipe­lines schnell aus dem Was­ser gezo­gen wer­den müs­sen um den Scha­den zu repa­rie­ren - was nach einem Bom­ben­an­schlag deut­lich schwie­ri­ger mög­lich ist, als wenn sie nur auf­ge­schnit­ten wor­den wären - da sie bei die­ser Form des Anschla­ges auf lan­ge Distanz mit Mee­res­was­ser vollau­fen und Kor­ro­si­ons­schä­den entstehen.

Schafft nicht ein Medi­um heu­te. Antatt­des­sen “uh wir wis­sen nicht was - und die Regie­run­gen bestä­ti­gen auch nichts”, “uh die CIA habe ein­mal vor Beginn des Krie­ges vor soet­was gewarnt”, uh - ist es eine rus­si­sche Finte?

Ja genau, die­se ver­damm­ten Rus­sen, bom­ba­die­ren ihre eige­nen Gefäng­nis­se, ihre ein­ge­nom­me­nen Atom­kraft­wer­ke, und zer­stö­ren ihre eige­nen Pipe­lines, aber rich­tig, so dass ihre Repa­ra­tur so rich­tig schön lan­ge dauert…

Weil “die wol­len nur die euro­päi­sche poli­ti­sche Ein­heit ver­nich­ten” in dem sie sicher­stel­len dass die euro­päi­sche Ein­heit jetzt lang­fris­tig in Ener­gie­in­fra­struk­tur inves­tie­ren muss die dann noch übrigbleibt!

Die­se gefin­kel­ten Rus­sen, wie Hit­ler sagen mei­ne Medi­en immer -

also wenn sie nicht sagen, “genau­es kann man noch nicht sagen” - und anstat­des­sen heu­te nach dem Vor­fall wie­der mit

Putins Spiel mit der Atom­bo­be” auf­ma­chen - dass gera­de EU Ver­sor­gungs­in­fra­struk­tur durch einen Bom­ben­an­griff zer­stört wur­de?! Ach komm du, das ist ja nich so wich­tig, wir wis­sen nichts genau­es nicht -- SCHAU ATOMBOMBE! (Ich hab da auf der Uni­ver­si­tät mal sowas gelernt wie eine Nach­rich­ten­wert Theo­rie… Komisch, die kommt heu­te in dem Mas­sen­me­di­en ein­fach nicht mehr zum Einsatz.)

Schau, hin­ter dir, ein drei­köp­fi­ger Affe!

Aber zum Glück hats die Ukrai­ne die­se Win­ter wie­der woh­lig warm, da Russ­land jetzt für die Grund­ver­sor­gung euro­päi­scher Staa­ten ihr Pipe­linenetz nut­zen muss und sie wie­der gra­tis Erd­gas bezie­hen kön­nen! Oder wahl­wei­se auch, dass die Fluss­rich­tun­gen des gesam­ten euro­päi­schen Pipli­nenet­zes jetzt so gedreht wer­den, dass die Inbe­trieb­nah­me von Nord­stream 1 danach wie­der einen Zusatz­auf­wand bedeu­ten würde…